apl.-Prof. Dr. Eva Borst

 

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

  • Sozial- und Ideengeschichte von Erziehung und Bildung
  • Erziehungs- und Bildungstheorie
  • Sozialisationstheorie
  • Anthropologische Grundlagen von Bildung und Erziehung
  • Gender-Studies
  • Heterogenität und Diversivität
  • Wissenschaftstheorie
  • Anerkennungstheoretische Grundlagen von Bildung
  • Ökonomisierung der Bildung

Curriculum vitae

Seit WS 2012/13  Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft Mainz
WS 2011/12 – WS 2012/13  Privatdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für
Erziehungswissenschaft Mainz
WS 2010/11 – SoSe 2011 Vertretungsprofessorin am Institut für Allgemeine
Pädagogik und Berufspädagogik an der TU-Darmstadt
bis 2010 Hochschuldozentin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Mainz
2009 – 2010 Lehraufträge im Bereich der Erwachsenenbildung an der TU-Darmstadt
2007 – 2008 Vertretungsprofessorin für Historische Pädagogik Universität Mainz
2006 Gastprofessorin für Historische Pädagogik an der Universität Graz
2004 – 2005 - Gastdozentur an der FH für Soziale Arbeit in Wien
- Gastprofessorin Allgemeine und Historische Pädagogik an der Universität Wien

- Gastprofessorin für Historische Pädagogik an der Universität Graz

2002 Habilitation, Lehrbefugnis im Fach „Pädagogik“
1996 – 2001 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Mainz
seit 1994 Lehre am Pädagogischen Institut Mainz
1993 – 1996 Drittmittelprojekte in den Bereichen Erwachsenenbildung / Weiterbildung, Sozialpädagogik, Schulpädagogik

Schriftenverzeichnis

Monographien:
  • Theorie der Bildung. Eine Einführung, Baltmannsweiler 2009, 2. Aufl. 2011.
  • Anerkennung der Anderen und das Problem des Unterschieds. Perspektiven einer kritischen Theorie der Bildung, Baltmannsweiler 2003.

Herausgeberschaften (Monographien):

  • Die verdrängten Klassiker und Klassikerinnen der Pädagogik, Baltmannsweiler 2013 (zus. mit Sven Kluge) (in Vorbereitung).
  • Die Wiedergewinnung des Pädagogischen, Baltmannsweiler 2010 (zus. mit Armin Bernhard, Matthias Rießland).
  • Ökonomien der Geschlechter. Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft 3/2007 (zus. mit Rita Casale).
  • Kritische Texte zur Professionalisierung und Sozialisation aus pädagogischer Perspektive, Mainz 1997.
  • Differenz und Differenzen: Zur Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Fremden im Kontext von Macht und Rassismus bei Frauen, Bielefeld 1994 (zus. mit Claudia Porr, Bärbel Maul).

Reihenherausgeberschaft:

Aufsätze:

