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IPA und MPIC in den Medien

König der Blitze


KinderUni: Gewitter und Blitze
Über die Entstehung von Gewittern und Blitzen, die Gefahren, die mit ihnen verbunden sind und über ihre Erforschung berichtete Mark Lawrence im Rahmen der KinderUni einem aus vielen Hundert interessierten Kindern bestehenden Auditorium.

Artikel aus der Allgemeinen Zeitung ...>

Bericht und Video aus "Kruschel" (Kinderseiten der AZ)...>

Oktober 2010

 

Mehr zur Kältekammer


SAT1 in der Kälte
Das Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen des Senders SAT1 berichtete am 21. Juli ebenfalls (siehe Bericht der Mainzer Rhein-Zeitung) über das Windkanallabor, speziell über die Kältekammer:

Zum Video ...>

Juli 2010

 

WebCam-Filme vom Unwetter am 14. Juli 2010


Spektakuläre Bilder
Am 14. Juli unterbrach eine Unwetterfront die Hitzewelle im Rhein-Main-Gebiet. Zwei Videos unserer WebCam, die die Passage der Böenfront sowie den Ausbruch des Großfeuers in Mombach erfasst haben, wurden von der Mainzer Allgemeinen Zeitung verlinkt.

Zum Artikel ...>

Juli 2010

 

Kalte Arbeitsplätze


Mainzer Rhein-Zeitung zu Besuch im Windkanallabor
Die derzeitige Hitzewelle war Anlass für die Mainzer Rhein-Zeitung, über "angenehm kühle" Arbeitsplätze zu berichten, u.a. besuchte ein Filmteam Miklos Szakall in der Kältekammer im Windkanallabor des Instituts für Physik der Atmosphäre:

Video (ab 1:36) >

Juli 2010

 

Dreifach geehrter Klimaforscher


Ehrendoktor der Universität Gent
Am 19. März erhält Prof. Meinrat Andreae bereits seine dritte Ehrung in diesem noch jungen Jahr: den Ehrendoktor der Universität Gent. Der Direktor der Abteilung Biogeochemie des Max-Planck-Institutes für Chemie in Mainz war bereits Anfang des Jahres zum Honorarprofessor der Universität Mainz berufen worden und kurz zuvor zum Fellow der angesehenen Amerikanischen Assoziation für die Förderung der Wissenschaften ernannt. Alle drei Institutionen ehren den Beitrag des Umweltforschers zum Verständnis der Zusammenhänge zwischen Biosphäre, Atmosphäre und Ozeanen und deren Einfluss auf das Klima.

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März 2010

 

Messflüge im arktischen Ozonloch


Daten aus 20 Kilometer Höhe sollen helfen, künftige Entwicklung der Ozonschicht präziser vorherzusagen
Mit Messdaten von Flügen über der Arktis in bis zu 20 Kilometer Höhe erforscht ein internationales Wissenschaftlerteam den Ozonabbau in der polaren Stratosphäre. Die Atmosphärenforscher, zu denen auch Stephan Borrmann gehört, Professor am Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität und einer der Direktoren am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, wollen herausfinden, wie schnell die Prozesse ablaufen, die zu den winterlichen Ozonlöchern über den Polkappen führen. Außerdem sollen die Messungen mit dem Spezialflugzeug „M55 Geophysica“ Aufschluss darüber geben, wie der Klimawandel die physikalischen und chemischen Prozesse im Zusammenhang mit der Ozonschicht verändert. Damit ließe sich auf die künftige Entwicklung der Ozonschicht unter den sich wandelnden Bedingungen schließen.

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März 2010

 

Mainzer Atmosphärenphysiker in der "Sendung mit der Maus"


Miklós Szakáll untersucht für Kinder die Eigenschaften von Regentropfen.

