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VORLESUNGSVERZEICHNIS WINTERSEMESTER 2001/02


EINFÜHRUNGSVERANSTALTUNG und OBLIGATORISCHE STUDIENBERATUNG: Mo, 29. Oktober; Forum 4, R 00-415, 11--13 Uhr

Vorlesungsbeginn: Mo, 29. Oktober 2001
Vorlesungsende: Sa, 22. Februar 2002
Vorlesungsfreie Zeiten:
Allerheiligen (Do, 1.November 2001), Weihnachtsferien (Mo, 24. Dez. 2001-- Fr, 5.Januar 2002), Rosenmontag (Mo, 11. Febr. 2002)
 

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    Dekanat / Wissenschaftliche Einrichtungen des Fachbereichs

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      Inhaltsübersicht zum aktuellen Vorlesungsverzeichnis:


 

INFORMATIONSNACHMITTAG  

zum Lehrangebot des WS 2001/02:  Dienstag 30. Oktober 2001, 15.00-18.00 - Hörsaal 7 (Alte Mensa)

Achtung: Ort und Zeit geändert!

 
Adressaten: Student/innen, Professoren, Assistenten/innen und alle, die sich zum Fachbereich 02 zugehörig fühlen

Inhalte und Ziele: Mit dieser Veranstaltung soll das WS 1998/99 am Fachbereich 02 gemeinsam begonnen werden. Die Dozenten erhalten Gelegenheit, ihre Veranstaltungen vorzustellen bzgl. Themenschwerpunkten, Erwartungen, Formen der pädagogisch-didaktischen Rahmenbedingungen, eigener theologischer Konzeption u.ä. (ggf. organisatorische Änderungen). Den Studierenden wird die Möglichkeit für Rückfragen und Meinungsäußerungen gegeben, um Mißverständnisse zu beseitigen, eine genauere Vorstellung des zu erwartenden Lehrangebots zu erhalten und damit im ganzen die Zusammenarbeit am Fachbereich zu erleichtern.

    Zeitlicher Ablauf:

  1. Gemeinsamer Beginn mit Kaffee und Kuchen,
    Begrüßung durch den Dekan
  2. Altes Testament
  3. Neues Testament
  4. Kirchengeschichte
  5. - - - P a u s e - - -
  6. Systematische Theologie
  7. Praktische Theologie
  8. Religions- und Missionswissenschaft und Judaistik
  9. Sprachlehrveranstaltungen

    (offenes Ende)   Ganz herzliche Einladung an alle!  

 

 
Einführungsveranstaltung für Studienanfänger, Fach- und Hochschulortwechsler (obligatorische Studienberatung)

S. Weyer-Menkhoff mit T.-W. Wiegmann

2-std.

MO 29.10.01, 11-13

R 00-415

 

Adressaten: Studierende, die zum ersten Mal in Mainz Evangelische Theologie studieren

Die besonderen Studienbedingungen und -möglichkeiten im Mainz werden vorgestellt.


 

Übung

S. Weyer-Menkhoff

u. N.N.

Einführung in das Studium Evangelischer Theologie

2-std.

FR 14-16

R 00-515

 

Adressaten: Anfängerinnen und Anfänger im Lehramt und Pfarramt

Evangelische Theologie zu studieren heißt, in vielen Disziplinen (Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie, Praktische Theologie, Religionswissenschaft, Judaistik) kundig und fähig zu werden. Wie aber kann angesichts dieser Spezialisierung das Ganze in den Blick kommen? Was ist Evangelische Theologie? Was ist der Gegenstand des Studiums?


 

Übung

J. Sauer

Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments

2-std.

MO 14-16

R 00-410

 

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Zur Vorbereitung auf das Biblicum soll ein Gesamtüberblick über Inhalt und Aufbau der biblischen Schriften anhand einer deutschen Übersetzung erarbeitet werden. Ziel ist ferner, Grundkenntnisse zentraler biblischer Themen und Motive zu vermitteln. Außerdem wird das Nacherzählen biblischer Geschichten geübt.

Literatur: H. Hang, Bibelwissen im Überblick. Gliederungen. Inhaltsangaben. -- Einleitungsfragen. Merkstoff, Stuttgart 1997; -- M. Rösel, Bibelkunde des Alten Testaments, Neukirchen 21999; -- K.-M. Bull, Bibelkunde des Neuen Testaments, Neukirchen 1997

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Plenumsdiskussion


ALTES TESTAMENT  

Vorlesungen

Vorlesung

J.Chr. Gertz

Das Deuteronomium

2-std.

DO 9-11

HS 11

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Das Deuteronomium, das sog. 5. Buch Mose, gilt weithin als die Mitte des Alten Testaments. Dieser Ausdruck ist etwas mißverständlich, doch ist unbestreitbar, daß das Deuteronomium einen tiefgreifenden Einschnitt innerhalb der Literatur- und Religionsgeschichte des Alten Testaments markiert, insofern sich hier der Übergang von der altisraelitischen Religion zur alttestamentlichen Religion und zum nachmaligen Judentum vollzieht. Was es damit auf sich hat, wird die Vorlesung in der Auslegung dieses wichtigen Buches entfalten. Natürlich sind Studierende ohne Hebräischkenntnisse willkommen. Durch eine Abschlußklausur kann ein Übungsschein erworben werden.

Literatur: C. Steuernagel, Das Deuteronomium (HK I/3.1), Göttingen 1923; -- L. Perlitt, Dtn-Studien (FAT 8), Tübingen 1994; -- E. Otto, Das Deuteronomium (BZAW 284), Berlin 1999; -- Kratz, R.G. / Spieckermann, H. (Hg.), Liebe und Gebot. Studien zum Deuteronomium. FS L. Perlitt (FRLANT 190), Göttingen 2000

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten


Vorlesung

W. Zwickel

Einführung in das Alte Testament

2-std.

DI 11-13

HS 16

Adressaten: Anfängerinnen und Anfänger, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: keine

Die Vorlesung soll einen kurzen Überblick über die Entstehung des Alten Testaments, die Theologie zentraler Schriftkomplexe und der geschichtlichen Entwicklung Israels geben. Sie ist besonders als Überblicksveranstaltung am Anfang des Studiums und für Studierende des Lehramts geeignet.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten


Seminare und Übungen (AT)  

 

Proseminar

U. Schorn

Einführung in die Methoden alttestamentlicher Exegese

2-std.

DI 14-16

R 00-515

Adressaten: Studierende im Hauptfach

Voraussetzungen: Hebraicum

Anhand eines Beispieltexts wird in die Voraussetzungen und Methoden der historisch-kritischen Exegese alttestamentlicher Texte eingeführt. Ziel ist die eigenständige Abfassung einer Proseminararbeit (benoteter Schein).

Literatur: O.H. Steck, Exegese des Alten Testaments. Leitfaden der Methodik; -- G. Fohrer u.a., Exegese des Alten Testaments

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin, Plenumsdiskussion


Seminar

J.Chr. Gertz

Der Dekalog

2-std.

DO 16-18

R 00-515

Adressaten: Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: AT-Proseminar bzw. einführende alttestamentliche Übung für Studierende des Lehramts

Daß es sich bei den "10 Geboten" um einen zentralen Text des Alten Testaments mit einer bedeutenden und bis in die Gegenwart reichenden Rezeptions-geschichte handelt, ist wohl unbestritten. Diese ganz erstaunliche Bedeutung des Dekalogs beruht auf seiner konzentrierten und ausbalancierten Zuordnung von Gabe und Aufgabe an Israel, die weniger auf kasuistische Vollständigkeit des Rechts zielt, als auf eine hinreichende Beschreibung des Wesens der alttestamentlichen Religion und Ethik. Im Seminar werden die Entstehungsgeschichte dieses Textes, seine Auslegung und seine Wirkungsgeschichte behandelt.

Literatur: L. Perlitt, Art. Dekalog, TRE VIII (1981), 408-413

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion; Referate der Studierenden; Vortrag des Dozenten


Seminar

W. Zwickel

Die sogenannte Landnahme Israels

2-std.

MO 14-16

R 00-415

Adressaten: Fortgeschrittene

Voraussetzungen: AT-Proseminar

Die Landnahme Israels war in den vergangenen 15 Jahren ein Schwerpunkt in Forschungen zur Geschichte Israels. Viele ältere Thesen können nicht mehr gehalten werden. Das Seminar will einerseits die entsprechenden biblischen Texte, insbesondere das Josuabuch, besprechen und andererseits in die neuere Forschung zu diesem Thema einführen.

Literatur: V. Fritz, Die Entstehung Israels im 12. und 11. Jahrhundert, Stuttgart u.a., 1996; -- V. Fritz, Das Buch Josua, Tübingen, 1994

Arbeitsformen: Referate der Studierenden, Plenumsdiskussion


Kolloquium

J.Chr. Gertz

Kolloquium zur Vorlesung

'Das Deuteronomium'

2-std.

FR 11-13

R 00-415

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Hebräischkenntnisse

Das Kolloquium dient der philologischen Vertiefung des in der Vorlesung behandelten Textes.

    Literatur: s. zur Vorlesung

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion


Übung

U. Schorn

"Nachkultische" Psalmen

2-std.

DI 16-18

R U1-434

 

Adressaten: Studierende im Hauptfach und des Lehramts, Fortgeschrittene

Voraussetzungen: Hebraicum

 

Während die bisherige form- und gattungsgeschichtliche Forschung von einer vor allem kultgeschichtlichen Verortung der Psalmen ausgeht, soll in dieser Übung anhand der Untersuchung von F. Stolz über die "nachkultischen" Psalmen die Frage der Ablösung der Psalmen vom Kult und ihrer außerkultischen Entstehung untersucht werden.

