Institut für Geowissenschaften Univ. Mainz
Der "Neue Studienplan" gilt auch für das Studium eines der geowissenschaftlichen Teilfächer als Wahlfach in anderen Studiengängen, besonders der Geographie und der Biologie, in der von den betreffenden Studienordnungen genannten Auswahl, nach Studienberatung.MAINZER GEO-STUDIENFÜHRER Herunterladen Mainzer Studienführer Geowissenschaften in .PDF format (80 Kbyte) (Acrobat-Reader hier kostenlos herunterladen)
("NEUER STUDIENPLAN")für das gemeinsame Grundstudium
in den Diplom-Studiengängen
der Mineralogie und der Geologie-Paläontologie,
sowie für das Hauptstudium
zum Diplom der Geologie-Paläontologie;und für das Studium der Wahlfächer
Geologie,
Geologie mit dem Schwerpunkt Bodenkunde,
Paläontologiezum Diplom der Biologie
Einleitende Erläuterungen
Teil I : Grundstudium der Geowissenschaften (Geologie-Paläontologie und Mineralogie)
Teil I a : Aufstellung in zeitlicher Reihenfolge, mit Erläuterungen
Teil I b : Studien-Module im Grundstudium, zugleich Prüfungs-Anforderungen
Teil II : Hauptstudium der Geologie-Paläontologie
Teil II a : Studien-Module im Hauptstudium
Teil II b : Prüfungsfach-Kombinationen im geol.-pal. Hauptdiplom
Teil II c : Anforderungen der Wahlfächer im geol.-pal. Hauptdiplom
Teil III : Hauptstudium der Mineralogie — siehe deren Internetz-Heimseiten.
Einleitende Erläuterungen
Seit Jahren wird in Mainz eine Reform des Studiums der Geowissenschaften
betrieben. Das vorläufige Ergebnis ist der "Neue Studienplan",
dessen Einführung (1966 - 1999) vom Fachbereichsrat beschlossen und
vom Ministerium gebilligt wurde. Die Verabschiedung einer gänzlich
neuen, der "künftigen" Studien- und Prüfungsordnung ("2000")
steht noch aus.
Seit dem WS 1996/97 ist das Grundstudium für beide Studiengänge
gleich; differenzieren läßt es sich nur noch mit der Wahl
der beiden naturwissenschaftlichen Prüfungsfächer zum Vordiplom,
— und, selbstverständlich, mit dem Studium über die "Pflicht"
hinaus.
Das Hauptstudium wurde nur
für die Geologie-Paläontologie, seit dem WS 98/99, auf den "Neuen
Plan" umgestellt; für die Mineralogie gilt offiziell weiterhin
die "alte" Studienordnung.
Schrittweise änderten sich so die Lehr-Angebote, und damit auch die
Anforderungen für alle diejenigen, die Geologie als Nebenfach studieren.
In der Übergangszeit — in der die "alten" Veranstaltungen für
die dann auch "älteren Semester" schrittweise mit diesen "aussterben"
— müssen rechtzeitig Studien-Beratungen durch die Dozenten und Prüfer
erbeten und rechtzeitig Absprachen mit den Prüfungsausschüssen
der Geowissenschaften getroffen werden.
Wesentliches zum "neuen", geowissenschaftlich-gemeinsamen Grundstudium:
== Eine integral-geowissenschaftliche
Grundlagen-Vorlesung (4-st.) dient der Einführung, dazu gehören
eine einsemestrige "Minerale und Gesteine" -Übung (2 -st.) sowie eine
Übung "Geologische Arbeitsmethoden: Kompaß, Karten und Profile"
(2-st.). Diese V und UE sollen möglichst früh und umfassend eine
erste Übersicht und zugleich handfeste Bekanntschaft mit den Gegenständen
des Studiums der Geowissenschaften bieten.
== Parallel dazu sollen
(müssen!) die mathematischen, chemischen, und physikalischen Grundkenntnisse
erworben werden, die für eine eingehendere Befassung mit der Geologie
und Mineralogie unbedingt nötig sind.
== Die vom 2. Sem. an
gebotenenen geowissenschaftlichen Einzelfach-Veranstaltungen sind aufeinander
abgestimmt, zudem ein kleiner Teil des früheren Grundstudien-Angebots
ins Hauptstudium verlagert worden, damit für die Grundlagenfächer
genügend Zeit bleibt und dennoch das Vordiplom zu Ende des vierten
Semesters abgelegt werden kann.
Bei der Planung Ihres Studiums ist vor allem zu bedenken, daß für die Meldung zu den Prüfungen — nach Maßgabe des "Neuen Studienplans" — für jedes Fach Studiennachweise, d.h. einige "Scheine" vorzulegen sind, die überwiegend mit (bewerteten) Klausuren verdient werden müssen (—> bewertete Scheine = bS). Für Gelände-Übungen und Seminar-Veranstaltungen sind die Anforderungen oft sehr unterschiedlich; deshalb werden dafür auf den Scheinen in der Regel keine Noten vergeben. Natürlich können auf Wunsch (für z.B. SOCRATES- und andere Austausch-Zwecke) für alle Veranstaltungen Teilnahme- und Leistungs-Bescheinigungen ausgestellt werden
Übrigens sollen künftig die studienbegleitenden, fachspezifischen schriftlichen Leistungen als "prüfungsrelevante Studienleistungen" zusammen je 40 % Gewicht für die End-Fach-Noten der Zeugnisse erhalten, neben dem Ergebnis der dann nicht mehr allein ausschlaggebenden, mündlichen Abschluß-Prüfungen.Lassen Sie sich rechtzeitig bei der Studienberatung / den Dozenten / von der Fachschaft erzählen, welche Hürden wie hoch sind und wie man sie nehmen kann. Je solider die einschlägigen Schul-Kenntnisse sind (Mathe, Physik, Chemie), desto besser; — notfalls muß man (sich selber) nachhelfen. Ein zügiges Studium lohnt sich, in jeder Beziehung !
Bei Wechsel des Studienortes (auch ins Ausland !) ist die Anerkennung aller "gleichwertigen" Scheine üblich und in Mainz vorgeschrieben. Im voraus planen muß man auch die nötigen Praktika (Genaueres dazu steht im Teil I a).
Prüfungsrechtlich gelten bis auf weiteres die "alte" Prüfungsordnung (von 1987, novelliert 1990 und 1997) und, innerhalb ihres Rahmens, anstelle der nicht novellierten "alten" Studienordnung von 1977, der nachfolgend dargestellte "Neue Studienplan" mit den darin genannten Scheinen, speziell für die Zulassung zu den Prüfungen in den Pflichtfächern Geologie-Palaeontologie und Mineralogie im Vordiplom, bzw. der "Allgemeinen Geologie" im Hauptdiplom. Auch für die Wahlfächer zum Hauptdiplom gilt vorerst die alte Prüfungsordnung, deren Anforderungen im Rahmen des neuen Studienplanes zu erfüllen sind.
