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Kristin Schneeweiß
Kristin Schneeweiß,
Doktorandin
Tel:  06131-17-6180
E-Mail:  schneewe@uni-mainz.de
Auswirkung TLR-vermittelter Signale auf die Entstehung von immunologischem Gedächtnis

Allgemein:

Nach der Aktivierung von naiven T- und B-Lymphocyten und ihrer anschließenden klonalen Selektion und Differenzierung zu Effektorzellen, kommt es zur Ausbildung einer adaptiven Immunantwort. Effektorzellen besitzen nur eine begrenzte Lebensdauer und wenn das Antigen vernichtet wurde, durchlaufen die meisten antigenspezifischen Zellen eine Apoptose. Einige Zellen überleben jedoch nach dem Verschwinden des Antigens, diese bezeichnet man als „Memory“ (‚Gedächtnis’)-Zellen. Sie bilden die Grundlage des ‚immunologischen Gedächtnisses’, das eine schnellere und wirksamere Reaktion auf eine erneute Infektion mit demselben Krankheitserreger ermöglicht und zu einer andauernden Immunität führt.

Erst das ‚immunologische Gedächtnis’ ermöglicht eine erfolgreiche Impfung und verhindert die erneute Infektion mit Krankheitserregern, die bereits einmal durch die adaptive Immunantwort abgewehrt wurden. Seine zelluläre und molekulare Basis ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Die künstliche Ausbildung eines Immunschutzes mit Hilfe von Impfstoffen, einschließlich der Induktion eines immunologischen Gedächtnisses, ist die effektivste Errungenschaft der Immunologie im Bereich der Medizin.

Doktorarbeit:

Immunisierungen mit TLR-Liganden (TLR 3, TLR 9) am Mausmodell, Analyse der Ausbildung von CTL

  • Arbeiten am Mausmodell

  • Zellkultur

  • ELISA

  • FACS

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