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erklärt

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Editor:
Dr. med.
H. Jastrow


Nutzungs-
bedingungen
Miniaturbildübersicht Dickdarm (Colon):
Bereits bezeichnete Abbildungen lassen sich durch Anklicken des Textes aufrufen!
lumennahe Epithelzellen
Colon der Ratte
idem apikales
Cytoplasma
Mikrovilli mit Glykokalix
eines Enterocyten (Ratte)
Kryptengrund mit Becherzellen
(Ratte)
Becherzellen, Lamina propria
(Ratte)
Becherzelle (Ratte) Becherzelle bei der
Sekretabgabe (Ratte)
Detail: Sekretabgabe
einer Becherzelle (Ratte)
Kryptengrund mit 2
enteroendokrinen Zellen (Ratte)
Detail: enteroendokrine Zelle
(Ratte)
Bindegewebszellen der
Lamina propria mucosae (Ratte)
Bindegewebszellen der
Lamina propria (Ratte) 2
Plasmazellen in der
Lamina propria mucosae (Ratte)
Detail: Plasmazelle (Ratte)
--> weitere Details
andere Plasmazelle der
Tela submucosa (Ratte)
Schwann-Zelle aus
dem Plexus submucosus (Ratte)
Der Dickdarm (Terminologia histologica: Colon; englisch: colon) ist durch ausschließlich Kypten und ein sehr weites Lumen charakterisiert. Der Wandbau gleicht dem des Darms allgemein, hat aber einige Besonderheiten. Die Schleinhaut (Mucosa) zeigt an der zum Lumen gewandten Oberfläche eine Lamina epithelialis mit sehr vielen Becherzellen, Enterocyten und einigen enteroendokrinen Zellen. Auf die Bindegewebsschicht der Schleimhaut (Lamina propria mucosae) mit oft sehr großen verscholzenen Aggregaten von sekundären Lymphfollikeln (Folliculi lymphatici aggregati = Payer-Plaques), die auch in tiefere Schichten ragen können, folgt eine dünne Muskelschicht der Schleimhaut (Muscularis mucosae) mit wenigen Lagen glatter Muskelzellen. Die unter der Schleimhaut gelegene, stärkere Bindegewebsschicht (Tela submucosa) mit dem Nervengeflecht des Plexus submucosus (Meissner-Plexus) grenzt an die im Bereich der Haustren sehr dünne Ringmuskelschicht (Stratum circulare) der Darmmuskulatur (Tunica muscularis). Es folgt der Plexus myentericus (Auerbach-Plexus, ein weiteres Gefecht des autonomen Darmnervensystems), dann die nur im Bereich der Taenien vorhandene Längsmuskelschicht (Stratum longitudinale). Ganz außen ist nur in den Abschnitten, die vom Bauchfell (Peritoneum) überzogen sind (intraperitoneale Lage; Querkolon, Sigmoid), eine weitere Bindegewebsschicht (Tela subserosa) und das einschichtige Plattenepithel des Bauchfells (Peritoneum) zu erkennen. In den übrigen Bereichen findet sich eine Adventitia genannte Bindegewebsschicht, die die hinter dem Bauchfell gelegenen (retroperitonealen) Bereiche (auf- und absteigender Dickdarm) mit dem umliegenden Bindegewebe verankert.

--> Tabelle der enteroendokrinen Zellen
--> Elektronenmikroskopischer Atlas Gesamtübersicht
--> Homepage des Workshops


Aufnahmen, Seite & Copyright H. Jastrow.