Am Seminar für Filmwissenschaft / Mediendramaturgie werden aktuell folgende Studiengänge angeboten:
Bachelor-Kernfach „Filmwissenschaft“ im integrierten Studienbereich „Kultur Theater Film“
Bachelor-Beifach „Filmwissenschaft“ im Zwei-Fächer-Studiengang
Magister-Studiengang „Filmwissenschaft“ (als Haupt- oder Nebenfach)
Diplom-Studiengang "Mediendramaturgie"
Der integrierte Studienbereich „Kultur Theater Film“ zielt auf ein interdisziplinär angelegtes Studium. Die Beschäftigung mit Film und Theater erfolgt hier in der Auseinandersetzung mit kulturwissenschaftlichen Perspektiven, also mit Kulturgeschichte und Kulturtheorie.
Das Studium des Kernfachs „Filmwissenschaft“ im Studienbereich „Kultur Theater Film“ setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen: interdisziplinäre Module im gesamten Studienverlauf, halbintegrierte Module in der Einführungsphase und fachspezifische Module in der Aufbau- und Vertiefungsphase sowie dem Abschlussmodul im Prüfungsbereich.
Das vorläufige Modulhandbuch können Sie hier herunterladen:
Modulhandbuch „Kultur, Theater, Film“.pdf
Interdisziplinäre Module im Studienverlauf: Die integrative Schiene des Studiums besteht aus Ringvorlesungen, die von den Studierenden der Kulturanthropologie, Theaterwissenschaft und Filmwissenschaft gemeinsam besucht werden und Themen und Methoden aller drei Fächer behandeln. „Grundlagen der Kulturanalyse“ (Modul I) bildet eine Einführung in die kulturwissenschaftliche Ausrichtung des Studiengangs und beschäftigt sich mit Themen wie Medialität und Wahrnehmung, Konstitution von Kultur, Theatralität und Verkörperung (u.a.). „Alltagskultur, Theorie und Ästhetik“ (Modul V) verschafft einen Überblick zu den wichtigsten kultur- und medienwissenschaftlichen Theorien von der Hermeneutik und Psychoanalyse bis zum Konzept des Performativen und prüft deren Anwendbarkeit auf kulturanthropologische, theater- und filmwissenschaftliche Fragestellungen. „Medialität der Sinne“ (Modul X) reflektiert die Möglichkeit, die kulturelle Konstruktion der Sinne und des Sinns an aktuellen Beispielen und Forschungsdiskussionen, dies auch im Hinblick auf die zu schreibende Abschlussarbeit. Begleitet werden die Ringvorlesungen von spezifischen Seminaren im jeweiligen Schwerpunktfach. Für die Filmwissenschaft sind dies der Lektürekurs I + II (Modul I), das Seminar „Film und Moderne“ (Modul V) und das Seminar „Kino als Experimentierfeld der Sinne“ (Modul X).
Interdisziplinäre Module im StudienverlaufFilmwissenschaft |
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Modul |
Ringvorlesung |
Seminar (fachspezifisch) |
Semester |
I |
Grundlagen der Kulturanalyse |
Lektürekurs I + II |
1. und 2. |
V |
Alltagskultur, Theorie und Ästhetik I + II |
Film und Moderne |
3. und 4. |
X |
Medialität der Sinne |
Kino als Experimentierfeld der Sinne |
5. und 6. |
Halbintegrierte Module in der Einführungsphase: in den ersten beiden Semestern werden die Grundlagen im Schwerpunktfach gelegt. Die Studierenden der Filmwissenschaft besuchen die zweisemestrige Vorlesung zur Filmgeschichte und die Seminare „Einführung in die Filmanalyse“ und „Einführung in die Filmtheorie“, welche sie mit filmwissenschaftlichen Fragestellungen, den wichtigsten Theorien, Themen und der Fachterminologie vertraut machen. Zusätzlich erhalten die Studierenden der Filmwissenschaft aber auch Grundkenntnisse über das Selbstverständnis und die historischen Entwicklungen der anderen beiden Fächer in den jeweiligen Vorlesungen der Theaterwissenschaft und Kulturanthropologie.