Literatur: Fritz Stolz, Psalmen im nachkultischen Raum, Zürich 1983 (Theol. Studien 129); -- Manfred Oeming, Das Buch der Psalmen. Psalm 1-41, Stuttgart 2000 (NSK.AT 13/1)

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin, Referate der Studierenden, Plenumsdiskussion


Übung

A. Wagner

Qohelet

2-std.

DO 11-13

R 00-515

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Im Buch Qohelet spricht ein später Weisheitslehrer. Die altorientalische Weisheit ist der frühe Versuch des Menschen, sich mit seinem ordnenden Verstand in der Welt zurechtzufinden bzw. mittels der Empirie Regeln in dieser Welt zu finden, die das menschliche Leben ermöglichen und erleichtern. Daß und warum die von einem erkenntnistheoretischen Optimismus getragene Weisheit in eine Krise gerät, läßt sich im Buch Qohelet greifen, das ein skeptische Antithese vorträgt. Wie dieser Qohelet, dessen Name bereits ein Rätsel aufgibt, zur israelitisch-jüdischen Tradition steht, ob er als Theologe oder als Philosoph anzusprechen ist, was er unter "Gott" versteht, diese und andere Fragen sollen uns in der Übung beschäftigen.

Literatur: Michel, Diethelm: Qohelet. (EdF 258) Darmstadt 1988. -- Weitere Literatur wird in der Übung angegeben.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Referate der Studierenden, Plenumsdiskussion, Gruppenarbeit


Übung

A. Wagner

Gerechtigkeit im Alten Testament

2-std.

DO 14-16

R 00-515

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Gerechtigkeit ist nach K. Koch der "höchste Lebenswert" im AT. Wie sieht das AT diesen "Wert"? Welches Konzept, welche Vorstellung stehen hinter "zädäk" und "zedaka"? Wie verhalten sich menschliche und göttliche Gerechtigkeit zueinander? Wie verhält sich die alttestamentliche Vorstellung von "zädäk" und "zedaka" zu anderen Gerechtigkeitskonzepten?

Literatur: Albertz, Rainer, Auf dem Weg zu einer neuen Solidargemeinschaft - Gerechtigkeit im Alten Testament, in: ders., Der Mensch als Hüter seiner Welt, Stuttgart 1990, S. 7-24; -- Assmann, Jan, Ma'at. Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten, München 1990; -- Michel, Diethelm, Art. Gerechtigkeit, in: NBL 1, 1991, Sp.795-801; Schmid, Hans Heinrich, Gerechtigkeit als Weltordnung. Hinter-grund und Geschichte des alttestamentlichen Gerechtigkeits-begriffes (BHTh 40) Tübingen 1968

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Referate der Studierenden, Plenumsdiskussion, Gruppenarbeit


Übung

R. Wonneberger mit

G. Schmidt (Wiesbaden)

Prophetie in Israel und Ägypten

2-std.

14-tägl.

MI 9-11

R 00-504

Adressaten: Fortgeschrittene, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: AT-Proseminar oder Vergleichbares

Die Eigenart Israels läßt sich besser erfassen, wenn wir sie zu ihrem altorientalischen Umfeld in Beziehung setzen können. Exemplarisch wollen wir dies am Konzept des Propheten tun und anhand von Texten wie z.B. Jes 22,15-19 die Unterschiede und Wechselbeziehungen erarbeiten.

Literatur: Religionsgeschichtliches Textbuch zum AT, Hrsg. Walter Beyerlin, 1965; -- Brunner, Hellmut: Grundzüge einer Geschichte der altägyptischen Literatur. 4. Aufl. 1986; -- Koch, Klaus: Die Propheten I 1978, II 1980

Arbeitsformen: Vortrag der Dozenten, Referate der Studierenden


Archäologische Übung

W. Zwickel

Vorbereitung einer Ausstellung über "Edelsteine in der Bibel"

Blockveranstaltung

mit Exkursion

Z. n.V.

O. n.V.

Vorbesprechung: 29. Oktober, 11 Uhr c.t., Zi. 00-533

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Geplant ist, eine Ausstellung über Edelsteine in der Bibel vorzubereiten. In einer ersten Blockveranstaltung sollen die relevanten Bibelstellen erarbeitet werden. Eine eintägige Exkursion nach Idar-Oberstein soll dazu dienen, sich die notwendigen Sachkenntnisse zu erwerben. Eine zweite (und möglicherweise auch dritte) Blockveranstaltung dient der Entwicklung einer Ausstellungskonzeption und dem Entwurf von Schautafeln.

Literatur: O. Böcher/Chr. Meier-Staubach, Art. Edelsteine, TRE 9, 266-277

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Referate der Studierenden, gemeinsame Projektarbeit

Bemerkungen: Termine werden in der Vorbesprechung vereinbart (möglichst Freitag nachmittag).


Oberseminar

J.Chr. Gertz

Prophetenwort und Prophetenbuch

2-std.

14-tgl.

MI 18-20

R 00-415

Adressaten: Fortgeschrittene Studierende aller Studiengänge

Voraussetzungen: Solide Grundkenntnisse im Alten Testament

Die Schriftprophetie gehört zu den hervorragenden Phänomenen der alttestamentlichen Literatur- und Religionsgeschichte. In der Erforschung dieses Phänomens hat in der letzten Zeit die Frage nach den Gründen für die Verschriftlichung "prophetischer Worte" und die fortwährende Rezeption prophetischer Texte im Alten Testament besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das Seminar wird in diese Diskussion einführen und sie aufnehmen. In diesem Zusammenhang wird auch ein Blick auf verwandte Phänomene in der Umwelt des Alten Testaments zu werfen sein. Zu diesem Zweck findet im Januar anläßlich einer Gastprofessur von Doz. Dr. Martti Nissinen aus Helsinki gemeinsam mit Prof. Dr. Doris Prechel (FB 15) ein Seminartag zur neuassyrischen Prophetie statt.

 

Literatur: J. Jeremias, Das Proprium der alttestamentlichen Prophetie, ThLZ 119 (1994), 483-494; -- R.G. Kratz, die Redaktion der Prophetenbücher, in: ders./T. Krüger (Hg.), Rezeption und Auslegung im alten Testament und in seinem Umfeld (OBO 123), Göttingen-Freiburg 1999, 9-27

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion, Referate


Sozietät

J.Chr. Gertz,

W. Zwickel u.a.

Alttestamentliche Sozietät

2-std.

14-tägl.

MI 19.30-21

R 00-415

Voraussetzungen: private Einladung


Blockseminar

J. Chr. Gertz,

D. Prechel (FB 15),

M. Nissinen (Helsinki)

Neuassyrische Prophetentexte und das Alte Testament

2-std.

Z. n.V.

O. n.V.

2 vorbereitende Sitzungen im Dezember und zwei halbtägige Sitzungen im Januar 2002 (voraussichtl. am 15.01. und am 16.01.)

Adressaten: Fortgeschrittene Studierende aller Studiengänge

Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Alten Testament, Interesse am Alten Orient

Das antike Israel ist ein kleiner, wenn auch wirkungsgeschichtlich höchst bedeutsamer Teil der Welt des Alten Orients und hat zu allen Zeiten in Aufnahme wie Ablehnung im kulturellen Austausch mit seiner Umwelt gestanden. So richtig diese Einsicht ist, so schwer ist der konkrete Nachweis interkultureller Rezeption, vor allem im Bereich der Literatur. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Assyriologie am Beispiel der neuassyrischen Prophetie in die Problemstellung einzuführen.

Literatur: M. Nissinen, References to Prophecy in Neo-Assyrian Sources (SAA.S 7), Helsinki 1998

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion


 

NEUES TESTAMENT  

Vorlesungen

Vorlesung

O. Böcher

Die Gleichnishandlungen Jesu

2-std.

DI 9-11

HS 10

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

An die Seite der berühmten Gleichnisse Jesu treten seine "Gleichnishandlungen" (Symbolhandlungen): seine Heilungen, seine Mahlgemeinschaft, Auswahl, Einsetzung und Aussendung der Zwölf, Einzug in Jerusalem u.a.m. Jesus selbst hat Hinweise auf die Bedeutung seines Tuns gegeben; sein Wirken hat teil am magischen Symbolbegriff der Antike, den er zugleich eschatologisch transzendiert.

Literatur: G. Stählin, Die Gleichnishandlungen Jesu, in: Kosmos und Ekklesia, Festschrift W. Stählin, Kassel 1953, S. 9-22

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten


Vorlesung

O. Böcher

Petrus und die Petrusbriefe

2-std.

DO 9-11

HS 10

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Leben, Wirken und frühe Wirkungsgeschichte des Apostels Petrus; Einführung in die Petrusbriefe.

Literatur: M. Karrer, Art. Petrus, in: EKL III, 31992, Sp. 1142-1145; -- O. Cullmann, Petrus, Zürich 1952 (21960); -- R. Pesch, Simon-Petrus, Stuttgart 1980; -- Kommentare zu den Petrusbriefen

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten


Vorlesung

F.W. Horn

Ethik des Neuen Testaments

2-std.

FR 11-13

HS 10

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Griechischkenntnisse

In der Vorlesung zur Ethik des Neuen Testaments sind die Normen, ihre Begründungen und ihre Zielsetzungen darzustellen. Sodann ist zu fragen, in welchem Verhältnis die frühchristliche Ethik zu jüdischen und paganen Normen steht. Neben spezifischen Themen (Besitz, Sexualität, Sklaverei) werden einzelne neutestamentliche Schriften und ihre Ethik vorgestellt.

Literatur: F.W. Horn, Art.: Ethik. Neues Testament, RGG4, Bd. 2, Sp. 1606-1610. Hier finden sich auch weitere Literaturhinweise.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten


Seminare und Übungen (NT)  

Proseminar

P. Metzger

Einführung in die Methoden

der neutestamentlichen Exegese

2-std.