Im Folgenden sind alle Pflicht-Veranstaltungen (neben den geowissenschaftlichen
auch die der naturwissenschaftlichen Grundlagen-Fächer) in der revidierten
Fassung des "Neuen Lehrplans" für das gemeinsame Grundstudium
aufgestellt, für das Grundstudium semesterweise geordnet im
Teil I a. Im Teil I b sind alle Anforderungen fachweise
in "Modulen" zusammengefaßt, auch diejenigen für die
Wahlfächer zum Vordiplom.
Als Teil II sind die
Anforderungen für das Hauptstudium der Geologie-Paläontologie
nach dem "Neuen" Plan zusammengestellt. Es gilt das oben für die "Übergangszeit"
Gesagte !
Informationen über das derzeitige Hauptstudium der Mineralogie
sind am besten beim Prüfungsausschuß der Mineralogie und den
Vertretern des Faches direkt einzuholen.
Abkürzungen, auf den
folgenden Seiten verwendet :
G bezeichnet Vorlesungen (V),
Uebungen (UE), Praktika (PR) und Seminare (SEM) des Grundstudiums,
H die des Hauptstudiums.
S = unbenoteter Schein für
(erfolgreiche) Teilnahme; bS = benoteter Leistungs-Schein.
(ECTS-) Credit-Ziffern bemessen
den (studentischen) Arbeitsaufwand, zum Zwecke der internationalen Vergleichbarkeit.
Halten
Sie sich, so irgend möglich, an den nachstehenden Studienplan,
d.h. die darin genannte Semester-Abfolge der V und UE. Das
gilt besonders für die Mathematik, Physik und Chemie. Weichen
Sie den Ansprüchen nicht aus; bitten Sie bei nicht zu
bewältigenden Schwierigkeiten sofort und deutlich um Rat
und Hilfe --- die Dozenten und Übungsleiter brauchen diese "Rückmeldungen"
!
Wer nicht weiß, ob seine Schul-Kenntnisse ausreichen, unterziehe
sich vor Aufnahme des Studiums einem Test bzw. frage bei der Mathematik,
der Physik und der Chemie nach, was vorausgesetzt wird: dort werden
Hilfen und zunehmend die nötigen Vor-Kurse angeboten.
Die handfeste Bekanntschaft mit den Geowissenschaften "praktisch"
vermitteln am raschesten die Gelände-Übungen und die "Berufs"-Praktika.
Von beiden sollte man so viel wie möglich "mitnehmen".
Teil
I a: Grundstudium der Geowissenschaften
(Geologie-Paläontologie und Mineralogie)
Aufstellung in zeitlicher Reihenfolge,
mit Erläuterungen zu Prüfungen, Praktika und Auswärts-Studien
1. Studienjahr
| 1. | ( = WS) SWS |
|
|
S / bS |
|
| Grundlagen d. Geowissenschaften G (V) |
|
|
|
||
| Minerale und Gesteine G (UE) |
|
|
|
||
| Geol. ArbMeth.: Kompaß, Karten, Profile G (UE) |
|
|
|
||
| Kristallographie + KristChemie + -Optik G (V+UE) |
|
|
|
||
| Zwischensumme |
|
||||
| Mathe f. Geowiss. I V + UE |
|
|
|
||
| Chemie f. Physiker u. Geowiss. I V + UE |
|
|
|
||
| Zwischensumme |
|
||||
| Summen |
20
|
SWS |
|
||
| Vorlesungs-freie Zeit im Frühjahr: | |||||
| unter Umständen erste eintägige Gelände-UE |
|
| 2. | ( = SS) |
|
|
|
|
||
| Mathem. f. Geow. II V + UE |
|
|
|
||||
| ( falls Mathematik Prüfungsfach |
|
|
|||||
| Physik f. Biol. u. Geowiss. (4 V + 2 UE) |
|
|
|
||||
| Chemie f. Physiker u. Geowiss. II (2 V + 1 UE) |
|
|
|
||||
| ( falls Chemie Prüfungsfach |
|
|
|||||
|
|
|||||||
| Symmetrie und Struktur G (V) |
|
|
|
||||
| Polarisations-Mikroskopie (V+UE m.Tutorium) |
|
|
|||||
| System d. Minerale G (V+UE) |
|
|
|
||||
| Exogene Geologie G (V+UE) |
|
|
|
||||
|
|
|||||||
| Wochenenden: 4 eintägige Petrogr. u. Geol. Gelände-UE G |
|
|
|||||
| Pfingstferien: 6 Tage integral-geowiss. Gelände-UE G |
|
|
|||||
| Summen |
20
|
SWS |
|
|
|||
| (falls Mathe./ Chemie Prüf.fach.; Zusatzleistg., vergl. 3. Sem) | (+2) | ||||||
| Vorlesungsfreie Zeit im Sommer-Herbst: | |||||||
| (Evtl. Geol. Anfänger-Kartierkurs G im Gelände) | (S) | ||||||
| PR+SEM Anorg.-anal. Chemie, ganztägig 3 Wochen im Okt. |
|
|
|
||||
2. Studienjahr
| 3. | ( = WS) |
|
|
||||
| Einführg. i. d. Geochemie G (V+UE) |
|
|
|
|
|||
| Geophysik G + Geodynamik G (V) |
|
|
|
||||
| Tektonik G (V+UE) |
|
|
|
||||
| Palaeontologie G (V+UE) |
|
|
|||||
|
|
|||||||
| Physikal. Exp.-PR f. Geow. |
|
|
|
||||
| Weiteres naturw. Fach |
|
|
|
||||
|
|
|||||||
| Summen |
24
|
|
|||||
| Vorlesungsfreie Zeit im Frühjahr |
|
|
|
|
|||
| Weitere eintägige geol.-pal. (z.B. tekt.) Gelände-UE G (2 Tage) |
|
|
|||||
| Falls nicht schon absolviert: Erster geol. Kartierkurs G (14 Tage) |
|
|
|||||
| Erste naturwiss. Prüfungen (Mathem., Physik, Chemie). | |||||||
| Eventuell. erstes außeruniversitäres, berufsnahes geol. Praktikum |
|
||||||
| 4. | ( = SS) |
|
|
||||
| Restliche eintägige geol.-pal. Gelände-UE G (4 Tage) |
|
|
|||||
| Magmatismus und Metamorphose G (V+UE) |
|
|
|
||||
| Übersicht Erdgeschichte, Geologie Deutschlands G (V) |
|
|
|
||||
| Geowissensch. Proseminar / G (SEM) |
|
|
|
||||
|
|
|||||||
| Weiteres naturw. Fach |
|
|
|
||||
|
|
|||||||
| Summen |
14
|
SWS |
|
||||
Vorbereitung auf die Vordiploms-Prüfungen, die nach Ende der Vorlesungen abzulegen sind ;Geowiss. Gelände-UE im Grundstudium der Geologie-Palaeontologie und der Mineralogie,Danach nach Möglichkeit erstes Berufs-Praktikum.