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März 2010

 

Bleihaltige Partikel beeinflussen Klima über die Eisbildung in Wolken


Bleibelastung der Luft hat in der Vergangenheit den Treibhauseffekt vermutlich stark gedämpft – Veröffentlichung in Nature Geoscience
Die Bleibelastung der Luft regt die Bildung von Eisteilchen in den Wolken an. Ein Team von Wissenschaftlern aus den USA, Deutschland und der Schweiz hat herausgefunden, dass bleihaltige Partikel sehr gute Keime für die Entstehung von Eiskristallen in Wolken sind. Das wirkt sich nicht nur auf die Bildung von Regen und Niederschlägen aus, sondern möglicherweise auf das gesamte Erdklima. Denn die Wärmestrahlung der Erde wird von Eiswolken (Zirrus) mit bleihaltigen Partikeln stärker in den Weltraum abgegeben, als bisher angenommen. Im Vergleich zu bleiarmen Wolken kühlen bleireiche Wolken also die Erde. In den letzten zwanzig Jahren gingen die vom Menschen verursachten Bleiemissionen stetig zurück. Dies könnte bedeuten, dass sich der Treibhauseffekt heute stärker auswirkt, nachdem er früher durch bleihaltige Wolken gedämpft wurde.

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April 2009

 

Die Wetter-Profiler


Forschergruppe PANDOWAE untersucht Ursachen für Stürme und heftige Gewitter – und will die Gründe für falsche Vorhersagen besser verstehen
Immer wieder wird auch Mitteleuropa von schweren Unwettern heimgesucht. Die Orkane Lothar und Kyrill forderten 1999 und 2007 viele Todesopfer und verursachten Schäden in Milliardenhöhe, beim Elbe­hochwasser 2002 mussten ganze Dörfer evakuiert werden. Eine bessere Vorhersage solcher Wettersituationen könnte die Öffentlichkeit frühzeitig warnen und die Dramatik des Geschehens reduzieren. Daran arbeitet PANDOWAE (Predictability ANd Dynamics Of Weather Systems in the Atlantic-European Sector), eine Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

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Video: Prof. Wirth zu Gast bei "Alle Wetter" im Hessischen Rundfunk ...>

März 2009

 

Rheinland-pfälzischer Lehrpreis verliehen


Auszeichnung für Prof. Heini Wernli
Bei der zum dritten Mal vorgenommenen Verleihung des rheinland-pfälzischen Lehrpreises gehörte auch Prof. Heini Wernli (Institut für Physik der Atmosphäre) zu den Preisträgern. Die Auszeichnung solle "Leistung sichtbar machen" und "einen Anstoß für Dialog und Netzwerkbildung geben", so Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (SPD) bei der Vergabe im Mainzer Landesmuseum. Der Lehrpreis beruht auf den Einschätzungen von Kollegen und Studierenden, die ihre Dozenten beurteilt haben. Die Daten sind vom Hochschulevaluierungsverbund ausgewertet worden.

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April 2008

 

Neue Nachwuchsgruppe erforscht Klimawirksamkeit des Luftverkehrs


Gemeinsame Untersuchungen des DLR, der Universität Mainz und des MPI für Chemie.
Flugzeuge tragen durch Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid zur globalen Erwärmung bei, wie kürzlich der Bericht des Intergovernmental Panel for Climate Change (IPCC, 2007) zusammengefasst hat. Neben Kohlendioxid spielen Stickoxide und ihre Wirkung auf Kondensstreifen und Eiswolken eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Klimawirksamkeit des globalen Luftverkehrs.

Zu diesem Thema startet im April 2007 die von der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren geförderte Nachwuchsgruppe AEROTROP (Impact of Aircraft Emissions on the heteROgeneous chemistry of the TROPopause region) in einer Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Johannes Gutenberg-Universität und dem Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie. Die Nachwuchsgruppe untersucht unter der Leitung der Wissenschaftlerin Christiane Voigt die Veränderung der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre durch Flugzeugemissionen.