DI 14-16

R U1-434

Adressaten: Anfängerinnen und Anfänger, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: Graecum (Hauptfach), Griechischkenntnisse (Lehramt)

Einführung in Voraussetzungen und Methodik historisch-kritischer Exegese, praktische Einübung anhand ausgewählter Texte des Neuen Testaments.

Literatur: Anzuschaffen sind: Novum testamentum Graece, 27. Aufl., 1993; -- Aland, K. (Hg.), Synopsis Quattuor Evangeliorum, 15. Aufl., 1996. -- Zur Anschaffung empfohlen: Bauer, W., Wörterbuch zum NT, hg. v. K.&B. Aland, 6. Aufl., 1988.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden


Seminar

O. Böcher

 

Rätsel und Streitfragen der neutestamentlichen Exegese

2-std.

DI 11-13

R 00-415

Adressaten: Fortgeschrittene, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: NT-Proseminar

Exegese ausgewählter Texte zu Rätseln oder kontrovers diskutierten Problemen des Neuen Testaments (z.B.: Wie endete das Markus-Evangelium? Worauf beruht der Messiastitel Jesu? Astrologie im Neuen Testament? Kriterien für die Echtheit von Jesusworten?)

Literatur: Kenntnis einer Einleitung in das Neue Testament (Kümmel, Marxsen, Schnelle) und einer wissenschaftlichen Bibelkunde (Merkel)

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Referate der Studierenden, Plenumsdiskusssion


Seminar

F.W. Horn

Die Johannesbriefe

2-std.

DO 14-16

R 00-415

Adressaten: Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: Neutestamentliches Proseminar

Die Johannesbriefe sind reich an theologischen, historischen und einleitungswissenschaftlichen Themen. In ihnen findet sich eine reflektierte Position zum Verständnis der Sünde und der Liebe. Sie spiegeln Auseinandersetzungen über die Leitungsstruktur christlicher Gemeinden wider. Die Person des Presbyters, des Verfassers der beiden kleinen Briefe, ist möglicherweise der Gründer der johanneischen Schule. Die Johannesbriefe bieten einen guten Einstieg in das Studium der johanneischen Literatur.

Literatur: F.W. Horn, Die Johannesbriefe, in: K.-W. Niebuhr (Hg.), Grundinformation Neues Testament, Göttingen 2000, 315-326

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion


Übung

O. Böcher

Wie bereite ich mich sinnvoll auf das theologische Examen vor ?

2-std.

DO 11-13

R 00-415

Adressaten: Fortgeschrittene, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: NT-Proseminar; bibelkundliche Kenntnisse

Gemeinsames Erarbeiten von Techniken und Methoden zur Anfertigung von Hausarbeiten und Klausuren und zur Aneignung von Wissensstoff für das mündliche Examen im Fach NT; Hilfen zur Vermeidung von Fehlern und Entgleisungen.

Literatur: Literatur zur Einleitung in das NT (Kümmel, Marxsen, Schnelle); -- eine Theologie des NT (Bultmann, Strecker-Horn)

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Plenumsdiskussion


Übung

F.W. Horn

Das Thomasevangelium

2-std.

FR 9-11

R 00-415

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Im Zusammenhang der Entdeckung der Schriften von Nag Hammadi (Oberägypten) wurde der vollständige Text des Thomasevangeliums gefunden. In welchem Verhältnis steht das Thomasevangelium zu den Synoptischen Evangelien und wie ist seine Theologie zu bestimmen? In der gegenwärtigen Jesus-Forschung wird dem Thomasevangelium von vielen Exegeten ein hoher Stellenwert eingeräumt.

Literatur: Beate Blatz, Das koptische Thomasevangelium, in: Wilhelm Schneemelcher (Hg.), Neutestamentliche Apokryphen I, Tübingen61990, 93-113

Arbeitsformen: Referate der Studierenden


Übung

H. Omerzu

"Das Leben Jesu" von David Friedrich Strauß

2-std.

DO 16-18

R U1-434

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

"Als literarisches Werk gehört Straußens erstes Leben-Jesu zum vollendetsten, was die wissenschaftliche Weltliteratur kennt." So urteilte Albert Schweitzer rund 70 Jahre nachdem D.F. Strauß (1808-1874) mit seinem "Leben Jesu" (Erstauflage 1835/36) sowohl aufgeklärt-rationalistischen als auch supra-naturalistischen Erklärungen neutestamentlicher Wunderdarstellungen zugunsten einer konsequent mythischen Deutung eine grundlegende Absage erteilt und damit großes Aufsehen und viel Widerspruch in der neutestamentlichen Wissenschaft ausgelöst hatte. In der Übung soll anhand der gemeinsamen Lektüre des Werkes Strauß' dessen These erarbeitet und kritisch hinterfragt werden. Dazu sollen auch einige der auf Strauß reagierenden Gegenschriften sowie dessen Repliken herangezogen werden.

Literatur: Lexikonartikel über D.F. Strauß (RGG, LThK, BBKL); -- Albert Schweitzer, Geschichte der Leben-Jesu-Forschung I, Kap. 7-9

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin, Kurzreferate, Plenum


Übung

H. Omerzu

Kindheitsgeschichte Jesu

2-std.

FR 14-16

R 00-415

Adressaten: Lehramts- und Pfarramtsstudierende

Voraussetzungen: NT-Proseminar

Während das Markus- und das Johannesevangelium keine Kindheitsgeschichten Jesu enthalten, beginnen sowohl Matthäus (Mt 1-2) als auch Lukas (Lk 1-2) ihre Evangelien mit Erzählungen über die Geburt bzw. Kindheit Jesu. Darüber hinaus bezeugen zahlreiche apokryphe Kindheitsevangelien (Protevangelium des Jakobus; Kindheitserzählung des Thomas u.a.) das Interesse des frühen Christentums an Kindheit und Jugend Jesu. In der Übung sollen die wichtigsten neutestamentlichen und apokryphen Texte gemeinsam gelesen und hinsichtlich ihrer theologischen und erzählerischen Motive untersucht werden.

Literatur: O. Cullmann, Kindheitsevangelien, in: NT-Apo I, Tübingen 61990, 330-372

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin, Kurzreferate, Plenum


Sozietät

F.W. Horn

Neutestamentliche Sozietät

2-std.

Do 18-20

R 00-415

Voraussetzungen: Teilnahme auf Einladung

 
 

KIRCHENGESCHICHTE  

Vorlesungen

Vorlesung

G. May

Geschichte der Kirche von der Orthodoxie bis zur Aufklärung (KG IV)

4-std.

DI 11-13, MI 11-13

HS 11

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Die Kirchengeschichte des 17. u. 18. Jhs. soll mit ihren Kräften der Erneuerung (Pietismus) und der inneren wie äußeren Kritik (Aufklärung) dargestellt werden. Am Ende der Periode steht die Französische Revolution. Ist die Entchristlichung unwiderruflich?

Literatur: W.-D. Hauschild, Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte II (1999); -- J. Wallmann, Kirchengeschichte Deutschlands seit der Reformation (51997 UTB); Ders., Der Pietismus (1990); -- W. Gericke, Theologie und Kirche im Zeitalter der Aufklärung (1989); -- Weltliteratur: J.-J. Rousseau, Die Bekenntnisse (1982/89)

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten


Vorlesung

I. Dingel

Geschichte der Alten Kirche (KG I)

4-std.

DI 11-13, MI 11-13

HS 10

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

In der Zeit der Alten Kirche fallen die Entscheidungen, die für Leben und Lehre der Kirche durch die Geschichte hindurch grundlegend geworden sind. Das betrifft z.B. den biblischen Kanon, gottesdienstliche Ordnung und Kirchenverfassung, Trinitätslehre und Christologie. Diese und weitere Themen wird die Vorlesung in einen chronologischen Gesamtrahmen eingliedern, der die ersten fünf Jahrhunderte des Lebens von Kirche, Staat und Gesellschaft erfassen soll. Der kirchengeschichtliche Blick auf historische Abläufe und Wechselwirkungen soll so mit dem dogmen- und theologiegeschichtlichen Aspekt eine Einheit bilden.

Literatur: Carl Andresen/Adolf Martin Ritter, Geschichte des Christentums I/1, Stuttgart, Berlin, Köln 1993 (Theologische Wissenschaft 6,1); -- Wolf-Dieter Hauschild, Lehrbuch der Kirchen- und Dogmen-geschichte Bd. 1, Gütersloh 1995; -- Henry Chadwick, Die Kirche in der antiken Welt, Berlin, New York 1972 (Samml. Göschen 7002)

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin


Vorlesung

B.H. Bonkhoff

Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Umbau der pfälzischen Kirchentümer durch die Aufklärung

2-std.

DO 11-13

R 00-504

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Interesse an Territorialgeschichte und Kirchengeschichte

Der Wiederaufbau der reformierten und der lutherischen Kirche in Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Nassau-Saarbrücken, Nassau-Weilburg und den kleineren Territorien nach dem Dreißigjährigen Krieg, durch Durchdringung dieser Kirchentümer durch den konfessionsübergreifenden Pietismus und der Umbau des gesamten Kirchenwesens durch die Aufklärung hinsichtlich Dogma, Liturgie, Gesangbuch, Predigt und Unterricht sollen einen Querschnitt kirchengeschichtlicher Entwicklungen in der Neuzeit vermitteln.

Literatur: Albrecht Ernst: Die reformierte Kirche der Kurpfalz nach dem Dreißigjährigen Krieg (1649-1685), Stuttgart 1996; -- Christoph Flegel: Die lutherische Kirche in der Kurpfalz von 1648 bis 1716, Mainz 1999; -- Johann Adam: Evangelische Kirchengeschichte der elsässischen Territorien bis zur Französischen Revolution, Straßburg 1928

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten

Bemerkungen: Als Ferienlektüre wird empfohlen: Ina Seidel: Lennacker. Das Buch einer Heimkehr, Stuttgart 1938, seither zahlreiche Neuauflagen!