| Themen und Art der Gelände-UE |
|
|
|
||
| G Allg.- (reg.-) geol. + sedimentol. | Einzel-UE |
|
|
|
|
| G Paläont.-biofazielle | Einzel-UE |
|
|
|
|
| G Min.-petrogr. | Einzel-UE |
|
|
|
|
| G Magm.-geol. und metam.kundl. | Einzel-UE |
|
|
|
|
| G Tekton. (- reg.) geol | Einzel-UE |
|
|
|
|
| G Integral-geowiss.(min.-geol.) | Gemeinschafts-UE |
|
|
|
|
| Geolog. Anfänger-Kartierkurs G | ( 7 Teilnehmer,
Einzelbetreuung) |
|
|
|
|
| Summen,
in Aufstellung für das 1. - 4. Sem. enthalten |
|
Tage |
|
|
Prüfungen zum Vordiplom
Fakultativ zu beginnen nach dem 2. Semester, abzuschließen zu Ende des zweiten Studienjahres:
Für die Zulassung ist eine Aufstellung aller im Laufe des Studiums absolvierten Veranstaltungen und der erworbenen Scheine (Pflicht- und Wahl-Veranstaltungen) vorzulegen; sie ist Bestandteil der Prüfungs-Akte (vergl. die "Prüfungsberatung").
Die Vordiplom-Prüfungen in den zwei Wahl-Fächern können vorab, vom Ende der Vorlesungszeit des zweiten Semesters an, abgelegt werden, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
Diese Voraussetzungen, bzw.
Anforderungen für die Zulassung zu den Prüfungen, sind im Teil
Ib dieses Studienführers zusammengestellt.
Zur Wahl stehen die Mathematik,
Physik, Physikalische Chemie (Studierenden mit dem Ziel "Mineralogie"
empfohlen !), die (Anorganische) Chemie, (Physische) Geographie,
Zoologie und Botanik.
Für die künftige Prüfungsordnung ist vorgesehen, daß eines der Grundlagenfächer Mathematik, Chemie, Physikalische Chemie oder Physik im Vordiplom gewählt werden muß ; das zweite Wahlfach bleibt völlig frei wählbar.Die Prüfungen in den beiden Pflichtfächern Geologie-Paläontologie und Mineralogie sind tunlichst im Verbund, unmittelbar nacheinander, abzulegen; für die Zulassung nötig sind alle S und bS des Regel-Pflicht-Grundstudiums.
Praktika und Auswärts-Studien
Für Gesamt-Planung Ihres Studiums ist wichtig und von Anfang an zu
bedenken:
Die Prüfungsordnung schreibt
ein (Berufs-) Praktikum von "mindestens zwei Monaten" vor,
das vor der Hauptprüfung "in geologischer oder geologienaher Tätigkeit
außerhalb
der Hochschule" abgelegt werden muß. Es kann geteilt werden.
Generell empfehlen sich mindestens zwei verschiedene, auch längere
Praktika; auch im Ausland -- Erkunden Sie rechtzeitig die Möglichkeiten.
Nicht selten eröffnen Ihnen die Praktika den späteren Weg in
eine Stellung.
Nach dem Vordiplom sollte man den Studienort wechseln, und
sei es für nur ein oder zwei Semester, je weiter weg, desto besser.
Bis zu 2 Auslands-Semester werden derzeit auf die Regelstudienzeit
nicht angerechnet;
— Mainz
hat Partner-Universitäten !; es gibt Stipendien, extra auch für
vorbereitende Sprachkurse.
Teil
I b: Grundstudium der Geowissenschaften
(Geologie-Paläontologie und Mineralogie)
(Mindest-) Anforderungen fachweise (als "Studien-Module") geordnet,
zugleich Voraussetzungen für die Zulassung zu den Prüfungen
(siehe dazu auch die Formulare, die bei der Anmeldung im Prüfungsamt von Frau Nikoley ausgegeben werden)
Pflicht-Module der
Geowissenschaften
| Sem. | Titel |
|
|
|
|
Integral-geowissenschaftliche
Grundlagen
| 1. | Grundlagen d. Geowissenschaften G |
|
|
|
|
| 1. | Minerale und Gesteine G |
|
|
|
|
| 1. | Geol. Arbeitsm.(Kompaß, Karten, Profile) G |
|
|
|
|
| 4. | Geowissensch. Proseminar G |
|
|
|
|
Grundlagen der Mineralogie
| 1. | Kristallographie + Kristallchemie + -optik |
|
|
|
|
| 2. | + Symmetrie und Struktur G |
|
|
|
|
| 2. | Polarisations-Mikroskopie G |
|
|
|
|
| 2. | (Phasenlehre und) System d. Minerale G |
|
|
|
|
| 3. | Einf. i. d. Geochemie G |
|
|
|
|
| 4. | Magmatismus und Metamorphose G |
|
|
|
|
Grundlagen der Geologie - Paläontologie
| 2. | Exogene Geologie G |
|
|
|
|
| 3. | Geophysik und Geodynamik G |
|
|
|
|
| 3. | Tektonik G |
|
|
|
|
| 3. | Paläontologie G |
|
|
|
|
| 4. | Erdgeschichte a. Bsp. d. Geol. Deutschlds G |
|
|
|
|
Geowiss. Gelände-UE G
|
|
|
|
||
| Allg.-(+ reg.-)geol. + sedim. Gelände-UE | Einzel-UE |
|
|
|
| Paläont.-biofazielle Gelände-UE | Einzel-UE |
|
|
|
| Min.-petrogr. Gelände-UE | Einzel-UE |
|
|
|
| Magm.-geol. + met.kundl. Gelände-UE | Einzel-UE |
|
|
|
| Tekton. (- reg.) geol. Gelände-UE | Einzel-UE |
|
|
|
| Integral-geowiss.(min.-geol.) Gelände-UE | Gemeinschafts-UE |
|
|
|
| Geolog. Anfänger-Kartierkurs G | ( 7 Teilnehmer, Einzelbetreuung) |
|
|
|
| Summen |
|
|
Pflicht-Module der
naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer
| Titel |
|
|
|
|
Mathematik
| Mathematik G f. Geow. I |
|
|
|
|
|
| Mathematik G f. Geow. II |
|
|
|
|
Physik
| Physik f. Biol. u. Geow. |
|
|
|
|
|
| Physikal. Exp.-PR f. Geow. |
|
|
|
|
Chemie
| Chem. f. Phys.+ Geowiss. I |
|
|
|
|
|
| Chem. f. Phys.+ Geowiss. II |
|
|
|
|
|
| Anorg.-Chem. Analyt. PR m. Seminar G |
|
|
|
|
Naturwissenschaftliche Wahl-Fach-Module
Mathematik und (Anorganische)
Chemie als Wahl-Prüfungsfächer
Für die Prüfung in diesen beiden Fächern werden,
als Mindest-Voraussetzung für die Zulassung, nicht mehr als
die "Pflicht-für-alle"-Leistungen verlangt, jedoch sollen
diese "qualifiziert" erbracht werden, worunter im Regelfalle
mindestens "gut befriedigende (2,7) bis gute" Noten zu verstehen sind.
