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Editor:
Dr. med.
H. Jastrow


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of use
Overview bones (Ossa) and ossification (Ossificatio):
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hardly active
osteoblasts (monkey)
organells of an
osteoblast 1 (monkey)
organells of an
osteoblast 2 (monkey)
osteocyte
(rat)
opening zone in chondral
offificattion(monkey)
crystallisation centre
 (monkey)
overview thereof
fresh osteoid (monkey)
osteoid formation 1
(monkey)
fresh osteoid
detail (monkey) 
osteoid formation 2
(monkey)
osteoid formation
3 (monkey)
osteocyte
(rat)
Bones (Terminologia histologica: Ossa) consist of hard substance which is bordered by periosteum from the outer and endosteum from the inner surface.
1. das kompakte Knochengewebe (Terminologia histologica: Textus osseus compactus, englisch: compact bone), welches als massive Knochenmasse an und direkt unter der Oberfläche von Röhrenknochen liegt und auch als Pars compacta bezeichnet wird. Auch die innere und äußrer Oberfläche der Schädelknochen (Tabula interna und - externa) wird von der stabilen Pars compacta gebildet. Im Schläfenbein (Os temporale umgibt das kompakte Knochengewebe die zu schützenden Strukturen des Innenohrs (Cochlea und Labyrinth).
2. das Lamellenknochengewebe (Terminologia histologica: Textus osseus lamellaris, englisch: lamellar bone)
3. das faszikuläre Knochengewebe (Terminologia histologica: Textus osseus fasciculatus, englisch: bundle bone)
4. das spongiöse Knochengewebe (Terminologia histologica: Textus osseus spongiosus, Textus osseus trabecularis, englisch: trabecular bone, spongy bone, cancellous bone), welches als schwammartig löchrige, balkenartige Knochenmasse entsprechend länger einwirkender Druckbelastung stetig auf- um- und auch abgebaut wird und für die effektive Verteilung der Druckkräfte z.B: von der Knochenoberfäche auf die Seitenbereiche direkt an die Pars compacta angrenzt. Die als Diploe bezeichnete Schicht zwischen innerer und äußerer Oberfläche der meisten Schädelknochen besteht aus spongiösem Knochengewebe.
Alle Knochengewebe bestehen aus Knochenzellen und der sie umgebenden verknöcherten Bindegewebssubstanz. Man unterscheidet folgende Zellen:
Osteoblasten (Terminologia histologica: Osteoblasti, englisch: osteoblasts), die sehr stoffwechselaktiv sind und Knochen aufbauen.
Osteozyten (Terminologia histologica: Osteocyti, englisch: osteocytes) die "eingemauerten" wenig stoffwechselaktiven Knochenzellen, die über sehr lange dünne Fortsätze (Terminologia histologica: Processus osteocyti, englisch: osteocyte processes) und dort ausgebildete Gap-junctions miteinander oder den Endothelzellen der Havers Kanäle in Verbindung stehen.
Osteoklasten (Terminologia histologica: Osteoclasti, englisch: osteoclasts), die zur Knochensubstanz hin einen Resorptionssaum ausbilden. Dieser ist ein bürstenartiges Büschel mit Mikrovilli und/oder kleinen, die Oberfläche vergrößernde Falten = Microplicae ausbilden (Terminologia histologica: Limbus microplicatus, englisch: ruffled border) . Über die Ausschüttung von Salzsäure in Richtung des mineralisierten Knochens werden die dort eingelagerten Kalziumsalze zerstört und damit die Knochensubstanz aktiv abgebaut. Osteoklasten sind mehrkernige Riesenzellen und entstehen aus fusionierten aus dem Blut ausgewanderten Monozyten. Sie sind mit den die Knorpelsubstanz abbauenden Chondroklasten und den Zahnbein auflösenden Odontoklasten identisch. Über eine in die Zellmembran im Bereich des Resorptionssaums eingelagerte Wasserstoffionen ATPase werden Protonen in Richtung Knochen gepumpt, während Chloridionen durch einen Kanal in der Zellmembran ebenfalls dorthin gelagen.
in Havers-Kanälen: Kapillarendothel, Nervenendigungen, freie BG Zellen, endostale Zellen
Spongiosa
= dünne Knochenbälkchen OHNE Gefäße
Kompakta
massive Knochenmasse mit Gefäßen (Havers Systeme)
Knochenmatrix
Kollagenfibrillen vom meist Typ 1 sorgen für eine hohe Zugfestigkeit, angelagertes Kalziumhydoxylapatit 3 Ca3(PO4)2  x Ca(OH)2 wenig weitere eingelagerte oder gebundene Ionen insbesondere Magnesiumionen (Mg++), Fluoridionen (F-) und Carbonationen CO3 führen als mineralische Substanzen zur hohen Druckfestigkeit, daneben gibt es noch sehr wenig Proteoglykane und Glykoproteine.
2. Knochengewebe Aufbau (innen ? außen)
Geflechtknochen
A. Endost (innere Knochenhaut)
- an allen inneren Oberflächen (auch in Havers Kanälen!)
 Zellen (lining cells):
  - mesenchymale Stammzellen
  - Osteoprogenitorzellen
  - ruhende Osteoblasten
  - ruhende Osteoklasten
 - unter lining cells unmineralisierte Matrix
Wichtig für Reparatur bei Frakturen
B. innere Generallamellen
- parallel längsorientierte
  in riesigen Lamellen liegende
  Osteozyten mit
- umgebender mineralisierter Matrix
C. Speziallamellen Havers Systeme
- Osteon=Havers Kanal+umgebende Zellen
? zentral: Kapillare / Venole mit Endothel
? dann: lockeres BG mit Nervenendigungen
? außen: Endost gefolgt von 5 – 20 konzentrischen Osteozytenlagen
alle Osteozyten bilden lange Fortsätze zum Lumen hin und untereinander (Gap junctions) aus
C. dazwischen Schaltlamellen
- alte teilresorbierte „Lücken füllende“
 Speziallamellen ohne Havers Kanal
C. äußere Generallamellen
- parallel längsorientierte
  in riesigen Lamellen liegende
  Osteozyten mit
- umgebender mineralisierter Matrix
D. Periost
- innen: Stratum osteogenicum
  Zellen wie im Endost, Abgang von
  Volkmann Kanälen (in Knochen ziehende Gefäße)
- außen Stratum fibrosum
  straffes BG, Fasern befestigter Sehnen
  ziehen als Sharpey Fasern ? Knochen
Dickenwachstum, Reparatur, gut innerviert
Mineralisation
Kalziumphosphatkristalle durch
- Überschreitung des Löslichkeitsprodukts der benötigten
  Ionen
- alkalische Phosphatase in Osteozytenmembran
- Abschnürung von Cytoplasmabläschen an Osteoblastenfortsätzen ? Matrixvesikel
- dort Anreicherung der Ionen ? Kristallbildung darin
  ? Platzen ? Kristalle wachen weiter  lagern sich Kollagenfibrillen an