Seminare und Übungen (KG)

Proseminar

K. Greschat

Christliche Reaktionen auf den Zusammenbruch des

Römischen Reiches

2-std.

DO 16-18

R 00-415

Adressaten: Anfängerinnen und Anfänger, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: Lateinkenntnisse

Die Krise des römischen Reiches und die beginnende Völkerwanderung brachte enorme Veränderungen der politischen und gesellschaftlichen Lebenswelt mit sich und es wird zu fragen sein, wie Theologen des vierten und beginnenden fünften Jahrhunderts versuchten, die Katastrophe denkerisch zu bewältigen. Neben der Thematischen Arbeit will dieses Proseminar zugleich in Fragestellungen, Methoden und Hilfsmittel kirchengeschichtlichen Arbeitens einführen.

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin, Plenumsdiskussion


Proseminar

H.-O. Schneider

Kirche und Staat --

Zur Geschichte eines wechselvollen Verhältnisses

2-std.

DI 16-18

Koblenz


Seminar

G. May

Origines, De principiis

2-std.

MO 16-18

R 01-421

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Latein- und Griechischkenntnisse

Gemeinsame Interpretation einer klassischen Darstellung der christlichen Lehre aus dem 3. Jh.

Literatur: Textausgabe: Origenes. Vier Bücher von den Prinzipien. Hg. von H. Görgemanns u. H. Karpp, 31993 (Wissenschaftliche Buch-gesellschaft, zweisprachig); -- L. Lies, "Peri Archon" (1992, Wiss. Buchgesellschaft)

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden, Gruppenarbeit


Seminar

I. Dingel

Quellen zur reformierten Konfessionalisierung

2-std.

DO 14-16

R 00-410

Adressaten: Fortgeschrittene, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: Kirchengeschichtliches Proseminar

Unter "Konfessionalisierung" versteht man nicht nur die Herausbildung in sich abgeschlossener Kirchentümer mit spezifischer konfessioneller Komponente im Sinne der Konfessionsbildung, sondern auch den damit einhergehenden politischen und gesellschaftlichen Wandel, der im 16. Jahrhundert beginnt und sich bis in das 17. Jahrhundert hinein in vielfältiger Weise fortsetzt. Das Seminar legt seinen Schwerpunkt auf den kirchen- und theologiegeschichtlichen Aspekt und will anhand ausgewählter Quellen das herausarbeiten, was für die reformierte Konfessionsbildung und Konfessionalisierung als charakteristisch gelten kann.

Literatur: Die reformierte Konfessionalisierung in Deutschland - Das Problem der "Zweiten Reformation", hg. v. Heinz Schilling, Gütersloh 1986 (SVRG 195)

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden

 


Übung

K. Greschat

mit M. Tilly

Pilger und Kreuzfahrer -- Juden und Christen in Palästina

von der Spätantike bis zum Hochmittelalter

2-std.

FR 14-16

R 00-504

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Lateinkenntnisse sind von Vorteil

Die erhaltenen jüdischen und christlichen Quellen berichten von den Reiseerlebnissen und Eindrücken ihrer Verfasser. In ihnen spiegeln sich zahlreiche historische Begebenheiten und sie erteilen Auskunft über die wechselhaften Lebensbedingungen von Juden und Christen im Heiligen Land. Durch gemeinsame Quellenlektüre sollen die Inhalte der Reiseberichte erhoben werden. Auf dieser Basis ist nach den Intentionen ihrer Verfasser und den Beweggründen für die Reisen zu fragen.

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin und des Dozenten, Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden


Übung

H.-O. Schneider

Die Zeitschrift 'Junge Kirche' als Quelle zur Geschichte der evangelischen Kirche im 'Dritten Reich'

2-std.

DO 16-18

R 00-504

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Anhand der Zeitschrift 'Junge Kirche', die der kirchlichen Opposition nahestand und sich um eine möglichst umfassende Berichterstattung über Ereignisse des kirchlichen Lebens im weitesten Sinne bemühte, soll versucht werden, der Perspektive interessierter Zeitgenossen auf die kirchenpolitischen Ereignisse der Jahre 1933ff (1941 mußte die Zeitschrift ihr Erscheinen einstellen) näherzukommen. Die Einordnung in den historischen Gesamtzusammenhang soll ergänzend hinzutreten.

Literatur: Klaus Scholder, Art. 'Kirchenkampf', in: EStL<= (1975), 1177-1200, wieder in: ders., Die Kirchen zwischen Republik und Gewaltherrschaft. Gesammelte Aufsätze, hgg. v. K.O. v. Aretin u. G. Besier, Berlin 1988, S. 131-170 (mit Lit. bis 1987); -- Kurt Meier, Kreuz und Hakenkreuz. Die evangelische Kirche im Dritten Reich, München 1992

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Diskussion, evtl. auch Referate und Gruppenarbeit

 


Übung

I. Dingel

Kursorische Lektüre zur Geschichte des Papsttums

2-std.

DI 16-18

R 00-415

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Lateinkenntnisse

Die Lektüre ausgewählter Quellen soll mit der theologiegeschichtlichen Begründung und historischen Entwicklung des Papsttums bekannt machen. Akzente liegen dabei auf der allmählichen Heranbildung des Papstamts aus dem Amt des römischen Bischofs, dem Machtgewinn des Papsttums im Mittelalter, seinen Konflikten mit dem Kaisertum sowie den einsetzenden Reformbestrebungen bis zum endgültigen Bruch mit dem Papsttum in der Reformation.

Literatur: Walter Ullmann, Kurze Geschichte des Papsttums im Mittelalter, Berlin, New York 1978 (Sammlung Göschen 2211); -- Bernhard Schimmelpfennig, Das Papsttum. Von der Antike bis zur Renaissance, Darmstadt 3. Aufl. 1988

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden


Oberseminar

I. Dingel, Ch. Reich,

S. Weyer-Menkhoff u.a.

Hymnologie interdisziplinär

2-std.

Z. n.V.

O. n.V.

Adressaten: Fortgeschrittene

Voraussetzungen: Anmeldung

Das Kirchenlied als interdisziplinärer Forschungsgegenstand von Theologie, Germanistik und Musikwissenschaft wird gemeinsam zum Zentrum der Studien gemacht.


 

SYSTEMATISCHE THEOLOGIE  

Vorlesungen

Vorlesung

N. Slenczka

Die Lehre des christlichen Glaubens I

2x2-std.

MO 9-11, DI 9-11

HS 7

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Der 'dogmatische Kursus' ist das Herzstück der Lehre im Fach Dogmatik; Sie hören hier über drei oder vier Semester verteilt den gesamten Stoff der Dogmatik von der Gotteslehre bis hin zur Eschatologie. Die hier angekündigte Vorlesung behandelt die Prolegomena (die Frage nach den Quellen, dem Sinn und dem wissenschaftlichen Ort der Dogmatik) und die Gotteslehre.

Diese Themen werden in zwei parallel vorgetragenen Teilen erarbeitet. Im ersten Teil (jeweils MO 9-11) wird das Gewicht auf der Darstellung und Analyse des dogmen- und theologiegeschichtlichen Materials zu den Prolegomena und zur Gotteslehre bis zur Mitte des 18. Jhs. liegen. Im zweiten Teil (jeweils DI 9-11) liegt das Gewicht auf der Verantwortung der theologischen Tradition vor dem Forum neuzeitlicher Positionen und Problemstellungen und in Auseinandersetzung mit ihnen.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten

Bemerkungen: Beide Teile der Vorlesung sind eng aufeinander bezogen, können aber auch je für sich gehört werden.

 


Vorlesung

W. Thiede (Erlangen)

Konfessionskunde

2-std. 14-tgl.

MO 11-13, 14-16

R 00-515

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Diese Einführung in die Vielfalt christlicher Vergesellschaftungsformen im Abendland beschränkt sich nicht auf die großen Konfessionen der Ökumene, sondern widmet sich auch jenen Freikirchen und sogenannten Sekten, deren Anspruch, Kirche Jesu Christi zu sein, von außen nur bedingt oder gar nicht geteilt wird. Dabei werden theologische Kriterien für eine konfessionskundliche und ökumenische Urteilsbildung entwickelt.

Literatur: Lexikonartikel 'Konfessionskunde' (EKL>=, LThK>=)

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten

Bemerkungen: Beginn vorauss. 31.10.01,

Adresse des Dozenten: PD Dr. Werner Thiede, E-Mail: werner.thiede@web.de


Seminare und Übungen (SY)  

Proseminar

J. Lauster

Was heißt 'Leben'?

Einführung in die Theologie des Lebensbegriffs

2-std.

DI 14-16

R 00-415

Adressaten: Anfängerinnen und Anfänger, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: keine

Verfolgt man die öffentliche Diskussion zu ethischen Themen wie z.B. zur Gentechnik oder zur Sterbehilfe, so zeigt sich rasch, daß die Kontroversen ihren grundlegenden Ausgangspunkt in der Frage haben, was der Begriff ÇLebenë eigentlich bedeutet. Ziel des Proseminars ist es, herauszufinden, was die Theologie zur Frage nach dem Lebensbegriff beitragen kann. Dazu werden klassische Positionen der neueren Zeit vorgestellt (A. Schweitzer, G. Ebeling, P. Tillich). Darüber hinaus sollen das Verhältnis zu einem naturwissenschaftlichen und philosophischen Lebensbegriff und natürlich die Folgen für die gegenwärtige ethische Diskussion in den Blick genommen werden. Das Proseminar dient daher gleichermaßen als Einführung in die Ethik und die theologische Anthropologie.

