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1. G. W. F. Hegel
2. Hegel´s Weltsicht
3. Die Methode der Dialektik
bei Hegel
Exkurs: Die Dialektik von
Wort und Schweigen
4. Schlußbemerkung
5. Literaturangaben
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Über G. W. F. Hegels Leben
Hegel wird 1770 in Stuttgart geboren (Vater: Georg Ludwig Hegel war Expeditionsrat)
Ausbildung: Er war erst auf der Schule seiner Vaterstadt, ging dann aufs Gymnasium
1788, also kurz bevor die französische Revolution ausbrach, hat er in Tübingen mit dem Studium der Philosophie und der Theologie begonnen.
Nach seinem Studium arbeitete Hegel eine Weile in Bern als Hofmeister - 1797 bekam er dann eine Hauslehrerstellein Frankfurt (verschaffte ihm Hölderlin) und ab 1799 arbeitete er zusammen mit Schelling in Jena, wo er sich dann schließlich ganz der Philosophie widmete und zwar äußerst produktiv.
1801 begann Hegel an der Universität Jena Philosophie zu lehren und kurz darauf fing er an, an seinem Hauptwerk, der "Phänomenologie des Geistes", zu arbeiten. Es gelang ihn gerade noch, sein Werk fertigzustellen, bevor Napoleon 1806 die Stadt Jena besetzte und die Universität geschlossen wurde.
Erst 1816 nahm Hegel dann seine akademische Laufbahn wieder auf, als er gleich drei Berufungen bekam. Er entschloß sich für Heidelberg.
Es geht aufwärts:
1818wird Hegel Fichtes Nachfolger in Berlin
1820 wird Hegel ordentliches Mitglied der Königlich Wissenschaftlichen Prüfungskommission der Provinz Brandenburg.
1829 ist Hegel wohl auf dem Höhepunkt seines Ruhmes. Er hat Einfluß auf fast alle deutschen Universitäten und in Berlin überträgt man ihm das Amt des Rektors der Universität.
Am 14. November stirbt Hegel überraschend und wird in Berlin beigesetzt.
Arthur Schopenhauer über G.W.F. Hegel:
"Hegel, ein platter, geistloser, ekelhaft-widerlicher, unwissender Scharlatan, der, mit beispielloser Frechheit, Aberwitz und Unsinn zusammenschmierte, welche von seinen feilen Anhängern als unsterbliche Weisheit ausposaunt und von Dummköpfen richtig dafür genommen wurden...hat den Verderb einer ganzen gelehrten Generation zur Folge."
Dieser Mann...
"eine philosophische Hanswurstiade".., "ein Zusammenschmierender sinnloser"..."der Unsinn geschmiert hat wie kein anderer je vor ihm",..."dieser Absurditätenlehrer" mit seiner Bierwirtsphysiognomie"..., "hat dreißig Jahre lang in Deutschland für den größten Philosophen gelten können".
Aber die Zukunft, so orakelte Schopenhauer, werde die Wahrheit über Hegel ans Licht bringen. Denn schon jetzt gehe er..."mit sarkastischen Schritten der Verachtung entgegen" und er werde..."der Nachwelt das unerschöpfliche Thema des Spottes über seine Zeit liefern"
Diese Tiraden Schopenhauers gegen Hegel sind heute längst vergessen, denn die überschlagende Wut seiner Äußerungen mag auch in der persönlichen Abneigung begründet sein: Er konkurrierte mit Hegel als Universitätslehrer und erleidet kläglichst Schiffbruch. Von der Bedeutung seines Denkens überzeugt verlegt er all seine Vorlesungen auf die gleiche Stunde, zu der auch Hegel liest. Die Studenten blieben daraufhin von seinen Vorlesungen fern - schon nach einem Semester mußte er seine Vorlesungen abbrechen.
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