Das Endost (Terminologia histologica: Endosteum, englisch: endosteum) bedecht die innere Oberfläche der Knochenhartsubstanz.
desmale Ossifikation = Geflechtknochenbildung
Os frontale, parietale, occipitale, maxillare, temporale (Squama), Mandibula,
Clavicula
Mesenchymzellen ? Osteoblasten
bilden Osteoid (Proteoglykane + Kollagenfasern) ? Mineralisation
appositionelles Wachstum = Anlagerung von Außen
später Monocyten ? Osteoklasten
Knochenbildung = Ossifikation (Terminologia histologica: Osteogenesis, englisch: osteogenesis)
chondrale Ossifikation = Ersatzknochenbildung
alle anderen Knochen
Stadien
1. im Diaphysenbereich (Röhrenknochen)
   desmale Bildung einer Knochenmanschette aus osteogenen Zellen des Perichondriums
2. unter Manschette gelegenen Knorpelzellen (innen) degenerieren (Blasenknorpel) + Einlagerung von Kalksalzen
3. durch Manschette hindurchsprossen Gefäße nach Innen
4. daraus austretende Monocyten ? Chondroklasten ? Abbau
5. Mesenchymzellen treten durch Löcher ? Osteoblasten oder ? Retikulumzellen (später, für Knochenmarkbildung)
6. einwandernde Monocyten ? Osteoklasten (Raum für Knochenmark)
7. zwischen Epi- und Diaphyse entsteht Umbauzone
 erst hier eigentliche enchondrale Ossifikation
Reservezone Proliferationszone  mit Säulenknorpel --> Resorptionszone mit Blasenknorpel
Eröffnungszone der Verknöcherungszone
Blasenknorpel

--> hyaline-, elastic cartilage, connective tissue, resident connective tissue cells, bone marrow
--> Electron microscopic atlas Overview
--> Homepage of the workshop


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