IPA und MPIC in den Medien |
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König der Blitze |
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KinderUni: Gewitter und Blitze
Über die Entstehung von Gewittern und Blitzen, die Gefahren, die mit ihnen verbunden sind und über ihre Erforschung berichtete Mark Lawrence im Rahmen der KinderUni einem aus vielen Hundert interessierten Kindern bestehenden Auditorium.
Artikel aus der Allgemeinen Zeitung ...>
Bericht und Video aus "Kruschel" (Kinderseiten der AZ)...>
Oktober 2010
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Mehr zur Kältekammer |
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SAT1 in der Kälte
Das Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen des Senders SAT1 berichtete am 21. Juli ebenfalls (siehe Bericht der Mainzer Rhein-Zeitung) über das Windkanallabor, speziell über die Kältekammer:
Zum Video ...>
Juli 2010
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WebCam-Filme vom Unwetter am 14. Juli 2010 |
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Spektakuläre Bilder
Am 14. Juli unterbrach eine Unwetterfront die Hitzewelle im Rhein-Main-Gebiet. Zwei Videos unserer WebCam, die die Passage der Böenfront sowie den Ausbruch des Großfeuers in Mombach erfasst haben, wurden von der Mainzer Allgemeinen Zeitung verlinkt.
Zum Artikel ...>
Juli 2010
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Kalte Arbeitsplätze |
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Mainzer Rhein-Zeitung zu Besuch im Windkanallabor
Die derzeitige Hitzewelle war Anlass für die Mainzer Rhein-Zeitung, über "angenehm kühle" Arbeitsplätze zu berichten, u.a. besuchte ein Filmteam Miklos Szakall in der Kältekammer im Windkanallabor des Instituts für Physik der Atmosphäre:
Video (ab 1:36) >
Juli 2010
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Dreifach geehrter Klimaforscher |
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Ehrendoktor der Universität Gent
Am 19. März erhält Prof. Meinrat Andreae bereits seine dritte Ehrung in diesem noch jungen Jahr: den Ehrendoktor der Universität Gent. Der Direktor der Abteilung Biogeochemie des Max-Planck-Institutes für Chemie in Mainz war bereits Anfang des Jahres zum Honorarprofessor der Universität Mainz berufen worden und kurz zuvor zum Fellow der angesehenen Amerikanischen Assoziation für die Förderung der Wissenschaften ernannt. Alle drei Institutionen ehren den Beitrag des Umweltforschers zum Verständnis der Zusammenhänge zwischen Biosphäre, Atmosphäre und Ozeanen und deren Einfluss auf das Klima.
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März 2010
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Messflüge im arktischen Ozonloch |
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Daten aus 20 Kilometer Höhe sollen helfen, künftige Entwicklung der Ozonschicht präziser vorherzusagen
Mit Messdaten von Flügen über der Arktis in bis zu 20 Kilometer Höhe erforscht ein internationales Wissenschaftlerteam den Ozonabbau in der polaren Stratosphäre. Die Atmosphärenforscher, zu denen auch Stephan Borrmann gehört, Professor am Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität und einer der Direktoren am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, wollen herausfinden, wie schnell die Prozesse ablaufen, die zu den winterlichen Ozonlöchern über den Polkappen führen. Außerdem sollen die Messungen mit dem Spezialflugzeug „M55 Geophysica“ Aufschluss darüber geben, wie der Klimawandel die physikalischen und chemischen Prozesse im Zusammenhang mit der Ozonschicht verändert. Damit ließe sich auf die künftige Entwicklung der Ozonschicht unter den sich wandelnden Bedingungen schließen.
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März 2010
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Mainzer Atmosphärenphysiker in der "Sendung mit der Maus" |
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Miklós Szakáll untersucht für Kinder die Eigenschaften von Regentropfen.