EinführungsphaseHalbintegrierte Module |
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Modul |
Vorlesung |
Seminare (fachspezifisch) |
Semester |
II |
Epochen der Theatergeschichte I + II |
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1. und 2. |
III |
Filmgeschichte I + II |
Einführung in die Filmanalyse |
1. und 2. |
Einführung in die Filmtheorie |
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IV |
Grundlagen der Kulturanthropologie / Volkskunde I + II |
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1. und 2. |
Fachspezifische Module in der Aufbau- und Vertiefungsphase: Im 3. bis 5. Semester besuchen die Studierenden vorwiegend Veranstaltungen im eigenen Schwerpunktfach, wobei das 4. Semester der Praxiserfahrung dient. Die Module bieten eine Intensivierung der Kenntnisse von Filmgeschichte bei der Auseinandersetzung mit Filmgenres (Modul VI) und Filmstilen (Modul VII). Das Wahlpflichtmodul (Modul VIII) öffnet den Studierenden die Möglichkeit, an der Gestaltung eines Kurzfilms mitzuwirken – Einführungen in die Drehbuch-, Kamera- und Schnittarbeit bereiten diese eigenständige Arbeit vor – oder in einem Praktikum, das eigenverantwortlich gesucht wird, erste Erfahrungen im beruflichen Bereich zu sammeln. Das Modul IX „Ästhetik und Theorie der audiovisuellen Medien“ vertieft die Orientierung der Studierenden im gebildeten Kanon und setzt sich auseinander mit der Entwicklung des modernen Films, der Fernsehformate und Neuen Medien im historischen und ästhetischen Kontext.
Aufbau- & VertiefungsphaseFachspezifische Module |
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Modul |
Vorlesungen |
Seminare / Übungen |
Semester |
VI |
Epochalstile |
Filmstile |
3. und 4. |
Individualstile |
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VII |
Geschichte der Filmgenres |
Genreformen |
3.oder 4. |
Dramaturgie der Genres |
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VIII |
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1) Filmischer Modell-versuch (Übung) |
3. oder 4. |
2) Berufspraktikum + |
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IX |
Ästhetik und Theorie audiovisueller |
Medienkonvergenz: Film, Fernsehen und neue Medien |
5. oder 6. |
Fernsehformate |
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Abschlussmodul im Prüfungsbereich: Im sechsten Semester erfolgt der Abschluss des Studiums mit einer mündlichen Prüfung und der Anfertigung einer wissenschaftlich qualifizierten Arbeit (Bachelor-Arbeit). Zur Vorbereitung und Begleitung der Arbeit findet ein interdisziplinäres Kolloquium statt, in der die Studierenden ihr Konzept präsentieren.
Abschlussphase
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Prüfung |
Lehrveranstaltung |
Semester |
Abschlussmodul |
Bachelor-Arbeit |
Kolloquium |
6. |
Mündliche Prüfung |
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Im Folgenden können Sie sich den modularisierten Studienverlauf im Überblick mit den Kontaktzeiten & Leistungspunkten herunterladen:
BA-Kernfach „Filmwissenschaft“ im integrierten Studienbereich Kultur Theater Film.pdf
Seit dem Wintersemester 2008/09 wird der Bachelor-Beifach-Studiengang „Filmwissenschaft“ angeboten, der mit allen anderen Fächern im Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang, nicht aber mit den Fächern Theaterwissenschaft und Kulturanthropologie kombinieren lässt.
Einführungsphase: In den Modulen „Grundlagen der Filmwissenschaft I + II“ werden wesentliche Elemente filmwissenschaftlichen Arbeitens, Kenntnisse der Fachterminologie, Methoden der Filmanalyse und -interpretation, Konzepte der Filmtheorie sowie der filmischen Narration und Dramaturgie vermittelt. Die Vorlesung zur Filmgeschichte bietet einen Überblick über die Entwicklung der kinematographischen Kunst und stellt wesentliche Modelle der Filmgeschichtsschreibung vor.
