Der DCJG trifft sich zum Debattenabend:

  Jeden

Dienstag 18:00 Uhr

und Donnerstag 20:00 Uhr,

vor dem alten ReWi

Debattierclub Johannes Gutenberg e.V.


Gutenberg Cup 2011

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Heimsieg: Der DCJG ist offiziell „Meister der Späße 2011“

Seit Jahren behauptet der Debattierclub Johannes Gutenberg e.V. in Anlehnung an den selbstironischen Schlachtruf der Fans des 1. FSV Mainz 05 von sich: „Wir sind nur ein Karnevalsverein.“ Gute Stimmung ist uns wichtig, und wir debattieren gerne Themen, die nicht bierernst sind. Deshalb richtet der DCJG seit 2009 den Gutenberg-Cup aus, das im deutschsprachigen Raum einzige Debattierturnier, bei dem ausschließlich sogenannte „Spaß-Debatten“ geführt werden, die explizit einen unterhaltsamen Charakter haben sollen und deren Themen auf den ersten Blick möglicherweise absurd erscheinen. Dabei trug das einzige heimische Team, das an den Start gegangen war, denn auch den Sieg nach Hause: Das Mainzer Team „Two and a half Narren“ setzte sich als Regierung im Finale zum Thema „Gott ist eine Frau“ gegen die Opposition aus Freiburg durch. Die Finaljury kürte das Team, in dem neben den „Alt-Stars“  Jan Papsch, Deutscher Vizemeister 2008, und Thore Wojke, Sieger der Tübinger ZEIT Debatte 2009, mit Betty Braun auch ein Nachwuchstalent des Clubs an den Start ging, einstimmig zum Sieger. Damit bleibt der Pokal für den „Meister der Späße 2011“ nicht nur „in der Familie“, der DCJG bekommt durch den Sieg auch die ersten Punkte für die Freie Debattierliga, in der er damit gegenwärtig Tabellenführer ist.

Der Termin für den diesjährigen Gutenberg-Cup war treffend gewählt: Die ersten auswärtigen Gäste reisten bereits am Freitag, den 11. November, an – also dem Tag, an dem die Mainzer Narren am Schillerplatz ausgelassen den Beginn der fünften Jahreszeit feiern. Beim Gutenberg-Cup gingen, wie schon im Vorjahr, 14 auswärtige Teams an den Start, die aus  Berlin, Dortmund, Frankfurt, Freiburg, Heidelberg, Kaiserslautern, Magdeburg, Mannheim, Marburg, München, Osnabrück, Paderborn, Tübingen und Unna angereist waren. Um am Samstag ausgeschlafen in die erste Vorrunde zu starten, kamen einige der Gäste schon am Freitag an, um sich abends bei einem Bierchen im Gewölbekeller des Quartier Mayence schon einmal kennenzulernen. Die Cheforganisatoren Willy Witthaut, Clemens Fucker und Andrea Gau hatten allen Gästen eine private Unterkunft bei Mainzer Debattierern besorgt, sodass die Kosten für die studentischen Teilnehmer erfreulicherweise überschaubar blieben.

Am Samstag fanden die ersten drei Vorrunden statt, am Sonntag dann Halbfinale und Finale. Die Chefjuroren des diesjährigen Gutenberg-Cups waren Torsten Rössing (klartext Halle) und Sarah Kempf (DCJG Mainz), die neben der Jurorensetzung auch für die Themen verantwortlich waren. Debattiert wurde am 12. und 13. November über:

1.Vorrunde: Sollte Schneewittchen mit den sieben Zwergen statt dem Prinzen durchbrennen?
2.VR.: Sollten die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln ernten?
3.VR.: Brauchen wir die Grüne Armee Fraktion (GAF)?   
Halbfinale: Früher war mehr Lametta! (Zitat aus dem Sketch „Weihnachten bei Hoppenstedts“ des kürzlich verstorbenen Humoristen Vicco von Bülow alias Loriot)
Finale: Gott ist eine Frau.

Die Cheforga und die zahlreichen emsigen Helfer legten sich ins Zeug, um den Gästen ein schönes Turnier zu bieten. Neben dem traditionellen Kuchenbuffet mit zahlreichen selbstgebackenen Kuchen sorgte das von Thore organisierte und moderierte Pub-Quiz für gute Laune, eine bewährte Form der „Pausenbespaßung“, die derart großen Anklang fand, dass die Teilnehmer eine weitere Runde des Quiz forderten. Natürlich gab es am Samstag auch wieder eine Ein-Euro-Party in geschlossener Runde, die wie im Vorjahr bereits um 21 Uhr startete, aber dennoch bis tief in die Nacht hinein dauerte.