Link zur Sendung ...>
März 2010
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Bleihaltige Partikel beeinflussen Klima über die Eisbildung in Wolken |
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Bleibelastung der Luft hat in der Vergangenheit den Treibhauseffekt vermutlich stark gedämpft – Veröffentlichung in Nature Geoscience
Die Bleibelastung der Luft regt die Bildung von Eisteilchen in den Wolken an. Ein Team von Wissenschaftlern aus den USA, Deutschland und der Schweiz hat herausgefunden, dass bleihaltige Partikel sehr gute Keime für die Entstehung von Eiskristallen in Wolken sind. Das wirkt sich nicht nur auf die Bildung von Regen und Niederschlägen aus, sondern möglicherweise auf das gesamte Erdklima. Denn die Wärmestrahlung der Erde wird von Eiswolken (Zirrus) mit bleihaltigen Partikeln stärker in den Weltraum abgegeben, als bisher angenommen. Im Vergleich zu bleiarmen Wolken kühlen bleireiche Wolken also die Erde. In den letzten zwanzig Jahren gingen die vom Menschen verursachten Bleiemissionen stetig zurück. Dies könnte bedeuten, dass sich der Treibhauseffekt heute stärker auswirkt, nachdem er früher durch bleihaltige Wolken gedämpft wurde.
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April 2009
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Die Wetter-Profiler |
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Forschergruppe PANDOWAE untersucht Ursachen für Stürme und heftige Gewitter – und will die Gründe für falsche Vorhersagen besser verstehen
Immer wieder wird auch Mitteleuropa von schweren Unwettern heimgesucht. Die Orkane Lothar und Kyrill forderten 1999 und 2007 viele Todesopfer und verursachten Schäden in Milliardenhöhe, beim Elbehochwasser 2002 mussten ganze Dörfer evakuiert werden. Eine bessere Vorhersage solcher Wettersituationen könnte die Öffentlichkeit frühzeitig warnen und die Dramatik des Geschehens reduzieren. Daran arbeitet PANDOWAE (Predictability ANd Dynamics Of Weather Systems in the Atlantic-European Sector), eine Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
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Video: Prof. Wirth zu Gast bei "Alle Wetter" im Hessischen Rundfunk ...>
März 2009
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Rheinland-pfälzischer Lehrpreis verliehen |
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Auszeichnung für Prof. Heini Wernli
Bei der zum dritten Mal vorgenommenen Verleihung des rheinland-pfälzischen Lehrpreises
gehörte auch Prof. Heini Wernli (Institut für Physik der Atmosphäre) zu den
Preisträgern. Die Auszeichnung solle "Leistung sichtbar machen" und
"einen Anstoß für Dialog und Netzwerkbildung geben", so Michael Ebling,
Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (SPD)
bei der Vergabe im Mainzer Landesmuseum. Der Lehrpreis beruht auf den Einschätzungen von
Kollegen und Studierenden, die ihre Dozenten beurteilt haben. Die Daten sind vom
Hochschulevaluierungsverbund ausgewertet worden.
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April 2008
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Neue Nachwuchsgruppe erforscht Klimawirksamkeit des Luftverkehrs |
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Gemeinsame Untersuchungen des DLR, der Universität Mainz und des MPI für Chemie.
Flugzeuge tragen durch Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid zur globalen Erwärmung bei, wie kürzlich
der Bericht des Intergovernmental Panel for Climate Change (IPCC, 2007) zusammengefasst hat. Neben Kohlendioxid spielen
Stickoxide und ihre Wirkung auf Kondensstreifen und Eiswolken eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Klimawirksamkeit
des globalen Luftverkehrs.
Zu diesem Thema startet im April 2007 die von der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren geförderte
Nachwuchsgruppe AEROTROP (Impact of Aircraft Emissions on the heteROgeneous chemistry of the TROPopause region) in einer Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Zentrum für
Luft- und Raumfahrt (DLR), der Johannes Gutenberg-Universität und dem Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie. Die
Nachwuchsgruppe untersucht unter der Leitung der Wissenschaftlerin Christiane Voigt die Veränderung der chemischen
Zusammensetzung der Atmosphäre durch Flugzeugemissionen.
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April 2007 / Pressemitteilung der Universität Mainz
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Klimawandel: |
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Atmosphärenphysiker untersuchen Sahara-Staubstürme in Südmarokko |
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Großexperiment mit mehrwöchiger Datensammlung am Rande der Sahara beendet.