In Zweifelsfällen sind der Prüfungsausshuß sowie die Dozenten
und vorgesehenen Prüfer zu befragen.
Physik als Wahl-Prüfungsfach
| Experimentalphysik f. Natw. I |
|
|
|
|
| Experimentalphysik f. Natw. II |
|
|
|
|
| Physikal. Experimental-PR f. Natw. |
|
|
|
Wer zunächst die (Pflicht-) "Physik für Biol. u. Geowiss." absolviert und sich erst dann für die Physik als Prüfungsfach entscheidet, muß mit den Vertretern des Faches, bzw. dem vorgesehenen Prüfer verabreden, welche zusätzlichen Leistungen er zu verbringen hat. Diese Verabredung ist schriftlich festzuhalten und mit den entsprechenden Nachweisen beim Antrag auf Zulassung zur Prüfung vorzulegen.
Physikalische Chemie
nach Absprache mit den Vertretern
des Faches, z.B.:
| Physikal. Chemie f. Lehramtskandidaten |
|
|
|
|
| oder andere Grund-V der Physikal. Chemie |
|
|
|
|
| Physikal.-Chem. Grundpraktikum |
|
|
|
Zoologie
| Einführung in die Biologie,
und nach Beratung zu wählen: |
|
|
|
|
| --- Allgem. Zoologie I (Morphologie ..) |
|
|
|
|
| --- oder: Systemat. Zool.: Stämme d. Tierreichs |
|
|
|
|
| Zoolog. Anfänger-UE |
|
|
|
|
| Tierbestimmungs-UE |
|
|
|
Botanik
| Einführung in die Biologie,
und nach Beratung zu wählen: |
|
|
|
|
| --- Allgem. Botanik I (Morphologie ..)
oder |
|
|
|
|
| --- V zur Systematik u. Evolution d. Pflz. |
|
|
|
|
| Mikroskop.-botan. UE |
|
|
|
|
| Pflanzenbestimmungs-UE |
|
|
|
Geographie
Die nachfolgende Regelung gilt für alle, die mit der Geographie im
SS 1999 oder später begonnen haben.
| Einführg. i. d. Phys. Geogr. I |
|
|
|
|
| Einführg. i. d. Phys. Geogr. II |
|
|
|
|
| Einführg. i. d. Phys. Geogr. III |
|
|
|
|
| Proseminar (phys.-geogr. Thema) |
|
|
|
|
| 2 eintägige Gelände-UE |
|
|
|
Teil
II: Hauptstudium der Geologie-Paläontologie
Teil
II a : Pflicht-Studienmodule der Geologie-Paläontologie
nach dem "Neuen Studienplan"
Der "Neue Studienplan" für das Hauptstudium der Geologie-Paläontologie gilt (speziell im Hinblick auf die Pflicht- und Wahl-Pflicht-Scheine ) für alle, die im WS 1996/97 oder später zu studieren begonnen haben -- nach Beschluß des Fachbereichsrates, mit Zustimmung des Ministeriums.
Prüfungsrechtlich maßgebend ist auch für das Hauptstudium weiterhin die bisherige, "alte" Prüfungs-Ordnung von 1987 — bis zum Erlaß der künftigen, "2000" , die zu erproben uns das Ministerium hoffentlich bald genehmigt .
Pflicht-V + -UE im 3. - 4. Studienjahr (5. - 8. Fachstudien-Semester)
| Geochemie H (z.Zt. = Mineralchemie H) |
|
|
|
|
| Mineralogie-Petrologie
H
nach Wahl u. Absprache: Phasen-Petrol. / Petrol. d. Magmatite / Petrol. d. Metam. / Techn. Mineralogie |
|
|
|
|
| Lagerstättenkunde H (Übers. I: Erze) |
|
|
|
|
| Sedimentologie
H, bestehend aus:
2 V Sedimentologie H (im SS) (= 5 Tage Gelände-UE) 1 weitere V oder UE aus dem Bereich der Sedimentologie |
( 2 ) ( 1 ) |
(S) |
( 3 ) ( 1 ) |
|
| Bodenkunde (Grundlagen + Bodensystematik) (H) |
|
|
|
|
| Geophysik H |
|
|
|
|
| Strukturgeol./ Tektonik H |
|
|
|
|
| Geodynamik H |
|
|
|
|
| Palaeontologie H |
|
|
|
|
| Stratigr. + Erdgeschichte H |
|
|
|
|
| Reg.-Hist. Geol. Mittel-Europas H (Grundgeb. - Deckgeb. - Alpen) |
|
|
|
|
| Angew. Geologie
I : Hydrogeol. + -Chemie
Angew. Geologie II : Ing.-Geol., Massenrohstoffe, Kaustobiolithe |
2 |
bS |
3 |
|
| Geol. Fernerkundung I (Photo-Geol.) H |
|
|
|
|
| Geowiss. (geol.-pal.) Oberseminar H |
|
|
|
|
|
|
SWS |
|
Im Hauptstudium ist eine feste Abfolge der Lehrveranstaltungen nicht vorgeschrieben;
doch sollten insbesondere diejenigen V und UE, die entsprechende Grundstudiums-V
und -UE fortführen, im unmittelbaren Anschluß an das Grundstudium,
also möglichst bald absolviert werden.
Geowiss.
