Fakten und Zeitangaben zur
menschlichen Entwicklung
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26. Woche (6. Monat, Fetalperiode) = Tag 176 182, Scheitel-Steiß Länge des Feten: um 250 mm, Fußlänge: 55 mm, Gewicht ca. 1.050 g
Die beiden Hälften (Hemisphären) des Endhirns (Großhirn = Telencephalon) haben inzwischen erste Windungen (Gyri) und Vertiefungen (Sulci) auf ihrer Oberfläche ausgebildet. Dadurch kann sich diese stark vergrößern und an Volumen zunehmen, ohne daß sich der Kopf selber vergrößern muß. Das Wachstum des unteren seitlichen (basolateralen) Bereichs, an dem der Streifenkörper, das Striatum, angelagert ist, bleibt hinter dem der übrigen Areale zurück, so daß diese begonnen haben, sich darüber zu stülpen. Dadurch entsteht die Inselrinde (Gyrus insularis), die am Boden der nun schon recht tief eingesunkenen seitlichen Einsenkung des Großhirns (Fissura lateralis cerebri) liegt. Neben der ersten großen Hirnfurche (Fissura prima) sind auch der sich einsenkende mittige Graben (Sulcus centralis) und die sich daneben erhebenden Hirnwindungen, die motorische Hirnrinde (Gyrus präcentralis) und die sensorische Hirnrinde (Gyrus postcentalis) und einige Andeutungen weiterer Gyri und Sulci zu erkennen.
Im Bereich des Kleinhirns (Cerebellum) sind schon alle Windungen (Gyri) und Einsenkungen (Sucli) zu erkennen. Die Verklebung der Augenlider (Palpebrae) löst sich nun und durch die darin gebildeten Muskeln kann der Fetus sie bewegen, also die Augen willkürlich öffnen und schließen. Die Bindehaut (Conjunctiva) bedeckt nur noch die Innenfläche der Augenlider und des Lidwinkels.


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