Eine 40-köpfige Forschergruppe hat sich für sechs Wochen am Rande der Sahara in Südmarokko aufgehalten,
um die Zusammensetzung und die Verteilung von Sand- und Staubteilchen in der Luft zu untersuchen.
Wir wollten meteorologische Situationen mit wenig Staub und solche mit Staubstürmen messtechnisch erfassen,
erläutert Dr. Lothar Schütz vom Institut für Physik der Atmosphäre
an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Beides ist uns auch gelungen und wir haben hervorragende Daten
erhalten. Bislang ist unbekannt, wie sich die eineinhalb Milliarden Tonnen von Staub und Sand auswirken, die jährlich
von den Wüsten der Erde in die Atmosphäre gelangen ob sie zum Temperaturanstieg
auf unserem Planeten beitragen oder ihm entgegenwirken. Forschungsarbeiten
unter Beteiligung von sechs deutschen Einrichtungen wollen dies herausfinden.
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Bilder zum SAMUM-Experiment in Südmarokko ...>
August 2006 / Pressemitteilung der Universität Mainz
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SAMUM - Artikel in Marokkanischer Tageszeitung "Le Matin". |
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Le SAMUM, fruit de la coopération scientifique germano-marocaine.
Bericht über das Studienprojekt "Saharan Mineral Dust Experiment" (SAMUM)
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2006 / Le Matin, marokkanische Tageszeitung
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Darmstädter Studie zur Feinstaubbildung zeigt: |
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Die Städte führen ihren Kampf zum Teil an der falschen Stelle. |
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Darmstädter Wissenschaftler: "Maßnahmen gegen Feinstaub nicht ausreichend"
Der Frühling kommt, und mit ihm die Feinstaubdiskussion. Trotz innerstädtischer
Fahrverbote melden die ersten Kommunen schon jetzt: EU-Obergrenze
für 2006 überschritten. Sind die bisherigen Maßnahmen
wirklich ausreichend? Diese Frage stellten sich Darmstädter Geowissenschaftler.
Professor Stephan Weinbruch: "Die Städte führen
ihren Kampf zum Teil an der falschen Stelle. Das liegt daran, dass
man die genaue Zusammensetzung des Feinstaubs häufig nicht kennt."
Auf der Spur des Feinstaubs: Die Luft im Rhein-Main-Gebiet
untersucht Weinbruchs Fachgebiet Umweltmineralogie an der Technischen
Universität Darmstadt untersuchte gemeinsam mit dem Institut
für Physik der Atmosphäre der Universität Mainz ein Jahr lang die Luft im Rhein-Main-Gebiet. Aus der detaillierten
Partikelanalyse mit Methoden der Raster- und Transmissionselektronenmikroskopie,
wie sie deutschlandweit nur in der Darmstädter Gruppe durchgeführt
wird, ergeben sich wichtige Schlussfolgerungen für Maßnahmen
zur Minderung der Feinstaubbelastung.
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April 2006 / Informationsdienst Wissenschaft
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Physik und Meteorologie in Mainz: |
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Broschüre des Fachbereichs Physik im Einsteinjahr erschienen. |
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Broschüre soll Schülerinnen und Schüler für ein Studium am Fachbereich
Physik interessieren. Physik gehört zu den forschungsstarken Fachbereichen.
Mit einer Broschüre
unter dem Titel: "Physik und Meteorologie in Mainz" will der Fachbereich Physik der Johannes-Gutenberg-Universität
im Einstein-Jahr Schülerinnen und Schüler für ein Physik-Studium
in Mainz interessieren. Der Fachbereich zählt zu den forschungsstärksten
der Uni und konnte sich bei mehreren Hochschul-Rankings in der Spitzengruppe
platzieren. Die Broschüre bietet einen Überblick über
das Lehrangebot und lässt Diplomanden, Staatsexamenskandidaten,
Doktoranden sowie Ehemalige zu Wort kommen.
Die Broschüre kann kostenlos beim Fachbereich angefordert
werden oder aber auch in elektronischer Form von den Webseiten
des Fachbereichs abgerufen werden.