Literatur: Einen guten Überblick bietet: J. Hübner, Art. Leben V., in: TRE 20, Berlin/New York 1990, S. 530-561 (besonders 539-546, 556-557); --- als Quellen werden u.a. herangezogen: A. Schweitzer, Ehrfurcht vor dem Leben, München 71997; P. Tillich, Systematische Theologie, Band 3, Berlin/New York 61987, S. 21-133; G. Ebeling, Dogmatik des christlichen Glaubens, Band 1, Tübingen 31987, S. 89-110.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Referate der Studierenden, Plenumsdiskussion


Grundkurs Ethik

J. Lauster

Einführung in die Bioethik

2-std.

MI 12-14

Koblenz


Seminar

N. Slenczka mit

A. Anzenbacher (FB 01)

Souveränität als theologischer und juristischer Begriff

2-std.

DI 16.30-18

R 01-421

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Der ebenso große wie umstrittene Staatsrechtler Carl Schmitt schrieb, daß alle zentralen staatsrechtlichen Begriffe säkularisierte theologische Begriffe seien -- die Übertragung von Gottesprädikaten auf den Staat. Der Begriff, an dem Schmitt dies zeigte, ist der Begriff der Souveränität; dieser kennzeichnet einen Gesetzgeber, der selbst an das von ihm gesetzte Recht nicht gebunden ist, sondern es frei ändern kann.

Diese Gedankenfigur stellt sowohl in den juristischen Diskussionen des 19. und 20. Jhs. (Jellinek; Kelsen; Schmitt u.a.) als auch in der theologischen Tradition ein Problem dar: in der juristischen Diskussion stellt sich die Frage, ob sich eine staatliche Gemeinschaft unverbrüchlich an ein Recht binden kann, das sie selbst gesetzt hat (etwa: Bindung an Grundrechte/Verfassung/internationale Verpflich-tungen); theologisch stellt sich die Frage nach dem Verhältnis der freien Allmacht Gottes zu seiner Selbstverpflichtung zur Gnade gegenüber dem Menschen (Debatten um das Verhältnis von potentia absoluta/ordinata bei Duns Scotus und Occam u.a.; verborgener und offenbarer Gott bei Luther; Freiheit und Liebe bei Barth u.a.).

Wir werden anhand ausgewählter Texte das damit gestellte systematische Problem des Verhältnisses von Selbstbindung und Freiheit in seinen Facetten kennenlernen und diskutieren.

Literatur: H. Quaritsch, Staat und Souveränität, Frankfurt/M. 1970

Arbeitsformen: Vortrag der Dozenten, Referate der Studierenden, Plenumsdiskussion


Seminar

N. Slenczka

Gottesbeweise und Gottesbegriff

3-std.

DO 18-21

R 01-421

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Gottesbeweise erheben auf einer ersten Ebene den Anspruch, die Existenz Gottes nachzuweisen. Wir werden zwei Arten dieser Beweise anhand von Texten unterschiedlicher Autoren erarbeiten und werden dann eine Reihe theologischer und philosophischer Positionen kennenlernen (u.a. I. Kant), die bestreiten, daß solche Beweise funktionieren können.

Auf einer zweiten Ebene aber setzen diese Beweise ein bestimmtes Verständnis dessen, was Gott ist und welche Eigenschaften er hat, voraus -- grob: sie gehen von einem 'metaphysischen Gottesbegriff' aus. Wir werden diesem Zusammenhang von Gottesbeweis und Gottesbegriff nachgehen. Wir werden mit Hilfe einschlägiger Texte die Frage diskutieren, ob und inwiefern das 'höchste Prinzip', dessen Existenz die Gottesbeweise nachweisen, identisch ist mit dem Gott, den die Schriften der Bibel bezeugen.

Einschlägige Themen: Gotteslehre; Glauben und Erkennen; Frage nach dem Recht einer 'natürlichen Theologie'; Verhältnis Philosophie -- Theologie.

Literatur: Div. Autoren: Artikel 'Gottesbeweise', TRE XIII; J. Rohls, Theologie und Metaphysik, Gütersloh 1987

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Referate der Studierenden, Plenumsdiskussion


 

PRAKTISCHE THEOLOGIE  

Vorlesungen

Religionspädagogische

Vorlesung

Chr. Bizer (Heidelberg)

und S. Weyer-Menkhoff

Didaktik christlicher Religion

2-std.

DO 14-16

HS 7

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Wie alles im kulturbedingten Leben, so wird auch Religion erlernt. Dabei wird Religion nicht von außen lernbar gemacht, sondern gibt von sich selber Lernwege vor. Die Lernwege, die die christliche Religion vorhält, sollen zur Sprache kommen, damit der Unterricht sachgemäß vor sich gehen werden kann. - Das besondere dieser Veranstaltung ist, daß zwei Dozenten zum selben Thema referieren, so daß eine Bandbreite möglicher Antworten entsteht.

Arbeitsformen: Vortrag der Dozenten

 


Seminare und Übungen (PT)  

Religionspädagogisches Propädeutikum

T.-W. Wiegmann

Über Religionen reden

2-std.

DI 16-18

HS 11

Adressaten: alle, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: keine

"Religion in der Schule: das ist ein Laberfach mit beliebigen Inhalten, die sich vor allem dadurch auszeichnen, daß man mal drüber geredet hat." So oder ähnlich lauten nicht selten die Erinnerungen, die Studierende der Religionspädagogik in ihr eigenes Studium mitbringen. Warum das häufig so erlebt wird, wo Alternativen liegen und wo nicht, wie also Religion im Unterricht verantwortlich vermittelt werden kann, soll uns im Propädeutikum beschäftigen. Dabei werden neben der grundsätzlichen Reflexion auch die konkreten Schritte der Unterrichtsvorbereitung Raum finden. Ziel des Seminars ist die Erstellung eines eigenen Stundenentwurfs.

Literatur: Religionsbücher und ñmappen aus der eigenen Schulzeit

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden, Gruppenarbeit


Religionspädagogisches Seminar

S. Weyer-Menkhoff mit

I. Riedel-Spangenberger

und W. Simon (FB 01)

Die Konfessionalität des Religionsunterrichts

2-std.

DO 16-18

R 00-410

Adressaten: Fortgeschrittene, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: Propädeutikum

Die staatstheoretische Begründung des Religionsunterrichts, die theologische und die pädagogische Begründung werden aufgezeigt und einander zugeordnet. Die Konfessionalität wird evangelisch und katholisch zum Zentrum der Überlegungen.

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden


Homiletisches Seminar

Ch. Keller-Wentorf

Die Predigt - Erarbeitung und Vollzug

4-std. mit Exkursionen

Beginn:

MI 14-17

R 00-515

Adressaten: Studierende im Hauptfach

Voraussetzungen: Homiletisches Proseminar

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzuleiten, homiletisch verantwortet eine Predigt zu erarbeiten und öffentlich im Gottesdienst zu halten. Ausgehend von der homiletischen Bestimmung des Wesens und der Aufgabe evangelischer Predigt sollen im Zusammenhang unterschiedlicher homiletischer Modelle die einzelnen Schritte der Erarbeitung einer Predigt reflektiert, gestaltet und geübt werden. Komposition und öffentlicher Vortrag der Predigt sollen unter theologischen und rhetorischen Gesichtspunkten erarbeitet und ausgeführt werden. Deshalb gehört die Übung ,,Die Predigt im Vollzug" als fester Bestandteil zum Seminar. In ihr wird hauptsächlich die Rhetorik der Predigt thematisiert und geübt werden. Diese Übung findet in Blockveranstaltungen statt. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin, Referate der Studierenden, Gruppenarbeit, Plenumsdiskussion


Fachdidaktisches Seminar

Chr. Bizer (Heidelberg)

und S. Weyer-Menkhoff

Didaktik des Bildes: Hieronymus Bosch "Garten der Lüste"

2-std.

DO 18-20

R 00-515

Adressaten: Fortgeschrittene, Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Voraussetzungen: Propädeutikum

Christliche Religion entsteht durch Heilige Schrift. Religion erzeugt Bilder. Über Bilder ist Religion lernbar. Es ergibt sich so ein didaktischer Zusammenhang von Text, Bild und Unterricht.

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion, Gruppenarbeit


Seminar

Ch. Reich mit

H.J. Becker (FB 01)

Neue geistliche Lieder und ihre Texte.

Zeichen für einen religiösen Mentalitätswandel?

2-std.

MI 11.30-13

R 01-624

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Basis für die Arbeit dieses ökumenischen hymnologischen Seminars werden offizielle und offiziöse, evangelische und katholische Liedersammlungen sein. Untersucht werden der Liedbestand einzelner Rubriken und die Texte einzelner Lieder (Sprache, Thema, Botschaft, liturgischer Ort, Adressaten, Rezipienten).

Das Ziel: Mentalitäten und Theologien heutiger Zeit im Spiegel ihrer Lieder zu erfassen.

Literatur: Peter Hahnen: Das "Neue Geistliche Lied" als zeitgenössische Komponente christlicher Spiritualität, Münster 1998 (= Giancarlo Collet u.a. (Hg.), Theologie und Praxis, Bd. 3); Christian Möller (Hg.): Kirchenlied und Gesangbuch, Quellen zu ihrer Geschichte, Tübingen/Basel 2000, S. 299-330 (s. Hermann Kurzke (Hg.), Mainzer hymnologische Studien, Bd. 1)

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden


Religionspädagogisches Seminar

E. Roth

Religionspädagogische Konzeptionen

2-std.

MO 14-16

R 00-515


Religionspädagogisches Seminar

T.-W. Wiegmann

Psalmen im Unterricht

2-std.

FR 10-14

Koblenz

Adressaten: Lehramt

Voraussetzungen: Vorkenntnisse über die exegetischen Zugänge zum Alten Testament sind erwünscht

 

Die Lieder des Alten Testaments verleihen menschlicher Erfahrung im Angesicht JHWHís einen besonderen, poetisch geprägten Ausdruck. So sind sie für uns zugleich konkretes Zeugnis damaliger gelebter Religion und Resonanzraum heutiger eigener Erfahrung. Psalmen erschließen Erfahrungen der Gemeinschaft und der Einzelnen, lassen im Fremden Eigenes entdecken.