Pflicht-Gelände-UE
im Hauptstudium der Geologie-Palaeontologie
| Gelände-UE |
|
|
|
|
| zur Allg. (Exog. + Endog.) Geol. H |
|
|
|
|
| zur Palaeontologie / Biofazies H |
|
|
|
|
| zur Angewandten Geologie H |
|
|
|
|
| zur Bodenkunde H |
|
|
|
|
| Geol. Kartierkurs f. Fortgeschr. H |
|
|
|
|
| "Große Gelände-UE zur Region. u.
Hist. Geol." H,
vorzugsweise im Ausland, (mit Vorbereitungs-SEM) |
|
|
|
|
| Summen |
|
|
|
Mit den genannten V+UE sind zugleich die Anforderungen für das
Pflicht-Prüfungsfach Allgemeine Geologie erfüllt.
Zusätzliche Leistungen für die drei Wahlfächer im Hauptdiplom
Generell gilt:
| je Fach min.
10 - 12 SWS, incl. 2 UE (2 bS)
+ mind. 2 Tage Gelände-UE |
+ 2 SWS |
Cr |
|
| (V + UE + bS / S + Cr siehe die nachfolgende Einzel-Aufstellung) |
|
|
Welche
Leistungen im einzelnen für die Wahl-Prüfungsfächer
normalerweise
pflicht-, wahlpflicht- und wahlweise zu erbringen sind, ist im
Teil II c dieses Studienführers zusammengestellt.
Man frage jedoch bei
der Studienberatung nach und vergewissere sich im konkreten Falle
zusätzlich bei den Vertretern des betreffenden Faches, bzw.
beim in Aussicht genommenen Prüfer. Vereinbarungen sollten schriftlich
festgehalten werden. In Zweifelsfällen sind der Prüfungsausschuß
und der Ausschuß für Studium und Lehre zuständig.
| Summen
aller Studienleistungen im
5. - 8. Fachsemester ( SWS ohne die Gelände-Tage) |
|
|
Zum Abschluß des Studiums sind mit den gewählten Betreuern die obligate "Diplom-Kartierung" und die Diplomarbeit auf den vom Prüfungsamt ausgegebenen Formularen schriftlich zu vereinbaren.
Prakt.+ schriftl. Leistungen zum Diplom während des Abschluß-Prüfungsjahres:
|
|
|
|
|
| Diplomarbeit(kann mit der Kartierung kombiniert/gekoppelt werden) |
|
|
|
|
|
Nota: Der geltenden Prüfungsordnung zufolge ist der Schein
(S) für die "Diplom-Kartierung" ("Geologische Kartierung bzw.
Stratigraphische Geländeaufnahme -- 2 Monate", der alten
Studienordnung) Voraussetzung für die Zulassung zur Diplom-Prüfung
und damit auch für die prüfungsamtliche Vergabe der Diplomarbeit.
Teil
II b : Prüfungsfach-Kombinationen
zum Diplom der Geologie-Paläontologie
nach § 19 der Ordnung für
die Diplomprüfungen vom 29. 4. 1987,
Alternativen, je nach Wahl des
zweiten (ersten Wahl-) Faches:
Die Reihenfolge der Wahlfächer,
so wie sie dann im Zeugnis stehen, soll der ihnen im jeweiligen individuellen
Studiengang zugemessenen Bedeutung entsprechen, auch wenn alle vier Fächer
mit völlig gleichem Gewicht in die Gesamtnote eingehen.
I Erstes Wahlfach: Region. u. Histor. Geologie
1. (Pflicht-) Prüfungsfach
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Paläontologie Geophysik Geochemie Bodenkunde Zoologie Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
Paläontologie Geophysik Geochemie Bodenkunde Zoologie Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
Petrologie Geophysik Geochemie Bodenkunde Zoologie Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
(auf Antrag noch andere Fächer, z.B. Volks- oder Betriebswirtschaft, Publizistik, u.s.f., möglich)
II Erstes Wahlfach: Angewandte Geologie
1. (Pflicht-) Prüfungsfach
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Geophysik Geochemie Bodenkunde Paläontologie Zoologie Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
Petrologie Geochemie Bodenkunde Paläontologie Zoologie Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
Petrologie Geophysik Geochemie Bodenkunde Zoologie Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
Petrologie Geophysik Geochemie Paläontologie Zoologie Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
Petrologie Geophysik Bodenkunde Paläontologie Zoologie Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
(auf Antrag noch andere Fächer, z.B. Volks- oder Betriebswirtschaft, Publizistik, u.s.f., möglich)
III Erstes Wahlfach: Paläontologie
1. (Pflicht-) Prüfungsfach
|
|
|
|
|
|
|
|
Angewandte Geologie Petrologie Geophysik Geochemie Bodenkunde Botanik Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
Angewandte Geologie Petrologie Geophysik Geochemie Bodenkunde Zoologie Mathematik/Informatik Physik Physikalische Chemie Anorganische Chemie Geographie Anthropologie Genetik |
(auf Antrag noch andere Fächer, z.B. Volks- oder Betriebswirtschaft, Publizistik, u.s.f., möglich)
Teil
II c : Anforderungen für die drei zu wählenden
Fächer
im Hauptdiplom der Geologie-Paläontologie
Als Rahmen-Regel, und soweit nichts Anderes bestimmt ist, gilt:
| je
Fach min. 10 - 12 SWS, incl. 2 UE (2 bS)
+ 2 Tage Gelände-UE ---- nach Wahl und Absprache mit den Fach-Vertretern ! |
(
3 x 12 SWS
+ 2 SWS für Gelände-Tage) |
( 3 x 19) |
|
| (V + UE + S / bS + Cr siehe die nachfolgende Einzel-Aufstellung) |
|
|
Achtung:
Die Wahl V+UE, besonders der 2 UE, für die ein (b)S vorzulegen ist,
muß rechtzeitig geschehen. Für einige Fächer sind einer
oder beide dieser Scheine bestimmt, für andere ist dies unbestimmt
oder ausdrücklich (mittels eines Pflicht-Wahl-Kataloges) freigestellt.
Befragen Sie die prüfungsberechtigten Vertreter des Faches, bzw. die
vorgesehenen Prüfer, lassen Sie sich die Empfehlung schriftlich geben,
und legen Sie — rechtzeitig ! — alle Zweifelsfragen dem Prüfungsausschuß
vor !
Selbstverständlich empfiehlt
es sich, mehr als die vorgeschriebene Mindestzahl von V+UE bzw. Scheinen
zu absolvieren.
Für die
einzelnen Fächer gilt:
| Wahl-Fach | Anforderungen
über das Pflichtstudium hinaus, soweit nicht "prüfungsamtlich" Anderes vereinbart: |
SWS, bzw. Gelände-Tage |
(min. 2 bS) |
(ca. 19 pro Fach) |
| GEOWISS. | WAHLFÄCHER | |||
| Region. u. Histor.
