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Theoretische Kernphysik

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Forschung

Die Theoriegruppe beschäftigt sich mit der starken Wechselwirkung bei niedrigen und mittleren Energien. Den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten bildet die theoretische Interpretation der Experimente an MAMI und anderen Beschleunigerzentren. Neben analytischen Methoden wie Effektive Feldtheorien und Dispersionstheorie kommen auch numerische Simulationen der Quantenchromodynamik (QCD) auf dem Gitter zum Einsatz.

Forschungsthemen

Hadronstruktur und Mesonproduktion:
Die wesentlichen Größen zum Verständnis der Struktur des Nukleons und seiner Anregungszustände bilden die Formfaktoren, Strukturfunktionen und Partonverteilungen. Die theoretische Untersuchung dieser Größen bildet die Grundlage für die Interpretation der Experimente bei MAMI, JLab, COMPASS und auch für künftige Projekte wie PANDA.

Flavour-Physik:
Die Berechnung schwacher hadronischer Matrixelemente mit Methoden der Gitter-QCD ist ein zentraler Baustein für die Bestimmung der Elemente der CKM-Matrix und der CP-Verletzung im Standardmodell.

QCD bei endlicher Temperatur und Dichte:
Die experimentellen Untersuchungen zur Existenz neuer Materieformen (Quark-Gluon-Plasma) werden durch Rechnungen in der Gitter-QCD unterstützt.

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Univ.-Prof. Dr. R. Brockmann, apl.-Prof. Dr. St. Scherer, Univ.-Prof. Dr. M. Vanderhaeghen, Univ.-Prof. Dr. H. Wittig, Dr. V. Pascalutsa, Dr. L. Tiator, Dr. St. Capitani, Dr. M. della Morte, Dr. G. Galata, Dr. J. Gegelia, Dr. T. Ledwig, Dr. C. Lorcé, T. Bauer, T. Beranek, B. Brandt, J. Guttmann, M. Hilt, B. Knippschild, B. Walk, J. Weber
 
 
Theoretische Kernphysik, 23.11.2009
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