Die Möglichkeiten, Bedingungen und Grenzen solch entdeckenden Lernens für den Religionsunterricht gemeinsam auszuloten lade ich Sie ein.

Literatur: Baldermann, Ingo: Wer hört mein Weinen? Kinder entdecken sich selbst in den Psalmen, WdL4, 1992 (3. Auflage); Ders.: Ich werde nicht sterben, sondern leben. Psalmen als Gebrauchstexte, WdL7, 1994 (2. Auflage)

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Plenumsdiskussion, Gruppenarbeit

Bemerkungen: Die Teilnahme an diesem Seminar ist nach Absprache auch für Mainzer Studierende möglich. Die Veranstaltung findet 14-täglich 4-stündig statt.

 


Übung

E. Roth

Fachdidaktisches Praktikum in Verbindung mit dem Studienseminar

2-std.

Treffpunkt: MO 05.11.01

13.30

Forum 4


Oberseminar

I. Dingel, Ch. Reich,

S. Weyer-Menkhoff u.a.

Hymnologie interdisziplinär

2-std.

Z. n.V.

O. n.V.

Adressaten: Fortgeschrittene

Voraussetzungen: Anmeldung

Das Kirchenlied als Randgebiet von Theologie, Germanistik und Musikwissenschaft wird gemeinsam zum Zentrum der Studien gemacht.


Oberseminar

J.Ch. Gertz, S. Weyer-Menkhoff,

H. Wißmann, W. Zwickel u.a.

Raum und Ritual

2-std.

Z. n.V.

O. n.V.

Adressaten: Fortgeschrittene

Voraussetzungen: Anmeldung

Interdisziplinär wird Raum als Zentralphänomen von Religion fokussiert.


 

RELIGIONSWISSENSCHAFT, MISSIONSWISSENSCHAFT und JUDAISTIK  

Vorlesungen

Vorlesung

H. Wißmann

Einführung in die mexikanische Religionsgeschichte

2-std.

MI 11-13

R 00-515

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

In dieser Vorlesung wird ein Überblick über die Religionen der Völker des vorspanischen Mesoamerika, insbesondere der Azteken und Maya geboten.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten

 


Seminare und Übungen  

Seminar

A. Grünschloß

Scientology -- Religionswissenschaftliche Annäherungen an eine unbekannte Größe

2-std. mit Exkursionen

MO 16-18

R 00-415

-- Muß wegen Lehrstuhlvertretung in Göttingen leider entfallen! --

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Obwohl "Scientology" in der Öffentlichkeit und in den Medien nach wie vor die prominenteste unter den umstrittenen Religions- und Weltanschauungs-gemeinschaften darstellt, gibt es im deutschsprachigen Kontext nach wie keine umfassende Gesamtdarstellung zu Scientology, die wirklich religions-wissenschaftlichen Kriterien genügen und als Referenzpublikation gelten könnte. Worum handelt es sich bei Scientology? - In dem Seminar werden unterschiedliche Zugänge zum Thema gewählt, um ein möglichst plastisches Bild erhalten zu können: Biographie der Gründergestalt L. Ron Hubbard (u.a. auch Einblicke in seine nicht-"technologischen" Publikationen), die Entstehung und Entwicklung von DIANETIK und SCIENTOLOGY unter Berücksichtigung von relevanter Primärliteratur, internationale Organisations-gestalt und Nebenorganisationen, Sichtung von akademischer Sekundärliteratur (R. Wallis, G. Melton u.a.) und von kritischen Veröffentlichungen ehemaliger Scientologen (in Auswahl; z.B. J. Atack, R. Kaufman o.ä.), aber auch Gespräche mit Mitgliedern - und nach Möglichkeit exemplarische Einblicke in ihre gelebte Praxis, z.B. in der Frankfurter Scientology Kirche.

Literatur: Stark apologetisch-kritisch akzentuiert, aber in der Material-erschließung sehr informativ ist nach wie vor F.-W. Haack, Scientology - Magie des 20. Jahrhunderts (2. Aufl. 1991); eine Selbstdarstellung bietet dagegen New Era Publications Int'l (Hrsg.), Was ist Scientology? Basierend auf der Werken von L. Ron Hubbard (1998) - beides ist in der Seminarbibliothek vorhanden. - Es lohnt sich auch, vorab schon ein wenig im Internet zu stöbern: Hier öffnet sich eine Fülle von Fundstellen und Diskussionen, u.a. findet man auch vergriffene Publikationen als "online"-Versionen (z.B. J. Atack, A Piece of Blue Sky, oder R. Kaufman, Übermenschen unter uns), sowie akademische Veröffentlichungen (z.B. im "Marburg Journal of Religion") und natürlich die Homepages von Scientology selbst.

Arbeitsformen: Referate, Plenumsdiskussion, Gruppenarbeit, Exkursion(en)


Seminar

A. Grünschloß, A. Scriba,

H. Wißmann

Religiöse Konzeptionen von Transzendenz

2-std.

MO 18-20

R 00-415

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

In diesem Seminar werden die unterschiedlichen in den Religionen begegnenden Anschauungen von Zahl, Art und Gestalt von Gott oder Göttlichem anhand von Beispielen untersucht. Von besonderem Interesse werden dabei die Strukturen von Theismen wie Poly-, Heno- und Monotheismus sein wie auch atheistische, monotheistische oder dualistische Konzeptionen von Transzendenz.

Literatur: Burkhard Gladigow, Art. 'Gottesvorstellungen' in: Handbuch religionswissenschaftlicher Grundbegriffe, hg.v. Gladigow, Cancik, Kohl, Bd. 3 Stuttgart u.a. 1993

Arbeitsformen: Referate der Studierenden, Plenumsdiskussion


Seminar

A. Grünschloß, K. Meisig,

H. Wißmann

Die kleinen Teile und das große Ganze.

Zum Verhältnis von "Volksreligion" und "Hochreligion"

2-std.

DI 16-18

R 00-515

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

In der Religionsgeschichte lassen sich häufig Überlagerungsprozesse zwischen religiösen Traditionen beobachten: Religiöse Großtraditionen absorbieren und inkludieren im Rahmen ihrer Ausbreitung meist viele Elemente der kleineren lokalen Religionstraditionen, bzw. sie werden auch selbst "vor Ort" meist wieder sehr unterschiedlich ausgelegt, konkretisiert und angeeignet. Die sog. "Little Traditions" können dabei sogar ein sehr deutliches Eigenleben gegenüber der definitionsmächtigen "Great Tradition" führen. Auch bei Übergangsriten (z.B. Initiation oder Tod) läßt sich leicht beobachten, daß sich viele rituelle Einzelheiten eher der ursprünglicheren indigenen Religionstradition verdanken und vielfach sogar in inhaltlicher Spannung zu den religiösen Vorstellungen der Großtradition stehen können. Theokrasie, Synkretismus, aber auch subversive Heterodoxie oder harmonisches Nebeneinander sind Spielarten der Koexistenz zwischen beiden Ebenen. Da die Religionsgeschichte Indiens hierzu klassische Paradebeispiele liefert, wird dieses interdisziplinäre Seminar zunächst mit Fallbeispielen aus diesem Kontext beginnen und sich dann in der zweiten Hälfte des Semesters mit den vergleichbaren Phänomenen aus anderen Regionen und Religionen beschäftigen.

Literatur: Konrad Meisig, Shivas Tanz. Der Hinduismus. Freiburg i.Br. 1996 ("Einleitung", S. 9-18); Axel Michaels, Der Hinduismus. Geschichte und Gegenwart. München 1998 ("Was ist Hinduismus?", S. 27-47); Ulrich Schneider, Einführung in den Hinduismus. Darmstadt 1989 ("Einleitung", S. 1-15); Theo Sundermeier, "Inkulturation und Synkretismus -- Probleme einer Verhältnisbestimmung", in: EvTheol 52 (1992), 192-209

Arbeitsformen: Referate, Plenumsdiskussion, Gruppenarbeit, evtl. Exkursion zu tamilisch-hinduistischen Tempeln


Seminar

G. Mayer

Ausgewählte Abschnitte aus dem Zohar

2-std.

MO 14-16

R 00-504


Seminar

G. Mayer

Jüdische Polemik gegen Götzendienst in der Antike

2-std.

DO 14.30-16

R 00-504


Übung

H. Wißmann

Einführung in die aztekische Schriftsprache

2-std.

DI 14-16

R 00-504

Adressaten: alle

Voraussetzungen: keine

Diese Übung führt anhand von religionsgeschichtlich höchst bedeutsamen Quellentexten in die aztekische Kultur und Schriftsprache ein.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Gruppenarbeit


Übung

G. Mayer

Ostaramäische Lektüre

2-std.

FR 9-11

R 00-504


Übung

M. Tilly mit

K. Greschat

Pilger und Kreuzfahrer -- Juden und Christen in Palästina

von der Spätantike bis zum Hochmittelalter

2-std.

FR 14-16

R 00-504

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Lateinkenntnisse sind von Vorteil

Die erhaltenen jüdischen und christlichen Quellen berichten von den Reiseerlebnissen und Eindrücken ihrer Verfasser. In ihnen spiegeln sich zahlreiche historische Begebenheiten und sie erteilen Auskunft über die wechselhaften Lebensbedingungen von Juden und Christen im Heiligen Land. Durch gemeinsame Quellenlektüre sollen die Inhalte der Reiseberichte erhoben werden. Auf dieser Basis ist nach den Intentionen ihrer Verfasser und den Beweggründen für die Reisen zu fragen.

