Miniaturbildübersicht Vorsteherdrüse
(Prostata):
Bereits bezeichnete Abbildungen lassen sich
durch Anklicken des Textes aufrufen
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Golgi Apparat
Detail (Ratte) |
Epithel und Lumen
mit Prostatastein (Ratte) |
2 Prostatasteine
im Lumen (Ratte) |
Die Vorsteherdrüse des Mannes (Terminologia histologica: Prostata,
englisch: prostate gland) gehört zu den Drüsen des
männlichen Genitaltraktes und bildet ein dünnflüssiges,
milchig trübes, schwach alkalisches Sekret, welches sich bei der
Ejakulation mit den Spermien und dem übrigen
Sekret des Ejakulates vermischt. Dabei macht das Prostatasekret in der
Regel den Hauptteil des fertigen Ejakulats aus. Durch die
Wirkung
des Prostatasekrets ändert sich der pH-Wert des Ejakulats, wodurch
die Spermienbeweglichkeit deutlich zunimmt.
Die Prostata entwickelt sich aus 2 Anteilen, dem dorsalen
Epithel der primären Harnröhre und weiter distal, ventral
und seitlich aus Epithelknospen des Sinus urogenitalis. Die gesamte
Drüse besteht aus 35-50 tubulo-alveolären Einzeldrüsen
mit ca. 20 bis 30 Ausführungsgängen (Ductuli prostatici). Je
nach Sekretfülle erschient das Epithel
hochprismatisch (wenig Sekretfülle) bis kubisch (reichlich Sekretfülle).
Bei älteren Männern finden sich häufig kalkreiche Prostatasteine.
Das ekkrine, ein- bis zweireihige Drüsenepithel wird
von reichlich
glatten Muskelzellen umgeben,
die sich in die verzweigten Bindegewebssepten
der Drüse fortsetzen. Bei der Ejakulation
verkürzen sich diese Muskelzellen und
pressen das Sekret aus der Drüse.
Die etwa walnußgroße Drüse läßt sich von
Außen nach Innen in folgende 3 Zonen gliedern: Außenzone
--> Innenzone --> periurethrale Mantelzone. Bei der Prostatahypertrophie
vergrößert sich besonders die Innenzone. Bösartige Tumore
(Prostatakarzinome) gehen meist aus der Außenzone hervor.
--> Glandula vesiculosa, Samenleiter,
Hoden,
Ureter,
Drüsen,
Epithel
--> Elektronenmikroskopischer Atlas Gesamtübersicht
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Aufnahmen, Seite & Copyright H. Jastrow.