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April 2007 / Pressemitteilung der Universität Mainz

 

Klimawandel:
Atmosphärenphysiker untersuchen Sahara-Staubstürme in Südmarokko


Großexperiment mit mehrwöchiger Datensammlung am Rande der Sahara beendet.
Eine 40-köpfige Forschergruppe hat sich für sechs Wochen am Rande der Sahara in Südmarokko aufgehalten, um die Zusammensetzung und die Verteilung von Sand- und Staubteilchen in der Luft zu untersuchen. „Wir wollten meteorologische Situationen mit wenig Staub und solche mit Staubstürmen messtechnisch erfassen“, erläutert Dr. Lothar Schütz vom Institut für Physik der Atmosphäre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Beides ist uns auch gelungen und wir haben hervorragende Daten erhalten.“ Bislang ist unbekannt, wie sich die eineinhalb Milliarden Tonnen von Staub und Sand auswirken, die jährlich von den Wüsten der Erde in die Atmosphäre gelangen – ob sie zum Temperaturanstieg auf unserem Planeten beitragen oder ihm entgegenwirken. Forschungsarbeiten unter Beteiligung von sechs deutschen Einrichtungen wollen dies herausfinden.

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Bilder zum SAMUM-Experiment in Südmarokko ...>

August 2006 / Pressemitteilung der Universität Mainz

 

SAMUM - Artikel in Marokkanischer Tageszeitung "Le Matin".


Le SAMUM, fruit de la coopération scientifique germano-marocaine.
Bericht über das Studienprojekt "Saharan Mineral Dust Experiment" (SAMUM)

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2006 / Le Matin, marokkanische Tageszeitung

 

Darmstädter Studie zur Feinstaubbildung zeigt:
Die Städte führen ihren Kampf zum Teil an der falschen Stelle.


Darmstädter Wissenschaftler: "Maßnahmen gegen Feinstaub nicht ausreichend"
Der Frühling kommt, und mit ihm die Feinstaubdiskussion. Trotz innerstädtischer Fahrverbote melden die ersten Kommunen schon jetzt: EU-Obergrenze für 2006 überschritten. Sind die bisherigen Maßnahmen wirklich ausreichend? Diese Frage stellten sich Darmstädter Geowissenschaftler. Professor Stephan Weinbruch: "Die Städte führen ihren Kampf zum Teil an der falschen Stelle. Das liegt daran, dass man die genaue Zusammensetzung des Feinstaubs häufig nicht kennt."

Auf der Spur des Feinstaubs: Die Luft im Rhein-Main-Gebiet untersucht Weinbruchs Fachgebiet Umweltmineralogie an der Technischen Universität Darmstadt untersuchte gemeinsam mit dem Institut für Physik der Atmosphäre der Universität Mainz ein Jahr lang die Luft im Rhein-Main-Gebiet. Aus der detaillierten Partikelanalyse mit Methoden der Raster- und Transmissionselektronenmikroskopie, wie sie deutschlandweit nur in der Darmstädter Gruppe durchgeführt wird, ergeben sich wichtige Schlussfolgerungen für Maßnahmen zur Minderung der Feinstaubbelastung.

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April 2006 / Informationsdienst Wissenschaft

 

„Physik und Meteorologie in Mainz“:
Broschüre des Fachbereichs Physik im Einsteinjahr erschienen.


Broschüre soll Schülerinnen und Schüler für ein Studium am Fachbereich Physik interessieren. Physik gehört zu den forschungsstarken Fachbereichen.

Mit einer Broschüre unter dem Titel: "Physik und Meteorologie in Mainz" will der Fachbereich Physik der Johannes-Gutenberg-Universität im Einstein-Jahr Schülerinnen und Schüler für ein Physik-Studium in Mainz interessieren. Der Fachbereich zählt zu den forschungsstärksten der Uni und konnte sich bei mehreren Hochschul-Rankings in der Spitzengruppe platzieren. Die Broschüre bietet einen Überblick über das Lehrangebot und lässt Diplomanden, Staatsexamenskandidaten, Doktoranden sowie Ehemalige zu Wort kommen.
Die Broschüre kann kostenlos beim Fachbereich angefordert werden oder aber auch in elektronischer Form von den Webseiten des Fachbereichs abgerufen werden.