Arbeitsformen: Vortrag der Dozentin und des Dozenten, Plenumsdiskussion, Referate der Studierenden

 


Übung

M. Tilly

Das Judentum im christlichen Religionsunterricht

2-std.

MI 14-16

Koblenz


Lehrauftrag Frauen- und Genderforschung  

Seminar

I. Breitmaier (PH Karlsruhe)

Weise Frauen im Ersten Testament

2-std.

Z. u. O. werden noch bekanntgegeben.

Adressaten: Studierende im Hauptfach und des Lehramts

Anhand von Texten soll unter anderem eine Einführung in die Weisheit Israels, sowie in die Arbeitsweisen feministischer Exegese gegeben werden.

Bemerkungen: Weitere Einzelheiten werden spätestens zu Beginn des WS bekannt gegeben.

Adresse der Dozentin: Dr. Isa Breitmaier


Seewiesenäckerweg 17, 76199 Karlsruhe, [Isa.Breitmaier@t-online.de]

 

SPRACHEN  

 

Hebräisch I

R. Lehmann

Einführung in das Biblische Hebräisch

6-std. mit Tutorium

Beginn: 31. Oktober 01

MO, MI, FR 9-11

R 01-421

Adressaten: alle, Anfängerinnen und Anfänger, Studierende im Hauptfach

Voraussetzungen: keine

Grammatische Grundlagen des Biblischen Hebräisch. Vorbereitung auf das Hebraicum (Prüfung am Semesterende)

Literatur: Ernst Jenni, Lehrbuch der Hebräischen Sprache des Alten Testaments

Bemerkungen: Die erste Sitzung (am 31. Oktober) wird voraussichtlich ca. eine halbe Stunde länger dauern! Einstieg in den Kurs nach dem 31.10.01 ist nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Dozenten möglich!


Hebräisch II

R. Lehmann

 

Hebräisch für Fortgeschrittene: Ausbau der Formenlehre

2-std.

Beginn: 30. Oktober 01

DI 14-16

R 02-509

Adressaten: Studierende im Hauptfach

Voraussetzungen: Hebraicum oder vergleichbare Kenntnisse des Biblischen Hebräisch

Nachdem ein Anfängerkurs Hebräisch I die zum Hebraicum nötigen Grundkenntnisse zum Inhalt hatte, geht es in den Fortgeschrittenenkursen Hebräisch II (und III) darum, hebräische Sprach-Kenntnis als Grundlage des Zugangs zu theologisch relevanten Texten und zugleich als Kontrollinstanz gegenüber Vorurteilen und Lieblingsvorstellungen zu begreifen. Anhand von ausgewählten Grammatik-Themen und Textbeispielen soll das Instrumentarium für einen verantworteten philologischen Umgang mit hebräischen Texten erarbeitet und eingeübt werden. In Hebräisch II gehören dazu Themen wie Masora, Morphologie, Lexematik und Lexikographie sowie das Problem des geschichtlichen Charakters der alttestamentlich-hebräischen Sprache (Diachronie). Die Vertiefung der grammatischen Kenntnisse besonders im Bereich der Formenlehre steht dabei im Vordergrund.

Literatur: P. Joüon / T. Muraoka, A Grammar of Biblical Hebrew, Rom 1991 (als wissenschaftliche Grammatik mit bestem Preis-Leistungs-verhältnis zur Anschaffung empfohlen); J. Hoftijzer, Überlegungen zum System der Stammesmodifika-tionen im klassischen Hebräisch: Zeitschrift für Althebraistik 5 (1992) 117-134. --- Weitere Literatur wird in der Übung bekanntgegeben.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, Plenumsdiskussion


Hebräisch

R. Lehmann

Kursorische alttestamentlich-hebräische Lektüre:

Texte aus dem Hiob-Buch

1-std.

Beginn: 5. November 01

MO 11-12

R 02-509

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Hebraicum

Zum Drinbleiben im Hebräischen und Dranbleiben am Alten Testament. Hebräische Texte des Alten Testaments werden 'nur' gelesen, grammatische Ausführungen bei Bedarf. Die Lektüre kann neben Hebräisch II stattfinden, es aber nicht ersetzen. Nach dem Hebraicum dringend empfohlen!

Arbeitsformen: Lektüre/gemeinsame Übersetzung, ggf. Plenumsdiskussion


Hebräisch

R. Lehmann

Hebraisticum: Form und Leistung der sogenannten Zusammengesetzten Nominalsätze II

Blockseminar

18.-20.01.02

FR 15-19

SA 9-18

O. n.V.

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Hebraicum, grammatische Neugier, Bereitschaft zu unkonventionellen Fragestellungen und aktiver Mitarbeit. Anmeldung bitte bis 22. Dezember 2001!

 

Die Existenz eines Zusammengesetzten Nominalsatzes (ZNS) ist in der Hebraistik umstritten. Die mit dem Begriff ZNS beschriebene syntaktische Erscheinung wird in der Forschung vielfach kontrovers gedeutet, die Auffassungen reichen von performanzbedingten Formulierungsfehlern oder einem einfachen invertierten Verbalsatz über Nominativ absolutus, dislocation, three term nominal clause, casus pendens und Topicalisierung bis hin zur Vertretung eines eigenständigen, in der hebräischen Sprachkompetenz verankerten Satztyps mit einem eigenen, spezifischen Leistungsspektrum. An diesem Hebraisticum-Wochenende soll in Fortsetzung des Blockseminars vom Sommersemester anhand von Texten in gemeinsamer Diskussion das Spektrum der hierzu vertretenen Auffassungen überprüft, das Sprachgefühl für diese syntaktische Erscheinung sensibilisiert und eine neue Theoriebildung versucht werden.

Literatur: Reinhard G. Lehmann, Überlegungen zur Analyse und Leistung sogenannter Zusammengesetzter Nominalsätze, in: A. Wagner (Hg.), Studien zur Hebräischen Grammatik, Freiburg Schweiz

1997, S. 27-43; Walter Gross, Die Pendenskonstruktion im Biblischen Hebräisch,St. Ottilien 1987;B. Waltke/ M. O'Connor, An Introduction to Biblical Hebrew Syntax, Winona Lake 1990, 76ff.

Bemerkungen: Die Teilnahme am ersten Hebraisticum zu diesem Thema im Sommersemester 2001 wird nicht vorausgesetzt!


Hebräisch

R. Lehmann

Biblisches Hebräisch für Studierende aller Fachbereiche III

2-std.

Z. n.V.

O. n.V.

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Teilnahme an den Kursen I und II

Schwaches Verb und Syntax, bei Bedarf Vorbereitung auf das Hebraicum

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, gemeinsame Übungen


Aramäisch II

R. Lehmann

 

Einführung in die Lektüre alt- und reichsaramäischer

Inschriften und Papyri

2-std.

n.V.

R 02-509

Adressaten: Studierende im Hauptfach Theologie, Orientalistik, Semitistik

Voraussetzungen: Hebraicum, Aramäisch I oder vergleichbare Kenntnisse des Biblischen Aramäisch

Nach einem Überblick über Art und Umfang der aramäischen Texte aus der Umwelt des Alten Testaments und einer Einführung in grammatische Besonderheiten sollen ausgewählte Texte in Originalgestalt gelesen und besprochen werden.

Arbeitsformen: Vortrag des Dozenten, gemeinsame Übungen


Sozietät

R. Lehmann mit

R. Heitzenröder (Marburg)

Sozietät zur Nordwestsemitischen Epigraphik

2-std.

FR 15-ca.18

R 02-509

zu besonders verabredeten Terminen, die zu Semesterbeginn durch Aushang bekanntgegeben werden

Adressaten: Fortgeschrittene, Studierende im Hauptfach Theologie, Orientalistik, Semitistik

 

Voraussetzungen: Hebraicum und Kenntnis der althebräischen Schrift. Wünschenswert, aber nicht unabdingbare Voraussetzung sind Kenntnisse in einer weiteren nordwestsemitischen Sprache (z.B. Aramäisch oder Phönizisch)

In der Nordwestsemitischen Sozietät werden in zwangloser Folge inschriftliche Texte (gegebenenfalls auch neuentdeckte) aus dem nordsemitischen Sprachbereich gemeinsam gelesen und diskutiert -- also Texte aus dem unmittelbaren sprachlichen Umfeld des Alten Testaments.

 

Arbeitsformen: Plenumsdiskussion. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit Herrn Dr. Reinhard Heitzenröder (Marburg) hier in Mainz in etwa dreiwöchentlichem Turnus Freitag nachmittags von 15-18 Uhr durchgeführt.

Bemerkungen: Interessenten werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch zu melden! Aktuellste Informationen immer im Internet unter:

http://www.uni-mainz.de/~lehmann/

 


Griechisch

N. Jacoby

Griechisch für Anfänger

4-std.

MO, DO 9-11

R 00-415

Adressaten: Anfängerinnen und Anfänger

Voraussetzungen: keine

Grundlagen des biblischen und klassischen Griechisch. Die Veranstaltung des WS wird mit einem 4-wöchigen, insgesamt 60-stündigen Kurs ëGriechisch für Fortgeschritteneí (Ferienkurs Frühjahr 2002) und schließlich mit einem 4-stündigen Lektürekurs (SS 2002) fortgesetzt.

Die Prüfung zum staatlichen ëKlassischen Graecumí erfolgt im Sept. 2002.

Literatur: Griech. Grammatik von E. Bornemann unter Mitwirkung von E. Risch, Diesterweg Nr.6850; -- Grund- und Aufbauwortschatz Griechisch bearbeitet von T. Meyer und H. Steinthal, Klett Nr. 6632; -- eklogai: Einführung in das neutestamentliche Griechisch, Neukirchener Verlag, Teil 1: Lektionstexte und exegetische Erklärungen / Teil 2: Vokabeln zu den Lektionen (Teil 3 nicht erforderlich)

Bemerkungen: Der nächste Kurs ëGriechisch für Anfängerë findet im WS 2002/03 statt (mit Fortgeschrittenenkurs Ferien Frühjahr 2003, Lektürekurs SS 2003 und staatlichem GRAECUM Sept. 2003).


