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Editor:
Dr. med.
H. Jastrow


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Miniaturbildübersicht Milz (Splen; Lien):
Bereits bezeichnete Abbildungen lassen sich durch Anklicken des Textes aufrufen!
Milzretikulum (Affe) Milzretikulum 2 (Affe) Sinusendothel 1 (Affe) Milzsinus (Affe) Sinusendothel 2 (Affe) Makrophage 1 (Affe) Makrophage 2 Übersicht (Affe)
Makrophage 2 Detail 1 (Affe) Makrophage 2 Detail 2 (Affe) Makrophage 3 (Affe) Plasmazelle (Affe) doppelter Durchtritt (Affe) ähnliches Detail (Affe) Erythrocytenphagocytose (Affe)
Sinusendothel 3 (Affe) Durchtritt (Affe) Sinuswand (Affe) Sinuswand Detail (Affe) Lymphocyt (Affe) Filtration von Erys
(Ratte)
eosinophiler + basophiler
Granulocyt (Ratte)
idem Detail
(Ratte)
basophiler Granulocyt
(Milz, Ratte)
idem Detail idem Detail basophiler Granulocyt 2
(Ratte)
basophiler Granulocyt 3
(Ratte)
Makrophage mit diversen
Heterolysosomen (Ratte)
Die Milz (Terminologia anatomica: Lien oder Splen; english: spleen) ist ein lymphoretikuläres Organ. In Gegensatz zum Lymphknoten liegt unter der Organkapsel kein Randsinus. Die Kapsel besteht aus außen der Tunica serosa (entspricht dem einschichtigen Plattenepithel des Bauchfells) und darunter der Tunica fibrosa (0,1 mm starke Schicht aus straffem Bindegewebe) . Von der Kaspel aus strahlen viele Trabekel (aus straffem Bindegewebe führen Balken = Trabekelarterien oder venen) in die Tiefe des Organs ein. Die weiße Pulpa besteht aus den lymphoretikulären Arterienscheiden und Milzfollikeln, die letztlich im gesamten Organ verteilte Lymphfollikel darstellen. Hierbei handelt es sich um Sekundärfollikel mit helleren Keimzentren (B-Zellregion mit Zentroblasten und Zentrocyten) und angelagerten B- und weiter außen T-Lymphocyten. Die rote Pulpa enthält fast ausschließlich Blutgefäße und Milzsinus. Die Abstände zwischen den die Sinus (erweiterte Abschnitte der Venolen) auskleidenden Endothelzellen sind eng und müssen von allen Blutzellen passiert werden. Wenn diese nicht genügend verformbar sind, haben die in der Nähe liegenden Makrophagen die Möglichkeit, sie über ihre füßchenförmigen, beweglichen Ausläufer (Pseudopodien) zu inkorporieren. Auf diese Weise werden die überalterten, nicht mehr ausreichend verformbaren roten Blutkörperchen abgefangen und im Filter der Milz vernichtet.

--> Erythrocyten, Blutzellen, Blutgefäße, Makrophagen
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Die meisten Bilder wurden von Prof. H. Wartenberg zur Verfügung gestellt, übrige Aufnahmen, Seite & Copyright H. Jastrow.