Bestellungen und weitere Informationen unter E-Mail: info@phmi.uni-mainz.de

März 2005 / Main-Rheiner - Allgemeine Zeitung Mainz - Campus News

 

Senat zeichnet exzellente Leistungen in der Lehre aus


Univ.-Prof. Dr. Heini Wernli wurde am 14. Dezember 2004 in der Aula Maximum der alten Mensa mit dem Lehrpreis des Senats in Anerkennung exellenter Lehrleistungen geehrt.

Gute Lehre ist Kernaufgabe der Universität. Um gute Lehre stärker zu fördern und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, zeichnete der Senat der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum dritten Mal herausragende Leistungen in der Lehre aus. Der Vizepräsident für Studium und Lehre überreichte die Auszeichnung an 24 Dozentinnen und Dozenten aus 15 Fachbereichen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von jeweils 1000 Euro pro Fachbereich verbunden.

Dezember 2004

 

Atmosphärenforschung geht in eine neue Dimension


BMBF setzt mit Forschungsflugzeug HALO weiteres Großprojekt um.
Deutschland bekommt ein neues Forschungsflugzeug zur wissenschaftlichen Untersuchung der Erdatmosphäre. Wie Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn am Sonntag in Berlin mitteilte, übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 47,5 Millionen Euro 70 Prozent der Gesamtkosten von HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). "Mit HALO geht die Atmosphärenforschung in eine neue Dimension", sagte Bulmahn. Die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungseinrichtungen (HGF) und die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) teilen sich zusammen die restlichen 19,5 Millionen Euro.

Bei einer Flughöhe von mehr als 15 Kilometern, einer Nutzlast von drei Tonnen und einer Reichweite über 8000 Kilometern übertreffe HALO bei weitem alle existierenden Forschungs- flugzeuge, so die Bundesforschungsministerin. "HALO ermöglicht eine bisher unerreichte Qualität von Messungen gerade in den für das Leben auf der Erde so bedeutsamen Höhenschichten der Atmosphäre." Damit werde auch ein wesentlicher Beitrag zum Verständnis der Ozonproblematik und dem Austausch von Luftschadstoffen geleistet. HALO soll vor allem in der Troposphäre und der unteren Stratosphäre Messungen machen und für Erdbeobachtungen eingesetzt werden.

HALO ist das zweite von neun Großgeräten zur Grundlagenforschung, die der Wissenschaftsrat 2002 zur Umsetzung empfohlen hat. Durch die jetzt getroffene Vereinbarung werde HALO schneller als erwartet der Wissenschaft zur Verfügung stehen. "Die Bundesregierung ist fest entschlossen, den Forschungsstandort Deutschland in all seinen Facetten weiter zu stärken", sagte Bulmahn. HALO soll bereits 2008 vom Flugplatz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen aus zu Forschungsflügen rund um den Globus starten.

September 2004

 

Den Wolken auf der Spur


Internationale Forschergruppe der Uni Mainz misst auf dem Kleinen Feldberg Aerosolpartikel in der Luft.
Kleiner Feldberg/Mainz (ddp-hes). Auf dem Kleinen Feldberg im Taunus sind Wissenschaftler der Universität Mainz derzeit den Wolken auf der Spur. Versteckt zwischen Nadelbäumen stehen mitten im Wald zwei Container. Auf deren Dach ist eine Reihe von Messgeräten angebracht, im Inneren ist die Messstation mit einem hochtechnisierten Labor ausgestattet. Hier, unmittelbar oberhalb des Taunus-Observatoriums der Goethe-Universität Frankfurt, untersucht derzeit eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern die Entstehung von Wolkentröpfchen und den Aufbau von so genannten Aerosolen, feinen Staubteilchen in der Luft.