Griechisch

N. Jacoby

Repetitorium: Besonderheiten des neutestamentlichen Griechisch

2-std.

MO 11-13

R 00-415

Adressaten: alle

Voraussetzungen: Sprachkenntnisse im Umfang ëGriechisch für Fortgeschritteneí

Wiederholung von in den Sprachkursen nur beiläufig geübten Strukturen. Systematische Besprechung und Übung neutestamentlicher Besonderheiten (mit gelegentlicher Einbeziehung der LXX und hebräischer Voraussetzungen). Hinweise zur Fortsetzung im christlichen Latein und in romanischen Sprachen.

Literatur: Blass, F./Debrunner, A., Grammatik des neutestamentlichen Griechisch, bearbeitet von F. Rehkopf, Göttingen 171990

Bemerkungen: Bitte Nestle-Aland Graece mitbringen. Sonstige Texte werden kopiert.


Griechisch

N. Jacoby

Altgriechisch für Fortgeschrittene (insgesamt 60-std.)

4-std.

Termin: 25.02.-22.03.02

MO, DI, DO, Fr 9-13

R 00-415


Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

9 --10

00-415 Jacoby GRCH ANF.

01-421 Lehmann hebr I

H 7 Slenczka Lehre I

H 10 Böcher

gleichnisHANDL.

H 7 Slenczka Lehre I

01-421 Lehmann hebr I

00-504 Wonneberger PROPHETIE

H 10 Böcher PETRUS

H 11 Gertz DEUTERONOMIUM

00-415 Jacoby GRCH ANF.

00-415 Horn THOMASEV.

01-421 Lehmann hebr I

00-504 Mayer OSTARAM:.

10 --11

00-415 Jacoby GRCH ANF:

01-421 Lehmann hebr I

H 7 Slenczka Lehre I

H 10 Böcher

gleichnisHANDL.

H 7 Slenczka Lehre I

01-421 Lehmann hebr I

00-504 Wonneberger PROPHETIE

H 10 Böcher PETRUS

H 11 Gertz DEUTERONOMIUM

00-415 Jacoby GRCH ANF.

00-415 Horn THOMASEV.

01-421 Lehmann hebr I

00-504 Mayer OSTARAM.

11 --12

00-415 Jacoby GRCH REP.

02-509 Lehmann hebr

Lektüre

00-515 Thiede KONFESS.

00-415 Böcher RÄTSEL

H 10 Dingel KG I

H 7 May KG IV

H 16 Zwickel EINFÜHRG. AT

H 10 Dingel KG I

H 13 May KG IV

00-515 Wißmann MEX. RELIG.

11.30:

01-624 Reich u. Becker LIEDER

00-415 Böcher VORBEREITG.

00-504 Bonkhoff PFÄLZ. KG

00-515 Wagner QOHELET

00-415 Gertz

KOLLOQUIUM

H 10 Horn ETHIK NT

 

12 --13

00-415 Jacoby GRCH REP.

00-515 Thiede KONFESS.

00-415 Böcher RÄTSEL

H 10 Dingel KG I

H 7 May KG IV

H 16 Zwickel EINFÜHRG. AT

H 10 Dingel KG I

H 13 May KG IV

01-624 Reich u. Becker LIEDER

00-515 Wißmann MEX. RELIG..

00-415 Böcher VORBEREITG.

00-504 Bonkhoff PFÄLZ. KG

00-515 Wagner QOHELET

00-415 Gertz

KOLLOQUIUM

H 10 Horn ETHIK NT

13 --14

 

 

 

 

 

14 --15

00-504 Mayer ZOHAR

00-515 Roth REL.-PÄD.

KONZEPTION

00-410 J. Sauer BIBELKUNDE

00-515 Thiede KONFESS.

00-415 Zwickel LANDNAHME

00-415 Lauster LEBEN

02-509 Lehmann hebr II

U1-434 Metzger EINFÜHRG.

NT EXEGESE

00-515 Schorn EINFÜHRG.

00-504 Wißmann AZTEK

00-515 Keller-Wentorf

PREDIGT

H 7 Bizer u. Weyer-Menkhoff

DIDAKTIK CHR. REL.00-410 Dingel QUELLEN KONF.

00-415 Horn JOHANNESBRIEFE

00-515 Wagner GERECHTIGKEIT

14.30:

00-504 Mayer JÜD. POLEMIK

00-504 Greschat m. Tilly

PILGER U. KREUZF:

00-415 Omerzu KINDHEITS-

GESCHICHTE JESU

00-515 Weyer-Menkhoff u.a.

EINFÜHRUNG

15 --16

 

15 --16

00-504 Mayer ZOHAR

00-515 Roth REL.-PÄD.

KONZEPTION

00-410 J. Sauer BIBELKUNDE

00-515 Thiede KONFESS.

00-415 Zwickel LANDNAHME

00-415 Lauster LEBEN

02-509 Lehmann hebr II

U1-434 Metzger EINFÜHRG.

NT EXEGESE

00-515 Schorn EINFÜHRG.

00-504 Wißmann AZTEK

00-515 Keller-Wentorf

PREDIGT

H 7 Bizer u. Weyer-Menkhoff

DIDAKTIK CHR. REL.00-410 Dingel QUELLEN KONF.

00-415 Horn JOHANNESBRIEFE

00-504 Mayer JÜD. POLEMIK

00-515 Wagner GERECHTIGKEIT

00-504 Greschat m. Tilly

PILGER U. KREUZF.

00-415 Omerzu KINDHEITS-

GESCHICHTE JESU

00-515 Weyer-Menkhoff u.a.

EINFÜHRUNG

16 --17

00-415 Grünschloß

SCIENTOLOGY

01-421 May ORIGINES

00-415 Dingel KURSOR.

LEKT. PAPSTTUM

00-515 Grünschloß, Meisig, Wißmann KLEINE TEILE

U1-434 Schorn NACHK. Ps

H 11 Wiegmann RELIGION

16.30

01-421 Slenczka m. Anzen-bacher SOUVERÄNITÄT

00-515 Keller-Wentorf

PREDIGT

00-515 Gertz DEKALOG

00-415 Greschat CHR. REAKTION.

U1-434 Omerzu LEBEN JESU

00-504 Schneider ZEITSCHRIFT

"JUNGE KIRCHE"

00-410 Weyer-Menkhoff u.a.

KONFESSIONALITÄT

 

 

17 --18

00-415 Grünschloß

SCIENTOLOGY

01-421 May ORIGINES

00-415 Dingel KURSOR.

LEKT. PAPSTTUM

00-515 Grünschloß, Meisig, Wißmann KLEINE TEILE

U1-434 Schorn NACHK. Ps

01-421 Slenczka m. Anzen-bacher SOUVERÄNITÄT

H 11 Wiegmann RELIGION

 

00-515 Gertz DEKALOG

00-415 Greschat CHR. REAKTION.

U1-434 Omerzu LEBEN JESU

00-504 Schneider ZEITSCHRIFT

"JUNGE KIRCHE"

00-410 Weyer-Menkhoff u.a.

KONFESSIONALITÄT

 

 

18 --19

00-415 Grünschloß, Scriba, Wißmann RELIGIÖSE KONZEPT. TRANSZENDENZ

 

00-415 Gertz

PROPHETENWORT

00-415 Horn SOZIETÄT

01-421 Slenczka

GOTTESBEWEISE

00-515 Bizer/Weyer-Menkhoff

DIDAKTIK DES BILDES

 

19 --20

00-415 Grünschloß,

Scriba, Wißmann RELIG.

KONZEPT. TRANSZENDENZ

 

00-415 Gertz

PROPHETENWORT

19.30:

00-415 Zwickel/Gertz

SOZIETÄT

00-415 Horn SOZIETÄT

01-421 Slenczka

GOTTESBEWEISE

00-515 Bizer/Weyer-Menkhoff

DIDAKTIK DES BILDES

 

20 --21

 

 

00-415 Zwickel/Gertz

SOZIETÄT

01-421 Slenczka

GOTTESBEWEISE

 

(Änderungen entnehmen Sie bitte den aktuellen Aushängen zu Semesterbeginn)

 

Veranstaltungen, die das für die Zwischenprüfung erforderliche Überblickswissen vermitteln (ß 9.2 ZPO)

O. Böcher

VL

Die Gleichnishandlungen Jesu

 

VL

Petrus und die Petrusbriefe

I. Dingel

VL

Geschichte der alten Kirche (KG I)

 

Ü

Kursorische Lektüre zur Geschichte des Papsttums

J.Chr. Gertz

VL

Das Deuteronomium

 

S

Der Dekalog

K. Greschat

PS

Christliche Reaktionen auf den Zusammenbruch des

Römischen Reiches

Fr.W. Horn

VL

Die Ethik des Neuen Testaments

N. Jacoby

Spr

Spr

Spr

Griechisch für Anfänger

Repetitorium des Altgriechischen

Altgriechisch für Fortgeschrittene

J. Lauster

PS

Was heißt Leben?

R. Lehmann

Spr

Biblisches Hebräisch für Anfänger

G. May

VL

Geschichte der Kirche von der Orthodoxie

bis zur Aufklärung (KG IV)

J. Sauer

Ü

Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments

U. Schorn

PS

Einführung in die Methoden alttestamentlicher Exegese

N. Slenczka

VL

Die Lehre des christlichen Glaubens I

St. Weyer-Menkhoff

Ü

Einführung in das Studium Evangelischer Theologie

St. Weyer-Menkhoff/

T.-W. Wiegmann

Einf

Einführungsveranstaltung

W. Zwickel

VL

Einführung in das Alte Testament

 


 


 

07/2001