  • Mathilde Vaerting (1884-1977): „Die Macht ist die Todfeindin der Freiheit“. Machtsoziologische Perspektiven auf pädagogisches Handeln, in: Sven Kluge, Eva Borst (Hg.): Die verdrängten Klassiker und Klassikerinnen der Pädagogik, Baltmannsweiler 2013 (in Vorbereitung).
  • Wir sind alle digitale Analphabeten: Zum Widerspruch von Kybernetik und Herrschaft, in: Argument 2013: Bildung (im Druck).
  • Anerkennung und Gewalt. Ökonomisierung des Sozialen, in: sozialpädagogische impulse, Heft 4, 2012, S. 28-30.
  • Beschleunigung und Ökonomisierung, in: Horst Adam, Dieter Schlönvoigt (Hg.): Kritische Pädagogik. Fragen – Versuch von Antworten, Berlin 2012, S. 52-65.
  • Die Notwendigkeit eines kritischen Bildungsbegriffs in Zeiten des Neoliberalismus, in: Horst Adam, Dieter Schlönvoigt (Hg.): Kritische Pädagogik. Fragen – Versuch von Antworten, Berlin 2012, S. 34-40.
  • Bildung unter den Bedingungen der Beschleunigung, in: Institut für Solidarische Moderne (Hg.): Solidarische Bildung. Crossover: Experimente selbstorganisierter Wissensproduktion, Hamburg 2012, S. 82-87. 
  • Samokonstituiranje in oblikovanje identitete med pripoznanjem in nasiljem (Selbstkonstitution und Identitätsbildung zwischen Anerkennung und Gewalt), in: Sobodna pedagogika 3/2011, S. 36-51.
  • Pädagogik der Anerkennung und ihr Menschenrechtsbezug, in: Jahrbuch für Pädagogik 2011: Menschenrechte und Bildung, hrsg. von Gerd Steffens, Edgar Weiß, Frankfurt am Main, S. 247-258.
  • Hegemoniale Deutungsmuster: Beschleunigung und Ökonomisierung, in: Zukunftswerkstatt linke Bildungspolitik (Sonderheft 1), Berlin 2011, S. 48-55.
  •  Zur Psychologie der Verrohung. Auch ein pädagogisches Problem, in: Die Wiedergewinnung des Pädagogischen, Baltmannsweiler 2010, S. 53-65.
  • Kritische Bildungstheorie und die kulturelle Evolution als Paradigma der Gegenaufklärung im Neoliberalismus, in: Jahrbuch für Pädagogik 2009: Entdemokratisierung und Gegenaufklärung, hrsg. von Sven Kluge, Gert Steffens, Edgar Weiß, Frankfurt am Main 2009, S. 61-78.
  • Das Verschwinden der Bildung. Friedrich August von Hayek, die Vernunft und die moderne Bildungsidee, in: Richard Kubac, Christine Rabl, Elisabeth Sattler (Hg.): Weitermachen?. Einsätze theoretischer Erziehungswissenschaft, Würzburg 2009, S. 128-140.
  • Sozialisation versus Bildung? Probleme bei der Reorganisation des erziehungswissenschaft-lichen Begriffsinstrumentariums, in: Jahrbuch für Pädagogik 2008: 1968 und die neue Restauration, Frankfurt am Main 2008, S. 91-115.
  • Kommentar zum Beitrag: Gender – ein epistemisch Ding?, in: Rita Casale, Barbara Rendtorff (Hg.): Was kommt nach der Genderforschung?, Bielefeld 2008, S. 191-199.
  • Reformpädagogik, in: Gunther Graßhoff et. al. (Hg.): Reformpädagogik trifft Erziehungswissenschaft, Mainz 2007, S. 51-69.
  • Gefährdungen des Denkens, in: Eva Borst, Rita Casale (Hg.): Ökonomien der Geschlechter (Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft 3/2007), Opladen 2007, S. 13-28.
  • Ideologien und andere Scheintote: McKinsey bildet, in: Ludwig A. Pongratz, Michael Wimmer, Roland Reichenbach (Hg.): Bildung-Wissen-Kompetenz. Bildungsphilosophie in der Wissensgesellschaft, Bielefeld 2007, S. 82-98.
  • Die vermessene Bildung, in: Tarek Badawia, Helga Luckas, Heinz Müller (Hg.): Das Soziale gestalten. Über Mögliches und Unmögliches der Sozialpädagogik, Wiesbaden 2006, S. 41-54.
  • Bildung im Prozess des Lebenslangen Lernens, in: Birgit Griese (Hg.): Theoretische und empirische Perspektiven auf Lehr- und Lernprozesse, Mainz 2006, S. 9-27.
  • Bildung und Zeit: Vollzugsformen ihrer Überwindung, in: Helga Luckas, Tarek Badawia, Matthias Ruppert (Hg.): Ethos-Sinn-Wissenschaft. Historisch-systematische Perspektiven einer philosophischen Pädagogik, Remscheid 2005, S. 121-131.
  •  Anerkennung als zentrales Bestimmungsmerkmal Sozialer Arbeit, in: Werner Thole et. al. (Hg.): Soziale Arbeit im öffentlichen Raum, Wiesbaden 2005 (CD-ROM).
  • Der Begriff der „Anerkennung“: Konstitutives Merkmal sozialpädagogischer Bildungsvorstellungen, neue praxis 03/2004, S. 259-270.
  • Anerkennung als Praxis der Kritik: Thesen zu einer kritischen Theorie der Bildung, in: Vierteljahresschrift für Wissenschaftliche Pädagogik 2/3 (2004), S. 245-263.