Insgesamt drei Wochen dauert das Projekt Feldberg Aerosol Characterization Experiment, das noch bis zum 1. August läuft. Durchgeführt wird es vom Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie und vom Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Zur Arbeitsgruppe zählen rund 15 Wissenschaftler aus Deutschland, den USA, Österreich, Indien und Ungarn.

Untersucht werde die Entstehung von Wolkentröpfchen und der Aufbau von Aerosolpartikel, erklärt Dr. Frank Drewnick vom Max-Planck-Institut für Chemie. Aerosolpartikel spielen eine wichtige Rolle für die Atmosphäre und somit für das Klima und die Strahlungsbilanz der Erde. Die Untersuchung dieses Feinstaubs ist Voraussetzung, um die Wolkenbildung zu verstehen und damit die Niederschlagsvorhersage zu verbessern.

Die Anzahl der Aerosolpartikel ist von der Reinheit der Luft abhängig. Deswegen sind die unterschiedlichen Luftströme auf dem Feldberg für die Messungen besonders interessant. «Je nach Windrichtung haben wir hier die Möglichkeit, saubere Luft aus dem Taunus oder die verkehrsbelastete Luft aus dem Rhein-Main-Gebiet zu untersuchen», erläutert Drewnick. Auch die Größe der Aerosolpartikel sowie ihre Massenkonzentration interessieren die Wissenschaftler.

Neben neuen Erkenntnissen über die Aerosolpartikel wollen die Wissenschaftler zudem neue Messgeräte ausprobieren. Zum Einsatz kommen Aerosolspektrometer, Aerosolpartikelzähler und Wolkenkondensationskernzähler. Für die unterschiedlichen Größen des Aerosols seien verschieden Messinstrumente nötig, erklärt Drewnick, der sich auf dem Gebiet der Atmosphären-Physik spezialisiert hat. Eine Auswahl von Geräten verschiedener Anbieter sei überdies auch wichtig, um die Zuverlässigkeit der Messwerte zu erproben.

Unterstützt wird das Projekt vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt, die das Taunus-Observatorium zu ihren Einrichtungen zählt. Weitere Hilfe leistet der Deutsche Meteorologische Wetterdienst, der ebenfalls Messgeräte zur Verfügung stellt.

Juli 2004

 

Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz 2004


Akademie der Wissenschaften und der Literatur ehrt Prof. Dr. Stephan Borrmann.

Die Jury für die Verleihung des Akademiepreises des Landes Rheinland-Pfalz für das Jahr 2004 hat den Preis Prof. Dr. S. Borrmann zugesprochen. Der Preis soll eine in Lehre und Forschung besonders herausragende Persönlichkeit ehren. Nach einhelliger Meinung der Jury entspricht Professor Borrmann durch sein wissenschaftliches Werk und in der akademischen Lehre diesen Vorstellungen in besonderem Maße. Der Preis ist mit 25.000 € dotiert. Er wird im Herbst in der Staatskanzlei von Minister Zöllner übergeben.

Mitteilung des Präsidenten der Akademie Prof. Dr. C. Zintzen
Mitteilung der Universität (24.11.2004)

Juli 2004

 

DFG richtet 14 neue Forschergruppen ein


Etablierung neuer Arbeitsfelder an den Universitäten

Pressemitteilung Nr. 6 (12. Februar 2004)
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2004/presse_2004_06.html

Saharan Mineral Dust Experiment.

Der Bewilligungsausschuss für die allgemeine Forschungsförderung der Deutschen Forschungs- gemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung von 14 neuen Forschergruppen beschlossen. In diesen Gruppen arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär und überregional an besonderen wissenschaftlichen Fragestellungen. Mit der auf sechs Jahre angelegten Förderung in diesem Programm verfolgt die DFG das Ziel, die Zusammenarbeit herausragender Wissenschaftler zu fördern und damit auch neue Arbeitsfelder an Universitäten zu etablieren. Die DFG stellt zur Förderung der Gruppen für die kommenden drei Jahre über 20 Millionen Euro bereit.