Im Finale standen am Sonntag neben dem siegreichen Mainzer Team und der Opposition aus Freiburg auch drei Freie Redner: Victoria Reuter aus Heidelberg, die nach den Vorrunden beste Einzelrednerin und damit „Top of the Tab“ des Turniers war, Michael Powala aus Mannheim und Robert Epple aus Frankfurt. Traditionell kürt das Publikum beim GBC den besten Finalredner, dessen Entscheidung sich mit der Sicht der Finaljury deckte: Die Medaille als bester Finalredner nahm Robert Epple mit nach Hause.  Das Finale wurde neben Torsten und Sarah von den erfahrenen Juroren Sven Hirschfeld (Heidelberg) und Pauline Leopold (Tübingen) juriert, die als Vor- und Vorvorjahressiegerin des Gutenberg-Cups das diesjährige Siegerteam verkündete. Als „Nachwuchsjuroren“ fielen Ruben Brandhofer (Marburg) und Daniel Jurjew (Frankfurt) durch ihren guten Blick für die Debatte auf, die daher ebenfalls in der Jury Platz nahmen. Komplettiert wurde die Finaljury von Marion Seiche (Frankfurt), die als Präsidentin die Debatte leitete.

Sowohl das Vorrundentab als auch das Finaltab sind dank der fleißigen Tabmaster Daniil Pakhomenko und Andreas Neiser (beide DCJG) bereits online einsehbar.

Vielen Dank an alle Teilnehmer an alle Teilnehmer und Helfer für einen gelungenen Gutenberg-Cup 2011 – wir freuen uns auf nächstes Jahr!

 

Samstag, den 19. November 2011 um 20:48 Uhr


 

Deutsche Meisterschaft 2011 in Heidelberg

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Nachwuchspreis und eine Rede im Finale

Mit vier Teams (Mainz Anton: Natalie, Nicolas und Robert, Mainz Berti: Andrea, Daniil und Sarah, Mainz Conni: Marc, Max und Sina und Mainz Det: Allison, Ha und Katharina), den Juroren Anna, Claudia, Marietta, Thore und Willy und dem Chefjuror Marcus trat der DCJG auf der diesjährigen Deutschen Debattiermeisterschaft in Heidelberg an.

Als Team schaffte es Mainz Anton bis ins Achtelfinale und Mainz Berti bis ins Viertelfinale. Hervorzuheben sind aber vor allem die Einzelrednerleistungen. Sina, die sich als Freie Rednerin bis ins Viertelfinale durchschlug, wurde von der DDG zur besten Nachwuchsrednerin gekürt und holte somit den DDG-Nachwuchsrednerpreis zum ersten Mal nach Mainz! Außerdem gelang Nicolas als Freier Redner und drittbester Redner des Turniers der Einzug ins Finale!

Wir gratulieren dem Team aus Jena, das sich im Finale gegen die Opposition aus Tübingen durchsetzen konnte und den Titel des Deutschen Debattiermeisters mit nach Hause nahm!

 

Die Themen des Turniers:

  • Vorrunde 1: “Zur Arbeit hat er nicht Lust noch Kraft, die verworfene Last der Erde.” (Homer) – Soll Betteln verboten werden?
  • Vorrunde 2: “Tod dem anonymen Nutzer!” (Unbekannt) – Brauchen wir eine Verpflichtung zur Nennung des Klarnamens im Internet?
  • Vorrunde 3: “Im Anfang war das Benzin und der Vergaser. Dann schuf Gott den Motor und die Karosserie, die Hupe und das Verkehrslicht.” (Ephraim Kishon) – Brauchen wir eine staatliche Regulierung des Mineralölmarktes?
  • Vorrunde 4: “Und wagtest, mein Gesetz zu übertreten?” (Kreon) – Soll Antigone Polyneikes bestatten?
  • Vorrunde 5: “Was nicht zusammen sein will, soll man trennen.” (Bart de Wever, zugeschrieben) – Soll Belgien geteilt werden?
  • Vorrunde 6: “Was wäre Vernunft und Nüchternheit ohne das Wissen vom Rausch, was wäre Sinnenlust, wenn nicht der Tod hinter ihr stünde?” (Hermann Hesse) – Sollen wir den internationalen Kampf gegen Anbau und Handel von Drogen einstellen?
  • Achtelfinale: Braucht die EZB ein Vetorecht für die Haushaltspolitik der Euro-Länder?
  • Viertelfinale: Soll die Wikipedia Weltkulturerbe werden?
  • Halbfinale: Brauchen wir einen europäischen Marshallplan für Nordafrika?
  • Finale: Sollen Gesetze generell befristet sein?

 

Freitag, den 17. Juni 2011 um 18:39 Uhr