  • Anti-aging: Über die verlorene Zeit der Erkenntnis. Eine zeitdiagnostische Skizze über bildungstheoretische Fragestellungen, in: Pädagogische Rundschau, 58. Jg., Heft 2, 2004, S. 125-136.
  • Bildung ist mehr als der Erwerb von Formalqualifikationen: Zum Bildungsbegriff in der Mädchenarbeit, in: Betrifft Mädchen, 17. Jg., Heft 1, 2004, S. 12-16.
  • Bedeutung der feministischen Pädagogik: Feministische Bildungstheorie zwischen Aufbruch und Restauration, in: Armin Bernhard, Armin Kremer, Falk Rieß (Hg.): Kritische Erziehungswissenschaft und Bildungsreform. Programmatik – Brüche - Neuansätze, Bd. 2, Baltmannsweiler 2003, S. 124-143.
  • Programmanalysen zur Frauenbildung. Methodische Fragen und Probleme, in: Wiltrud Gieseke (Hg.): Handbuch zur Frauenbildung, Opladen 2001, S. 699-706 (zus. mit Bärbel Maul).
  • Gleichheit der Geschlechter im erziehungswissenschaftliche Diskurs. Theoretische Grundlagen für einen emanzipatorischen Bildungsbegriff, in: Jahrbuch für Pädagogik 2000: Gleichheit und Ungleichheit in der Pädagogik, Frankfurt am Main 2000, S. 279-298.
  • „Das einmal erworbene Bewußtsein bleibt unverlierbar“. Annäherungen an Anna Siemsens Erziehungstheorie, in: Jürgen Eierdanz, Armin Kremer (Hg.): Weder erwartet noch gewollt. Kritische Erziehungswissenschaft im Kalten Krieg, Baltmannsweiler 2000, S. 69-90.
  • „Als sei das Weib nur des Mannes wegen da...“. Betty Gleims emanzipatorisches Erziehungsprogramm für Mädchen und junge Frauen am Beginn des 19. Jahrhunderts, in: beiträge zur feministischen theorie und praxis 53/1999, S. 55-67.
  • Ichlosigkeit als Paradigma weiblichen Daseins. Prostitution bei Margarete Böhme und Else Jerusalem, in: Karin Tebben (Hg.): Deutschsprachige Schriftstellerinnen des Fin de siècle, Darmstadt 1999, S. 114-138.
  • Identität und Exil. Konzeptionelle Überlegungen zur VII. Tagung „Frauen im Exil“: Sprache-Identität-Kultur“, in: Jahrbuch Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch, Bd. 17, München 1999, S. 10-24.
  • Der ewige Kreislauf – Spirituelle Tendenzen in der Pädagogik der Weimarer Republik: Das Beispiel Marie Buchhold, in: Holger Dauer, Benedikt Descourvières, Peter W. Marx (Hg.): Unverdaute Fragezeichen, St. Augustin 1998, S. 185-198.
  • Kritische Anmerkungen zu einem feministischen Bildungsbegriff, in: Renate von Bardeleben, Patricia Plummer (Hg.): Perspektiven der Frauenforschung. Ausgewählte Beiträge der 1. Fachtagung Frauen-/Genderforschung in Rheinland-Pfalz, Tübingen 1998, S. 29-39.
  • Reformpädagogik, in: Armin Bernhard, Lutz Rothermel (Hg.): Handbuch Kritische Pädagogik. Eine Einführung in die Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Weinheim 1997, S. 291-302 (2. Aufl. 2001).
  • Frauenbildung und Subjektwerdung. Plädoyer für eine Frauenbildung in der Aufklärungstradition der Moderne, in: Report 39/1997, S. 69-79.
  • Sozialisationsbedingungen von Mädchen in Rheinland-Pfalz, in: Eva Borst (Hg.): Kritische Texte zur Professionalisierung und Sozialisation, Mainz 1997, S. 159-183 (zus. mit Claudia Porr, Dorit Stenke, Doris Löbbers).
  • (Sozial-)wissenschaftliche Weiterbildung für Pädagoginnen: Mädchenatlas Rheinland-Pfalz, in: Claudia Wallner: Mädchen im Blick. Mädchengerechte kommunale Jugendhilfeplanung, Münster 1996, S. 18-22 (zus. mit Dorit Stenke, Doris Löbbers, Claudia Porr).
  • Frauenbildung in Rheinland-Pfalz – ein Flickenteppich?, in: Vom Strickkurs zum Netzwerk. Perspektiven für Frauen in der Weiterbildung, Mainz 1994 (zus. mit Bärbel Maul).
  • Differenz und Differenzen – Ein Wortspiel mit ernstem Hintergrund, in: Eva Borst, Claudia Porr, Bärbel Maul (Hg.): Differenz und Differenzen: Zur Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Fremden im Kontext von Macht und Rassismus bei Frauen, Bielefeld 1994, S. 8-13.

 

 

 

Aktuelle Forschungsprojekte

  1. (zusammen mit Sven Kluge) Verdrängte Klassikerinnen und Klassiker der Pädagogik.
  2. Monographie zu Anthropologie und Pädagogik
Institut für Erziehungswissenschaft
Gebäude SB II
Raum 03-333
Tel: 06131-39-22973
email: borst(at)uni-mainz.de 

Sprechstunde im Semester:
Montag, 13.00 - 14.00 Uhr

 


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