Einführungsphase |
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Modul |
Vorlesung |
Seminare |
Semester |
I |
Filmgeschichte I |
Einführung in die Filmanalyse |
1. oder 2. |
II |
Filmgeschichte II |
Einführung in die Filmtheorie |
1. oder 2. |
Filmdramaturgie |
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Aufbauphase & Vertiefungsphase: Ziel ist die Vermittlung von Kenntnissen der Genretheorie und der Entwicklung der wesentlichen Filmgenres, auch im Kontext der Populärkultur. Eine Intensivierung der Kenntnisse von Filmgeschichte erfolgt über die Beschäftigung mit Epochal- und Individualstilen sowie den Entwicklungen Nationaler Kinematographien. In den Modulen „Ästhetik und Theorie I + II“ wird die Vertrautheit mit den Problemen ästhetischer Wertung vermittelt, darüber hinaus erfolgt eine Vertiefung der Kenntnisse filmtheoretischer Konzepte und die Beschäftigung mit den ästhetischen, narrativen und thematischen Umbrüchen im Kino der Moderne.
Aufbau- & Vertiefungsphase
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Modul |
Vorlesung |
Seminare |
Semester |
III |
Geschichte der Filmgenres |
Genreformen |
3. oder 4. |
Dramaturgie der Genres |
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IV |
Epochalstile |
Nationale Kinematographien |
3. oder 4. |
V |
Filmtheorien |
Individualstile |
5. oder 6. |
VI |
Kino der Moderne |
Filmästhetik |
5. oder 6. |
(als Haupt- oder Nebenfach)
Ein Magisterstudiengang besteht entweder aus zwei Hauptfächern oder aus einem Hauptfach und zwei Nebenfächern; Filmwissenschaft ist als Haupt- und Nebenfach mit allen anderen Magisterfächern kombinierbar. Regelstudienzeit: 9 Semester (Magister)
Studienfachberatung: Filmwissenschaft
Akad. Rat. Dr. habil. Bernd Kiefer
Medienhaus, Raum 00-256
Tel.: +49 (6131) 39-3-1726
Email: kieferbe@uni-mainz.de
Studienfachberatung: Mediendramaturgie
Dr. Ivo Ritzer
Medienhaus, Raum 00-256
Tel.: +49 (6131) 39-3-1727
Email: ritzeri@uni-mainz.de
Sekretariat Filmwissenschaft / Mediendramaturgie
Wallstraße 11, Medienhaus, Raum 00-2322, D 55122 Mainz
Evelyn Ickstadt, Email: ickstadt@uni-mainz.de
Ria Kern-Martin, Email: rkern@uni-mainz.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 10h - 12h
Tel.: +49 (6131) 39-3-1720 / 1721
Fax: +49 (6131) 39-3-1719
Studierendensekretariat
Forum universitatis, Eingang 1, 1. OG
Studierenden Service Center, D 55099 Mainz
Hotline +49 6131 39-22122
Fax +49 6131 39-25402
studsek@verwaltung.uni-mainz.de
Mo–Fr 10–12 h und Di, Do 13:30–15:30 h
Zentrale Studienberatung
Forum Universitatis 1
Studierenden Service Center, D 55099 Mainz
Telefon: (06131) 39-22122
Telefax: (06131) 39-25004
Mo-Do 9-16 h, Fr 9-13 h
Dekanat Fachbereich 02 Sozialwissenschaften
Colonel-Kleinmann-Weg 2, D 55128 Mainz
Telefon: (06131) 39-22247
Telefax: (06131) 39-23347
Fachschaft Filmwissenschaft
Wallstraße 11, Medienhaus, Raum 00-125, D 55122 Mainz
Telefon: (06131) 39-31762
filmfachschaft-moderators@domeus.de
Bei weiteren Fragen zu diesem Studiengang schicken Sie bitte eine E-Mail an
studienbuero-filmwissenschaft@uni-mainz.de