Teilauszug aus der Pressemitteilung der DFG
Naturwissenschaften
Die Sahara ist die größte Wüste der Erde und ihr Staub ist überall auf der nördlichen Hemisphäre zu finden. Um zu ergründen, wie der Staub in die Atmosphäre gelangt und wie er sich von dort aus verteilt, setzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der neu eingerichteten Forschergruppe "Saharan Mineral Dust Experiment (SAMUM)" Satelliten und Messflugzeuge ein. Die Forscher untersuchen darüber hinaus, wie der Saharastaub das Klima beeinflusst.

Pressemitteilung der Universität Mainz
SAMUM-Forschung am Institut für Physik der Atmosphäre
Das Mainzer Team mit Univ.-Prof. Dr. R. Jaenicke, Dr. L. Schütz und Dr. K. Kandler ist Teil der gemeinsamen Gruppe mit der TU Darmstadt unter Univ.-Prof. Dr. S. Weinbruch, die sich zum Ziel gemacht hat, die Zusammensetzung und die räumliche Verteilung des Mineralstaubs in der Atmosphäre zu untersuchen.

http://zope.verwaltung.uni- mainz.de/presse/mitteilung2004/2004_02_20dfg_saharastaub/showArticle_dtml

Februar 2004

 

Zu warm fürs Loch


Ozon-Forscher am Pol.

Mainz, 16. April 2003) In 21 Kilometern Höhe kreiste das Höhenforschungsflugzeug "Geophysica" über der Arktis, um nach dem Rechten zu sehen. Nach den neuesten Erkundungsflügen des ehemaligen russischen Spionageflugzeugs für das internationale Messprogramm EUPLEX sind sich die Mainzer Klimaforscher vom Institut für Physik der Atmosphäre und des Max-Planck-Instituts für Chemie mit ihren europäischen Kollegen einig: "Der Ozonabbau ist in diesem Winter über der Nordhalbkugel vergleichsweise gering ausgefallen", berichtet der Mainzer Atmosphärenforscher Dr. Joachim Curtius über die Messreihe der 15 Forschergruppen.

Mit 740 Stundenkilometern Geschwindigkeit kreiste Geophysica sechs Stunden lang über der Arktis und sammelte Messdaten, wie zur Größe und Anzahl der Wolkenteilchen in der Stratosphäre. In dieser Luftschicht bildet sich im Winter über beiden Polen das Ozonloch. Dass dies über der Arktis in diesem Jahr vergleichsweise klein ausfällt, sei nicht den Bemühungen um den Umweltschutz zu verdanken, betont Curtius.

"Im Januar und Februar war es so warm, dass es kaum zu der typischen Wolkenbildung kam, bei der die Ozonzerstörung beginnt." Die Temperaturen erreichten nur selten jene 80 Grad Minus, ab denen es verstärkt zur Partikelbildung kommt. "Wir haben zwar Aerosol- und Wolkenpartikel gefunden, aber nur wenige", berichtet Curtius.

Der verbesserte Umweltschutz der vergangenen Jahre, vor allem durch den Abbau von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), werde sich erst in zehn bis 30 Jahren positiv auf die Chlorbelastung der Stratosphäre auswirken, betont der Atmosphärenforscher. Die FCKW verwandeln sich in der Stratosphäre im Frühjahr, am Ende der Polarnächte, in aggressive Chlormonoxidradikale, die in verschiedenen Zyklen schließlich das Ozon zerstören. (gus)

Mainzer Rhein-Zeitung vom 16.04.2003

 

Bedeutende Fortschritte in der Atmosphärenforschung erwartet
Forschungsflugzeug dringt in neue Höhen vor.