Bestellungen und weitere Informationen unter E-Mail: info@phmi.uni-mainz.de
März 2005 / Main-Rheiner - Allgemeine
Zeitung Mainz - Campus News
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Senat zeichnet exzellente Leistungen in der Lehre aus |
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Univ.-Prof. Dr. Heini Wernli wurde am 14. Dezember
2004 in der Aula Maximum der alten Mensa mit dem Lehrpreis des Senats in Anerkennung exellenter Lehrleistungen geehrt.
Gute Lehre ist Kernaufgabe der Universität. Um gute Lehre stärker zu fördern
und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, zeichnete der Senat der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum dritten
Mal herausragende Leistungen in der Lehre aus. Der Vizepräsident für Studium und Lehre überreichte die Auszeichnung an
24 Dozentinnen und Dozenten aus 15 Fachbereichen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von jeweils 1000 Euro pro Fachbereich verbunden.
Dezember 2004
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Atmosphärenforschung geht in eine neue Dimension |
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BMBF setzt mit Forschungsflugzeug HALO weiteres Großprojekt um.
Deutschland bekommt ein neues Forschungsflugzeug zur wissenschaftlichen Untersuchung der Erdatmosphäre. Wie Bundesforschungsministerin
Edelgard Bulmahn am Sonntag in Berlin mitteilte, übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 47,5 Millionen
Euro 70 Prozent der Gesamtkosten von HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). "Mit HALO
geht die Atmosphärenforschung in eine neue Dimension", sagte Bulmahn. Die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungseinrichtungen
(HGF) und die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) teilen sich zusammen die restlichen 19,5 Millionen Euro.
Bei einer Flughöhe von mehr als 15 Kilometern, einer Nutzlast von drei Tonnen und einer Reichweite über 8000 Kilometern übertreffe HALO bei weitem alle existierenden Forschungs- flugzeuge, so die Bundesforschungsministerin.
"HALO ermöglicht eine bisher unerreichte Qualität von Messungen gerade in den für das Leben auf der Erde so bedeutsamen Höhenschichten
der Atmosphäre." Damit werde auch ein wesentlicher Beitrag zum Verständnis der Ozonproblematik und dem Austausch von Luftschadstoffen
geleistet. HALO soll vor allem in der Troposphäre und der unteren Stratosphäre Messungen machen und für Erdbeobachtungen eingesetzt werden.
HALO ist das zweite von neun Großgeräten zur Grundlagenforschung, die der Wissenschaftsrat 2002 zur Umsetzung
empfohlen hat. Durch die jetzt getroffene Vereinbarung werde HALO schneller als erwartet der Wissenschaft zur Verfügung stehen.
"Die Bundesregierung ist fest entschlossen, den Forschungsstandort Deutschland in all seinen Facetten weiter zu stärken", sagte
Bulmahn. HALO soll bereits 2008 vom Flugplatz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen aus zu Forschungsflügen
rund um den Globus starten.
September 2004
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Den Wolken auf der Spur |
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Internationale Forschergruppe der Uni Mainz misst auf dem Kleinen Feldberg Aerosolpartikel in der Luft.
Kleiner Feldberg/Mainz (ddp-hes). Auf dem Kleinen Feldberg im Taunus
sind Wissenschaftler der Universität Mainz derzeit den Wolken
auf der Spur. Versteckt zwischen Nadelbäumen stehen mitten im
Wald zwei Container. Auf deren Dach ist eine Reihe von Messgeräten
angebracht, im Inneren ist die Messstation mit einem hochtechnisierten
Labor ausgestattet. Hier, unmittelbar oberhalb des Taunus-Observatoriums
der Goethe-Universität Frankfurt, untersucht derzeit eine internationale
Gruppe von Wissenschaftlern die Entstehung von Wolkentröpfchen
und den Aufbau von so genannten Aerosolen, feinen Staubteilchen in
der Luft.