Geologie |
Pflicht für das Wahlfach: |
|
||
| Prinzipien der Stratigraphie
(früher: Biostratigraphische Korrelation bzw. Bio- und Chrono-Stratigraphie) dazugehörig 1 Tag Gelände-UE |
(incl. 1 Tag) |
|
||
| Ozeane und Kontinente H |
|
|
||
| Pflicht-Wahl: |
|
|||
| V(+UE) zur Karbonat-Sedimentologie |
|
|
||
| V (+UE) zur Reg. u. Hist. Geol. nach Wahl |
|
|
||
| Gelände-UE z. Reg. u. Hist. Geologie |
|
|
||
|
|
|
|
||
| Angew. Geologie | Hydrogeologie I (WS) |
|
|
|
| UE zur Hydrogeologie (WS) |
|
|
||
| Ingenieurgeologie (WS) |
|
|
||
| UE zur Ingenieurgeologie / Ing.-geol. Labor-PR (im WS) |
|
|
||
| eine V (+UE) aus dem Bereich der
Angewandten Hydrochemie |
|
|
||
| Gelände-UE zur Angew. Geologie |
|
|
||
| Zusätzlich, nach Absprache
mit den Fach-Vertretern,
Wahl im Wahlfach: |
|
|
||
| Hydrogeologie II (SS) |
|
|||
| Numerische Methoden I (WS) |
|
|||
| Numerische Methoden II (SS) |
|
|||
| Hydrochemisches Labor-PR (SS) |
|
|||
| Hydrogeologische Geländemethoden (WS) |
|
|||
| Seminar angewandte Geologie (WS und SS) |
|
|||
| Erweitertes Wahl-Angebot: |
|
|
||
| V+UE zur Angewandte Hydrochemie | ||||
| Spezielle Probleme der Ingenieurgeologie | ||||
| Bergbau und Folgeschäden | ||||
| V+UE zur Umwelt-Geochemie | ||||
| Paläontologie | Prinzipien und Abläufe der Makroevolution |
|
|
|
| Weitere V+UE nach Absprache
(Pflicht-Wahl): |
|
|
||
| Palökologie
Paläontol. Arbeitsmethoden Paläontol. d. Wirbeltiere I u. II Mikropaläont I u. II Einführg. i. d. Paläobotanik Osteol. d. Wirbeltiere ("F1"-Biol-Kurs) |
|
|||
| Gelände-UE z. Paläontologie |
|
|
||
| Petrologie |
|
|||
| Empfohlen werden nach Absprache
als Pflicht-Wahl: |
|
|
||
| Speziellen Mineralogie,
besonders der
gesteinsbildenden Minerale; Allgemeinen (Phasen-) Petrologie, Speziellen Petrologie der Magmatite Spezielle Petrologie der Metamorphite; Lagerstättenkunde; u.s.f. |
V(+UE) incl. 2 UE |
|
||
| Gelände-UE z. Petrologie |
|
|
||
| Geophysik | Einführg. i. d. Geophysik. Gelände-PR |
|
|
|
| Geophysikal. Gelände-PR / UE |
|
|
||
| Auswerte-UE z. Geophysik. Gelände-PR |
|
|
||
| Angew. Geophysik I (Seismik) |
|
|
||
| Angew. Geophysik II (Gravimetrie) |
|
|
||
| Angew. Geophysik III (Magnetik, Elektrik) |
|
|
||
| Weitere V+UE nach Wahl |
|
|||
|
|
||||
| Geochemie |
|
|
|
|
| Empfohlen werden nach Absprache
als Pflicht-Wahl V+UE der: |
|
|
||
| Allgemeinen , Speziellen u.
Angewandten
Geochemie incl. der Umwelt-Geochemie; Methodisches (Div. Analyse- Verfahren, Auswertungen, u.s.f.) |
V+UE incl. 2 UE |
|
||
| Gelände-UE z. Geochemie |
|
|
||
| Bodenkunde |
Siehe Bodenkunde, darin " Studienführer Bdk.": |
V+UE incl. 2 UE |
|
|
| Boden - Klima - Pflanze |
|
|
|
|
| Grundl. u. Aussagen d. Bodenkarte |
|
|
||
| + Gelände-UE Bodenkartierung |
|
|
||
| Tonmineralogie |
|
|
||
| Bodenchemie |
|
|
||
| Quartär-Geologie |
|
|
||
| Spezielle Fragen der Bodenkunde |
|
|
||
| Weitere V+UE nach Wahl |
|
|
||
| Angew. Bodenkunde
I :
Datenbanken u. Informationssysteme Angew. Bodenkunde II : Auswertg. v. Bodenkartierungen (Siehe auch Angebote der Geographie und Biologie) |
|
|
||
| Gelände-UE zur Bodenkunde / Quartär-Geologie |
|
|
||
|
|
||||
| Physische
Geographie |
Vorausgesetzt wird die VD-Prüfung Geographie.
Danach V (+UE) nach Wahl (---), wobei jedoch alle 4 Bereiche (A -D) abgedeckt sein müssen. |
|
|
|
| A --- Regionale Geographie
2 V;
--- Planung 2 V (Planungsrecht , oder Raumordng. u. Regionalplang. oder Kommunalplanung, oder Landschaftsplanung); --- Entwicklungsländer 2 V |
