PD Dr. Johannes Hürter
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Johannes Hürter wurde 1963 in Hamburg geboren. Nach Abitur in Hannover studierte er Geschichte, Germanistik und Musikwissenschaft in Heidelberg und Mainz. 1989 Magister Artium, 1992 Promotion, 2005 Habilitation. Von 1992 bis 1995 war er Postdoktoranden-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft, anschließend von 1996 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Auswärtigen Amt, Bonn.
Seit August 1998 ist Johannes Hürter wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München, er ist Redakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte und deren Schriftenreihe und zudem Lehrbeauftragter der Universität der Bundeswehr, München.
Forschungsschwerpunkte
- Militär-, Innen- und Außenpolitik in Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Diktatur
- Internationale Beziehungen des 19. und 20. Jahrhunderts
- Geschichte der Bundesrepublik in den 1970er Jahren
Aktuelles Forschungsprojekt: Demokratischer Staat und terroristische Herausforderung. Die Anti-Terror-Politik der sozialliberalen Koalition 1969-1982
Wichtigste Veröffentlichungen
- Wilhelm Groener. Reichswehrminister am Ende der Weimarer Republik (1928-1932). Verlag R. Oldenbourg: München 1993 (= Beiträge zur Militärgeschichte 39). Ausgezeichnet mit dem Forschungspreis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Paul von Hintze. Marineoffizier, Diplomat, Staatssekretär. Dokumente einer Karriere zwischen Militär und Politik 1903-1918. Eingeleitet und herausgegeben von Johannes Hürter. Harald Boldt Verlag im R. Oldenbourg Verlag: München 1998 (= Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts 60)
- (Gemeinsam mit Martin Kröger, Rolf Messerschmidt und Christiane Scheidemann): Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871-1945. Bd. 1. Verlag F. Schöningh: Paderborn 2000
- Ein deutscher General an der Ostfront. Die Briefe und Tagebücher des Gotthard Heinrici 1941/42. Sutton Verlag: Erfurt 2001
- (Gemeinsam mit Christian Hartmann:) Die letzten 100 Tage des Zweiten Weltkriegs. Droemer Verlag: München 2005
- (Gemeinsam mit Christian Hartmann und Ulrike Jureit [Hrsg.]:) Verbrechen der Wehrmacht. Forschungsergebnisse und Kontroversen. Verlag C.H. Beck: München 2005
- (Gemeinsam mit Hans Woller [Hrsg.]:) Hans Rothfels und die deutsche Zeitgeschichte. R. Oldenbourg Verlag: München 2005 (= Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 90)
- Hitlers Heerführer. Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42. R. Oldenbourg Verlag: München 2006 (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte 66)