Insgesamt drei Wochen dauert das Projekt Feldberg Aerosol Characterization Experiment, das noch
bis zum 1. August läuft. Durchgeführt wird es vom Mainzer
Max-Planck-Institut für Chemie und vom Institut für Physik
der Atmosphäre der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
Zur Arbeitsgruppe zählen rund 15 Wissenschaftler aus Deutschland,
den USA, Österreich, Indien und Ungarn.
Untersucht werde die Entstehung von Wolkentröpfchen
und der Aufbau von Aerosolpartikel, erklärt Dr. Frank Drewnick
vom Max-Planck-Institut für Chemie. Aerosolpartikel spielen eine
wichtige Rolle für die Atmosphäre und somit für das
Klima und die Strahlungsbilanz der Erde. Die Untersuchung dieses Feinstaubs
ist Voraussetzung, um die Wolkenbildung zu verstehen und damit die
Niederschlagsvorhersage zu verbessern.
Die Anzahl der Aerosolpartikel ist von der Reinheit
der Luft abhängig. Deswegen sind die unterschiedlichen Luftströme
auf dem Feldberg für die Messungen besonders interessant. «Je
nach Windrichtung haben wir hier die Möglichkeit, saubere Luft
aus dem Taunus oder die verkehrsbelastete Luft aus dem Rhein-Main-Gebiet
zu untersuchen», erläutert Drewnick. Auch die Größe
der Aerosolpartikel sowie ihre Massenkonzentration interessieren die
Wissenschaftler.
Neben neuen Erkenntnissen über die Aerosolpartikel
wollen die Wissenschaftler zudem neue Messgeräte ausprobieren.
Zum Einsatz kommen Aerosolspektrometer, Aerosolpartikelzähler
und Wolkenkondensationskernzähler. Für die unterschiedlichen
Größen des Aerosols seien verschieden Messinstrumente nötig,
erklärt Drewnick, der sich auf dem Gebiet der Atmosphären-Physik
spezialisiert hat. Eine Auswahl von Geräten verschiedener Anbieter
sei überdies auch wichtig, um die Zuverlässigkeit der Messwerte
zu erproben.
Unterstützt wird das Projekt vom Institut für
Meteorologie und Geophysik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
in Frankfurt, die das Taunus-Observatorium zu ihren Einrichtungen
zählt. Weitere Hilfe leistet der Deutsche Meteorologische Wetterdienst,
der ebenfalls Messgeräte zur Verfügung stellt.
Juli 2004
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Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz 2004 |
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Akademie der Wissenschaften und der Literatur ehrt Prof. Dr. Stephan Borrmann.
Die
Jury für die Verleihung des Akademiepreises des Landes Rheinland-Pfalz
für das Jahr 2004 hat den Preis Prof. Dr. S. Borrmann zugesprochen.
Der Preis soll eine in Lehre und Forschung besonders herausragende
Persönlichkeit ehren. Nach einhelliger Meinung der Jury entspricht
Professor Borrmann durch sein wissenschaftliches Werk und in der akademischen
Lehre diesen Vorstellungen in besonderem Maße. Der Preis ist mit 25.000 € dotiert.
Er wird im Herbst in der Staatskanzlei von Minister Zöllner übergeben.
Mitteilung
des Präsidenten der Akademie Prof. Dr. C. Zintzen
Mitteilung der Universität (24.11.2004)
Juli 2004
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DFG richtet 14 neue Forschergruppen ein |
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Etablierung neuer Arbeitsfelder an den Universitäten
Pressemitteilung Nr. 6 (12. Februar 2004)
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2004/presse_2004_06.html
Saharan Mineral Dust Experiment.
Der Bewilligungsausschuss für die allgemeine Forschungsförderung der Deutschen Forschungs- gemeinschaft
(DFG) hat die Einrichtung von 14 neuen Forschergruppen beschlossen.
In diesen Gruppen arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
interdisziplinär und überregional an besonderen wissenschaftlichen
Fragestellungen. Mit der auf sechs Jahre angelegten Förderung
in diesem Programm verfolgt die DFG das Ziel, die Zusammenarbeit herausragender
Wissenschaftler zu fördern und damit auch neue Arbeitsfelder
an Universitäten zu etablieren. Die DFG stellt zur Förderung
der Gruppen für die kommenden drei Jahre über 20 Millionen
Euro bereit.
