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mikros-
kopische
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erklärt

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Editor:
Dr. med.
H. Jastrow


Nutzungs-
bedingungen
Miniaturbildübersicht Glykogengranula (Granula glycogeni):
Bereits bezeichnete Abbildungen lassen sich durch Anklicken des Textes aufrufen!
alpha-Glykogengranula
einer Leberzelle (Ratte)
alpha-Glykogengranula
Leberzelle 2 (Ratte)
alpha-Glykogengranula
zweier Leberzellen (Ratte)
hell angefärbte* Glykogen-
granula Leberzelle 1 (Ratte)
hell angefärbte* Glykogen-
granula Leberzelle 2 (Ratte)
alpha Glykogengranula
der Skelettmuskulatur 1 (Ratte)
Glykogengranula
+ Peroxysom (Affe)
idem Übersicht
Leberzelle (Affe)
a-Glykogengranula
einer Leberzelle (Affe)
beta-Glykogen der
Skelettmuskulatur (Affe)
Detail: beta-Glykogen-
granula (Affe)
beta-Glykogenpartikel
Skelettmuskel (Ratte)
Glykogen kommt in Form von Speichergranula im Cytoplasma von verschiedenen Zellen vor, besonders in Leber- und Skelettmuskelzellen. Man unterscheidet dabei rosettenartig angeordnete alpha-Glykogenpartikel von einzelnen rundlichen beta-Granula. In der Leber- und allgemein überwiegen die alpha Glykogengranula, in der Skelett- und Herzmuskulatur finden sich fast ausschließlich beta Glykogengranula. Die einzelen elektronendichten Partikel haben etwa die Größe von Ribosomen (Durchmesser im Anschnitt von 15 - 20 nm), erscheinen aber etwas dunkler. Sie stellen eine recht schnell mobilisierbare Speicherform von Glukose dar. Diese liegt hier in alpha 1,4 glykosidischer Bindung in Form eines langen verzweigten Polymers vor. Die Glykogensynthese erfolgt in anaboler Stoffwechsellage, der Abbau (Glykogenolyse) in kataboler. Glykogengranula sind stets unregelmäßig begrenzt und nicht von Membranen umschlossen.
* bedeutet hier wurde die Kontrastierung so modifiziert, daß die normalerweise sehr elektronendichten Glykogengranula nur sehr schwach angefärbt sind und hell erscheinen, dadurch lassen sie sich einfach von Ribosomen unterschieden.

--> Leber, Ribosomen, RER, Skelettmuskulatur, Herzuskulatur
--> Elektronenmikroskopischer Atlas Gesamtübersicht
--> Homepage des Workshops


Fünf Bilder wurden von Prof. H. Wartenberg zur Verfügung gestellt; übrige Aufnahmen, Seite & Copyright H. Jastrow.