Was ist Mineralogie - Teil 2


[Subduktion der ozeanischen Kruste] © Stosch, Uni Karlsruhe 1994

Zum einen beschäftigt sich der geowissenschaftliche Schwerpunkt des Faches mit den Kreisläufen von chemischen Elementen in natürlichen Systemen. In den Bereichen von der obersten Erdkruste bis in den Erdmantel hinein werden Mineral- und Gesteinsbildungsprozesse beobachtet, interpretiert und modelliert. Grundsätzlich stehen die in der Natur beobachtbaren Phänomene von Stabilität und Koexistenz chemisch-physikalisch definierter Phasen (das sind Minerale) im Zentrum der Betrachtungen. Demzufolge existieren teilweise weitgehend überlappende Interessensgebiete zwischen Mineralogie und Geologie, aber auch zwischen Mineralogie und Umweltwissenschaften.


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06.02.1999(webmaster: Prof. Kersten)