Teilauszug aus der Pressemitteilung der DFG
Naturwissenschaften
Die Sahara ist die größte Wüste der Erde und ihr Staub
ist überall auf der nördlichen Hemisphäre zu finden.
Um zu ergründen, wie der Staub in die Atmosphäre gelangt
und wie er sich von dort aus verteilt, setzen Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler der neu eingerichteten Forschergruppe "Saharan
Mineral Dust Experiment (SAMUM)" Satelliten und Messflugzeuge
ein. Die Forscher untersuchen darüber hinaus, wie der Saharastaub
das Klima beeinflusst.
Pressemitteilung der Universität Mainz
SAMUM-Forschung am Institut für Physik
der Atmosphäre
Das Mainzer Team mit Univ.-Prof. Dr. R. Jaenicke, Dr. L. Schütz
und Dr. K. Kandler ist Teil der gemeinsamen Gruppe mit der TU Darmstadt
unter Univ.-Prof. Dr. S. Weinbruch, die sich zum Ziel gemacht hat,
die Zusammensetzung und die räumliche Verteilung des Mineralstaubs
in der Atmosphäre zu untersuchen.
http://zope.verwaltung.uni- mainz.de/presse/mitteilung2004/2004_02_20dfg_saharastaub/showArticle_dtml
Februar 2004
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Zu warm fürs Loch |
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Ozon-Forscher am Pol.
Mainz, 16. April
2003) In 21 Kilometern Höhe kreiste das Höhenforschungsflugzeug
"Geophysica" über der Arktis, um nach dem Rechten zu
sehen. Nach den neuesten Erkundungsflügen des ehemaligen russischen
Spionageflugzeugs für das internationale Messprogramm EUPLEX
sind sich die Mainzer Klimaforscher vom Institut für Physik der
Atmosphäre und des Max-Planck-Instituts für Chemie mit ihren
europäischen Kollegen einig: "Der Ozonabbau ist in diesem
Winter über der Nordhalbkugel vergleichsweise gering ausgefallen",
berichtet der Mainzer Atmosphärenforscher Dr. Joachim Curtius
über die Messreihe der 15 Forschergruppen.
Mit 740 Stundenkilometern Geschwindigkeit kreiste
Geophysica sechs Stunden lang über der Arktis und sammelte Messdaten,
wie zur Größe und Anzahl der Wolkenteilchen in der Stratosphäre.
In dieser Luftschicht bildet sich im Winter über beiden Polen
das Ozonloch. Dass dies über der Arktis in diesem Jahr vergleichsweise
klein ausfällt, sei nicht den Bemühungen um den Umweltschutz
zu verdanken, betont Curtius.
"Im Januar und Februar war es so warm, dass es
kaum zu der typischen Wolkenbildung kam, bei der die Ozonzerstörung
beginnt." Die Temperaturen erreichten nur selten jene 80 Grad
Minus, ab denen es verstärkt zur Partikelbildung kommt. "Wir
haben zwar Aerosol- und Wolkenpartikel gefunden, aber nur wenige",
berichtet Curtius.
Der verbesserte Umweltschutz der vergangenen Jahre,
vor allem durch den Abbau von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW),
werde sich erst in zehn bis 30 Jahren positiv auf die Chlorbelastung
der Stratosphäre auswirken, betont der Atmosphärenforscher.
Die FCKW verwandeln sich in der Stratosphäre im Frühjahr,
am Ende der Polarnächte, in aggressive Chlormonoxidradikale,
die in verschiedenen Zyklen schließlich das Ozon zerstören.
(gus)
Mainzer Rhein-Zeitung vom 16.04.2003
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Bedeutende Fortschritte in der Atmosphärenforschung erwartet |
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Forschungsflugzeug dringt in neue Höhen vor. |
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Bundesforschungsministerium gibt grünes Licht für "HALO" - Schwerpunkt der
Atmosphären- und Klimaforschung künftig in den Tropen.