aus mind. 2 verschiedenen Bereichen |
|
||
| B --- Geograph. Informations-Systeme
2 V (+UE?)
--- Digitale Satellitenbildauswertung 2 V (+UE?) --- Meth. d. Digit. Photogrammetrie 2 V (+UE?) |
mind. 2 |
|
||
| C Haupt-SEM Phys. Geogr. 2 SEM |
|
|
||
| D --- min. 6 Tage Deutschland-Exkursion,
--- Gelände-PR f. Fortgeschr. (ca. 10 Tage) --- Phys.-Geogr. Projektstudie (ca. 10 Tage) |
6 oder 10 T. ( = 4 SWS ) |
|
||
| NICHT-GEOWISS. | WAHLFÄCHER | |||
| Zoologie | V+UE u/o SEM nach Wahl |
|
|
|
| "F1"-Fortgeschr.-UE der Zoologie |
|
|
||
| Zoologische UE im Gelände |
|
|
||
| Botanik | V+UE u/o SEM nach Wahl |
|
|
|
| "F1"-Fortgeschr.-UE der Botanik |
|
|
||
| Botanische UE im Gelände |
|
|
||
| Mathematik |
|
|
|
|
| (Mathematik)
Informatik |
|
|
|
|
| Algorithmen I |
|
|||
| Algorithmen II |
|
|
||
| Weitere V+UE nach Wahl und Absprache, |
|
|
||
| z.B. Software-Engineering I - II,
Datenbanken, Expertensysteme |
||||
| Physik |
|
|
|
|
| Physikal. Chemie |
|
|
min. 2 bS | |
| Wurde keine Physikal. Chemie im GS betrieben: |
|
|
|
|
| Physikal. Chemie f.Lehramtskandidaten 4 V |
|
|||
| + weitere Grund-V+UE der Physikal. Chemie ... |
|
|
||
| + Physikal.-Chem. Grundpraktikum |
|
|
||
| oder: |
|
|
|
|
| Physikal. Chemie I |
|
|
||
| Physikal. Chemie II |
|
|
||
| ( I + II = Thermodynamik u. Elektrochemie | ||||
| Physikal. Chemie III (Kinetik) |
|
|
||
| Physikal.-chem. Grund-PR |
|
|
||
| Wurde im GS genügend Physikal. Chemie betrieben: |
|
|
|
|
| Physikal. Chemie IV
( Quantenphysik u. -chemie) |
|
|
||
| Physikal. Chemie V
(Spektroskopie u. Kondensierte Materie) |
|
|
||
| Weitere V+UE nach Wahl |
|
|
||
|
|
||||
| Chemie:
Analytische Chemie |
Analyt. Chemie f. Naturw. |
|
|
|
| PR zur Analyt. Chemie f. Naturw. |
|
|
||
| Weitere V+UE (der Festkörper- o. Kern-Chemie) |
|
|
||
| Chemie:
Anorg.Ch. -Spektrosk. |
Analyt. Chemie III (Physikal. Meth. d. Anorgan. Ch.) |
|
|
|
| PR zur Analyt. Chemie f. Naturw. |
|
|
||
| Weitere V+UE (der Festkörper- o. Kern-Chemie) |
|
|
||
| Chemie:
Festkörper-Chemie |
Anorgan. Chemie III (Festkörper-Chemie) |
|
|
|
| PR zur Anorgan. Chemie III (Festkörper-Chemie) |
|
|
||
| Weitere V+UE (der Analyt. o. Kern-Chemie) |
|
|
||
| Chemie:
Kernchemie |
Einführg. i. d. Kern-Chemie (derzeit) |
|
|
|
| (künftig: Einführg. i. d. Kern-Chemie ... ) |
|
|
||
| PR zur Kern-Chemie f. Naturw. |
|
|
||
| Weitere V+UE (d. Anorg.-Festkörper-
oder Analyt. Chemie) |
|
|
||
| Anthropologie |
|
|
|
|
| Genetik |
|
|
|
|
Teil
III
HAUPTSTUDIUM der MINERALOGIE
Offiziell gilt, für das Hauptstudium der Mineralogie, nach wie vor, die "alte" Studienordnung.
Man sehe die E-Informationen der Mineralogie an, (http://www.uni-mainz.de/FB/Geo/Geologie/geow_index.html ), lasse sich beraten (Studienberatung der Mineralogie: Dr. H.-D. WERNER / Tel. 392 2297) und schalte in Zweifelsfällen den Prüfungsausschuß der Mineralogie ein (über das Prüfungsamt der Geowiss., Frau NIKOLEY / Tel. 392 4373).
Teil
IV :
Studienführer "GEOWISSENSCHAFTEN für BIOLOGEN"
Vorbemerkung und Studien-Empfehlung
A) Studien-Anforderungen
für die "GEOLOGIE"
B) Anforderungen für
die "GEOLOGIE mit dem Schwerpunkt BODENKUNDE"
( -- als nicht-biologische
Wahl-Prüfungsfächer im Diplom der Biologen -- )
C) Anforderungen für
das Wahlfach "PALÄONTOLOGIE"
Vorbemerkung:
Für die Geowissenschaften, d.h. die Studiengänge der Geologie-Palaeontologie und der Mineralogie, gilt derzeit der sogenannte "Neue Studienplan". Die Einführung erfolgte für das Grundstudium mit Beginn des WS 1996/97, das Hauptstudium wird seit dem WS 1998/99 umgestellt. Damit änderten und ändern sich ebenso schrittweise auch die Angebote und Anforderungen für alle diejenigen, die die Geologie als Nebenfach studieren. In der Übergangszeit -- in der die "alten" Veranstaltungen für die dann auch "älteren Semester" schrittweise mit diesen "aussterben" -- sind stete Absprachen mit der Studien-Beratung und dem Prüfungsamt der Geologie nötig.
Die Änderungen -- die derzeit erprobt werden -- bestehen
in einer Umstrukturierung, Neu-Verteilung der Gewichte und entsprechenden
Neu-Bennennungen.. Es gibt jetzt für alle Anfänger im WS eine
4-stündige integral-geowissenschaftliche Einführungs-Vorlesung
("Grundlagen der Geowissenschaften"), dazu passend eine 2-stündige
"Minerale und Gesteine" -Übung, sowie eine ebenfalls 2-stündige
Übung "Geologische Arbeitsmethoden: Kompaß, Karten und Profile".
Mit diesen 3 zusammengehörigen Lehrveranstaltungen werden die nötigen
geowissenschaftlichen Grund-Kenntnisse vermittelt.
Die dann folgenden Einzelfach-Veranstaltungen sind besser aufeinander abgestimmt,
ihre jeweiligen Anteile, auch zwischen Grund- und Hauptstudium, geringfügig
verschoben.; Nebenfach-Studenten haben größere Wahl-Freiheit.
Studien-Empfehlung für Geologie und Bodenkunde -- siehe dazu die Bodenkunde, darin den "Studienführer Bdk."::
Grundsätzlich und für beide Wahlfächer gilt,
daß die Teil-Studien sinnvoll
aufeinander aufbauen sollten:
Die Kenntnis der Minerale und Gesteine ist Voraussetzung für das Verständnis
der Geologie, zunächst der Allgemeinen, dann der Historischen und
Regionalen sowie der Angewandten Geologie.
Die Geologie ihrerseits bildet das Fundament der Bodenkunde. Diese
wiederum beginnt mit einer "Einführung", der die spezielleren V und
UE, einschließlich der Gelände-UE folgen.
Von selbst versteht sich, daß die V und UE für das geowissenschaftliche
Grundstudium -- "Lehrveranstaltungen bis zum Vorexamen" = "A"
(oder G) im Vorlesungsverzeichnis -- in aller Regel
das Fundament der V und UE des Hauptstudiums -- "B"-
(bzw. H-) Veranstaltungen -- bilden.