Bundesforschungsministerium gibt grünes Licht für "HALO" - Schwerpunkt der Atmosphären- und Klimaforschung künftig in den Tropen.
(Mainz, 18. Februar 2003, lei) Die Atmosphärenforschung und die Untersuchungen zum weltweiten Klimawandel werden durch das neue Forschungsflugzeug "HALO" bedeutende Fortschritte erzielen. Univ.-Prof. Dr. Stephan Borrmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erwartet insbesondere in der Wolken- und Spurengasforschung in den Tropen wichtige neue Erkenntnisse, die Aufschluss über die globale Klimaentwicklung geben dürften. "Die gesamte deutsche Atmosphärenforschung wird durch das neue Forschungsflugzeug neuen Schub bekommen", sagte der Atmosphärenphysiker. Das Bundesforschungsministerium hatte Anfang Februar bekannt gegeben, dass für das Forschungs-flugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) Mittel bereitgestellt werden.

HALO soll die seit über 25 Jahren im Einsatz befindliche Falcon 20 ersetzen und zu einer Stärkung der deutschen und europäischen Atmosphärenforschung im internationalen Kontext beitragen. Das Projekt, an dem universitäre und außeruniversitäre Atmosphärenforscher beteiligt sind und das unter der Führung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz steht, soll vor allem der weiteren Erforschung der Troposphäre und der unteren Stratosphäre - d.h. in Höhen von zehn bis 15 Kilometern - sowie der Erdbeobachtung dienen. Dazu wird ein Flugzeug mit großer Reichweite von zumindest 8.000 Kilometern, einer Gipfelflughöhe bis 15 Kilometern und einer Nutzlast von ungefähr drei Tonnen benötigt. Die Nutzfläche soll 20 bis 30 Quadratmeter betragen. Derzeit gibt es weltweit kein Forschungsflugzeug, das diesen Anforderungen entspricht. Die Investitionskosten für das Forschungsflugzeug, das auf der Basis eines großen Geschäftsreisejets erstellt wird, werden auf knapp 100 Millionen Euro veranschlagt.

Mit dem neuen Flieger soll unter anderem die Chemie und der Transport von Spurenstoffen in der Troposphäre und unteren Stratosphäre sowie die Ozonzerstörung in der Stratosphäre untersucht werden. Nach Ansicht von Borrmann kommt den Luftschichten über den Tropen dabei besondere Bedeutung zu. "Ozonkiller wie FCKW gehen von Europa den Umweg über die Tropen, wo sie in die Stratosphäre hineingepumpt werden und sich dann global verteilen", erklärt der Atmosphärenforscher. Dabei spielen neben der immer in den Tropen vorherrschenden Aufwärtsbewegung der Luft auch die Gewitterwolken, die einen Durchmesser von bis zu 200 Kilometern erreichen können, zusätzlich die Rolle eines Staubsaugers, der die belastete Luft in große Höhen trägt. "Diese Wolken befinden sich oft in einer Höhe von bis zu 17 Kilometern über der Erde und können künftig mit dem neuen Flugzeug untersucht werden", beschreibt Borrmann ein neues Forschungsfeld. Auch der menschliche Einfluss auf das Klimasystem durch die Verbrennung von Biomasse könnte genauer erforscht werden. "Beispielsweise werden in Indonesien oder Brasilien durch Brandrodungen Aerosole und Gase freigesetzt, deren Auswirkungen auf das Klima wir noch nicht kennen." Borrmann hat schon konkrete Projekte im Sinn, um durch Messungen in den tropischen Wolken festzustellen, welche Schadstoffe durch den Menschen in die Luft gelangt sind und welche Teilchen natürlichen Ursprungs sind. "Der Schwerpunkt der Atmosphärenforschung wird künftig in den Tropen liegen und mit dem neuen Forschungsflugzeug können diese Gebiete erreicht werden."

Kontakt und Informationen
Prof. Dr. Stephan Borrmann
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: 06131 - 39 22861
Fax: 06131 - 39 23532
E-Mail: borrmann@mail.uni-mainz.de

Februar 2003

 

Institutsgebäude


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