(Mainz, 18. Februar 2003, lei) Die Atmosphärenforschung und die Untersuchungen zum
weltweiten Klimawandel werden durch das neue Forschungsflugzeug "HALO"
bedeutende Fortschritte erzielen. Univ.-Prof. Dr. Stephan Borrmann
von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erwartet insbesondere
in der Wolken- und Spurengasforschung in den Tropen wichtige neue
Erkenntnisse, die Aufschluss über die globale Klimaentwicklung
geben dürften. "Die gesamte deutsche Atmosphärenforschung
wird durch das neue Forschungsflugzeug neuen Schub bekommen",
sagte der Atmosphärenphysiker. Das Bundesforschungsministerium
hatte Anfang Februar bekannt gegeben, dass für das Forschungs-flugzeug
HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) Mittel bereitgestellt
werden.
HALO soll die
seit über 25 Jahren im Einsatz befindliche Falcon 20 ersetzen
und zu einer Stärkung der deutschen und europäischen Atmosphärenforschung
im internationalen Kontext beitragen. Das Projekt, an dem universitäre
und außeruniversitäre Atmosphärenforscher beteiligt
sind und das unter der Führung des Deutschen Zentrums für
Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und des Max-Planck-Instituts
für Chemie in Mainz steht, soll vor allem der weiteren Erforschung
der Troposphäre und der unteren Stratosphäre - d.h. in Höhen
von zehn bis 15 Kilometern - sowie der Erdbeobachtung dienen. Dazu
wird ein Flugzeug mit großer Reichweite von zumindest 8.000
Kilometern, einer Gipfelflughöhe bis 15 Kilometern und einer
Nutzlast von ungefähr drei Tonnen benötigt. Die Nutzfläche
soll 20 bis 30 Quadratmeter betragen. Derzeit gibt es weltweit kein
Forschungsflugzeug, das diesen Anforderungen entspricht. Die Investitionskosten
für das Forschungsflugzeug, das auf der Basis eines großen
Geschäftsreisejets erstellt wird, werden auf knapp 100 Millionen
Euro veranschlagt.
Mit dem neuen Flieger soll unter anderem die Chemie und der Transport von Spurenstoffen
in der Troposphäre und unteren Stratosphäre sowie die Ozonzerstörung
in der Stratosphäre untersucht werden. Nach Ansicht von Borrmann
kommt den Luftschichten über den Tropen dabei besondere Bedeutung
zu. "Ozonkiller wie FCKW gehen von Europa den Umweg über
die Tropen, wo sie in die Stratosphäre hineingepumpt werden und
sich dann global verteilen", erklärt der Atmosphärenforscher.
Dabei spielen neben der immer in den Tropen vorherrschenden Aufwärtsbewegung
der Luft auch die Gewitterwolken, die einen Durchmesser von bis zu
200 Kilometern erreichen können, zusätzlich die Rolle eines
Staubsaugers, der die belastete Luft in große Höhen trägt.
"Diese Wolken befinden sich oft in einer Höhe von bis zu
17 Kilometern über der Erde und können künftig mit
dem neuen Flugzeug untersucht werden", beschreibt Borrmann ein
neues Forschungsfeld. Auch der menschliche Einfluss auf das Klimasystem
durch die Verbrennung von Biomasse könnte genauer erforscht werden.
"Beispielsweise werden in Indonesien oder Brasilien durch Brandrodungen
Aerosole und Gase freigesetzt, deren Auswirkungen auf das Klima wir
noch nicht kennen." Borrmann hat schon konkrete Projekte im Sinn,
um durch Messungen in den tropischen Wolken festzustellen, welche
Schadstoffe durch den Menschen in die Luft gelangt sind und welche
Teilchen natürlichen Ursprungs sind. "Der Schwerpunkt der
Atmosphärenforschung wird künftig in den Tropen liegen und
mit dem neuen Forschungsflugzeug können diese Gebiete erreicht
werden."
Kontakt und Informationen
Prof. Dr. Stephan Borrmann
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: 06131 - 39 22861
Fax: 06131 - 39 23532
E-Mail: borrmann@mail.uni-mainz.de
Februar 2003
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