Für die Planung Ihres Studiums sind die zeitlichen Vorgaben
zu bedenken:
Die Vorlesung "Grundlagen der Geowissenschaften"
wird, im Verbund und zugleich mit der Übung "Minerale und Gesteine"
und der Übung "Geologische Arbeitsmethoden: Karten und Profile" normalerweise
nur im WS angeboten. Es empfiehlt sich, diese V und UE früh, wenn
möglich schon im Grundstudium, sonst im 5. Studiensemester, zu absolvieren.
Die Zulassung zu den geologischen Gelände-Übungen und allen Fortgeschrittenen-Veranstaltungen
setzt normalerweise die Teilnahme an diesen geologischen Anfänger-V
und -UE voraus.
Sie bilden auch die Mindest-Grundlage für die "Einführung in
die Bodenkunde I: Grundlagen" (V im WS = spätestens 7. Sem.).
Für die Bodenkunde speziell
nützlich ist die mineralogische V + UE "Tonminerale" (im SS, Teilnahme
empfohlen im 6. Sem ).
Die "Grundlagen der Bodenkunde"
wiederum bieten die Voraussetzung für die Teilname an allen spezielleren
V + UE und an den bodenkundlichen Gelände-Übungen.
Die Mindest-Wahl-Stunden sollten vielseitig abgedeckt werden,
für das Prüfungsfach "Geologie mit dem Schwerpunkt Bodenkunde"
nicht mit nur Veranstaltungen der Bodenkunde.
Als "Wahl"-V zur Geologie geeignet sind die V (+ UE) zur Allgemeinen (besonders
der Exogenen) Geologie, die "Einführung in die Erdgeschichte am Beispiel
der Geologie Deutschlands", die V + UE "Angewandte Geologie I und
II / H I a und b)". "Dosiert" gewählt werden können aber
auch geeignete V + UE zur Geochemie, Mineralogie und Petrographie/Petrologie.
Für die Zulassung zur Prüfung ist eine persönliche
Aufstellung aller im Laufe des Studiums für das Wahl-Prüfungsfach
absolvierten Veranstaltungen und der erworbenen Scheine einzureichen. Die
Prüfungsämter der Biologie und der Geologie legen diese Aufstellung
den Prüfern zusammen mit dem Prüfungsbogen vor; beide Bögensind
Bestandteile der Prüfungs-Akte.
Mündliche Prüfung zum Diplom: etwa 30
Minuten.
A) Studien-Anforderungen
für die "GEOLOGIE"
als (nicht-biologisches)
Wahl-Prüfungsfach im Diplom
Obligat für alle (8 SWS) :
|
|
Schein |
||
| WS | "Grundlagen der Geowissenschaften" |
|
|
| WS | "Minerale und Gesteine" |
|
|
| WS | "Geologische
Arbeitsmethoden:
Kompaß, Karten und Profile" |
|
|
Pflicht-Wahl (weitere 8 SWS) :
| entweder | |||
| SS | "Exogene Geologie G" |
|
|
| SS | Gelände-UE zur Allgemeinen und/oder Regionalen Geologie |
(entspr. 3 SWS) |
|
| oder |
|
||
| vorlesungsfreie Zeit
nach WS oder SS |
Geologischer Kartier-Kurs (G) für Nebenfach-Studenten |
(entspr. 6 SWS) |
|
| dazu | wahlweise: | ||
| (auch anstelle der V+UE Exogene Geologie und/oder einiger, nicht aller, Gelände-UE-Tage): | weitere V u/o
UE , z.B. der (geowiss.) Mineralogie
oder der Endogenen / Historischen / Regionalen Geologie. |
mind. 2 SWS |
|
| nach Studien-Beratung und
Absprache
mit dem Prüfungsamt der Geologie |
|
|
B) Anforderungen für die "GEOLOGIE mit dem Schwerpunkt BODENKUNDE"
Man lese dazu den Studienführer "Bodenkunde" (siehe "Abteilungen des Institutes / Exogenes / Bodenkunde") !
Obligat für alle (8 SWS) :
|
|
Schein |
||
| WS | "Grundlagen der Geowissenschaften" |
|
|
| WS | "Minerale und Gesteine" |
|
|
| WS | "Geologische Arbeitsmethoden:
Kompaß, Karten und Profile" |
|
|
Pflicht-Wahl (weitere 8 SWS) :
| WS
SS |
"Einführung
in die Bodenkunde I: Grundlagen"
"Einführung in die Bodenkunde II: Bodensystematik" |
1 V |
-- |
| dazu entweder: | |||
| SS | 4 (Einzel-) Tage Gelände-UE
zur Bodenkunde
und / oder Quartär-Geol. |
(entspr. 2 SWS) |
|
| weitere geologische oder bodenkundliche V u/o UE nach Wahl |
|
|
|
| oder: |
|
||
| SS | "Die Bodenkarte: Grundlagen
und Aussagen"
(Voraussetzung für die "Bodenkartierung" !) |
|
|
| vorlesungsfreie Zeit
nach SS |
"Bodenkartierung" (Gelände-UE) |
(entspr. 2 SWS) |
|
| dazu weitere geologische
und / oder bodenkundliche V / UE ,
auch 2 weitere Tage Gelände-UE möglich, wahlweise, |
|
|
|
| nach Studien-Beratung und
Absprache
mit dem Prüfungsamt der Geologie |
|
|
Die Prüfung im Fache "Geologie mit dem Schwerpunkt Bodenkunde"
wird,
bis zur Errichtung einer planmäßigen Professur für Bodenkunde,
in der Regel von zwei Prüfern, einem Dozenten der Geologie
und einem Bodenkundler gemeinsam, abgenommen und benotet.
Dies gilt bis zum mit Erlaß
der neuen Prüfungsordnung, wenn der Prüfling sich schriftlich
mit dieser Regelung einverstanden erklärt.
C) Anforderungen für das Wahlfach "PALÄONTOLOGIE"
Obligat für alle (11 SWS) :
|
|
Schein |
||
| WS | "Paläontologie I für Biologen" |
|
|
| WS | "Paläontologie II " |
|
|
Pflicht-Wahl weitere 5 SWS , empfohlen:
| WS | "F1-Kurs Osteologie der Wirbeltiere" |
|
|
Fragen dazu beantwortet die Studienberatung der Paläontologie: Prof. Dr. J. Boy, Raum N 136, Tel. 39 22387, c/o Sekretariat der Paläontologie, U.Stieffenhofer@geo.uni-mainz.de
Fassung Okt. 2000, + anderes Titelblatt 30. 11. 2000, Duerr@mail.uni-mainz.de