Allgemeines zu Praktika
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Die Praktika sollen über spezifische Berufsfelder orientieren, in berufliches Handeln einführen, Erfahrungen eigenverantwortlicher beruflicher Tätigkeit vermitteln und zur Anwendung von Studieninhalten in der beruflichen Praxis anregen. Nach Paragraph 7 der Ordnung für die Diplomprüfung in Erziehungswissenschaft sind Praktika mit einer Gesamtdauer von mindestens vier Monaten abzuleisten. Ein einmonatiges Orientierungspraktikum wird im Grundstudium, die übrige Praktikumszeit in der Regel im Hauptstudium absolviert. Das Orientierungspraktikum im Grundstudium erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Wochen im Block oder studienbegleitend über fünf Monate an einem Tag pro Woche. Andere zeitliche Regelungen sind nach Absprache mit der Praktikumsberatung innerhalb des angegebenen Rahmens möglich. Es wird empfohlen, das Praktikum erst nach dem zweiten Studiensemester zu beginnen. Als Praxisfelder kommen solche in Frage, die einer der verschiedenen Studienrichtungen in der Hauptdiplomphase zugeordnet werden können. Im Hauptstudium muß das Praktikum hingegen in einem Praxisfeld der jeweils gewählten Studienrichtung stattfinden. Die Praktikumszeit von (mindestens) drei Monaten kann als Blockpraktikum (wobei die Aufteilung in Teilpraktika innerhalb derselben Institution möglich ist) oder studienbegleitend fünfzehn Monate lang an einem Tag pro Woche abgeleistet werden. Andere zeitliche Regelungen sind auch hier nach Absprache mit der Praktikumsberatung innerhalb des vorgegebenen Rahmens möglich. Praktika können in Institutionen im In- und Ausland oder in vom Pädagogischen Institut betreuten Praxisprojekten absolviert werden. Praktische Tätigkeiten vor Beginn des Fachstudiums können in Ausnahmefällen als Orientierungspraktikum anerkannt werden. Der Ersatzdienst und das Freiwillige Soziale Jahr werden in der Regel als Orientierungspraktikum anerkannt, sofern pädagogische oder sozialarbeiterische Tätigkeiten ausgeübt worden sind. Gleiches gilt für berufliche Tätigkeiten nach einer entsprechenden Ausbildung. In Zweifelsfällen entscheidet der Prüfungsausschuß. Alle Praktika werden organisatorisch von der Praktikumsberatung und den dafür zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pädagogischen Instituts betreut und begleitet. Sie werden, soweit möglich, in Lehrveranstaltungen oder Praktikanten-Kolloquien vor- und nachbereitet. Jedes Praktikum ist vor Beginn bei der Praktikumsberatung anzumelden, die Institution kann vom Studierenden eigenständig gesucht oder aus der nach Praxisfeldern geordneten Kartei in der Praktikumsberatung ausgewählt werden. Befindet sich eine Einrichtung noch nicht in der Kartei, wird der betreffenden Institution über die Praktikantin oder den Praktikanten Informationsmaterial über die Praktika im Diplomstudiengang mitgegeben und um Aufnahme der Stelle in die Praktikumsstellenkartei des Instituts gebeten.
Anregungen zur Gestaltung des Praktikumsberichtes Bei den nachfolgend aufgeführten Stichworten handelt es sich um einen Leitfaden, der je nach den spezifischen Bedingungen modifiziert werden kann. Besonderer Wert wird im Bericht neben der Darstellung der Motivation und den Erwartungen des Studierenden an das Praktikum, der Beschreibung der Institution und der Aufgabenbereiche auf die Reflexion der eigenen Tätigkeit und Erfahrungen gelegt. Der Bericht soll mindestens zehn Seiten umfassen.
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Über jedes Praktikum ist ein schriftlicher Praktikumsbericht anzufertigen; wurde das Praktikum in einer Gruppe abgeleistet, kann der Bericht auch gemeinsam abgefaßt werden. Spätestens zwei Monate nach Beendigung des Praktikums ist der Bericht zusammen mit der Bescheinigung des Praktikums durch die Institution bei der dafür zuständigen Dozentin (bzw. dem zuständigen Dozenten) einzureichen und ein Besprechungstermin zu vereinbaren. Ein zweites Exemplar geht gleichzeitig an die Praktikumsberatung. Die Berichte werden in der Praktikumsberatung archiviert und können in der Regel von interessierten StudentInnen eingesehen werden.