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Der Standortlogik den Kampf ansagen!

kritische linke ist eine politische Hochschulgruppe, die seit einigen Jahren an der Uni Mainz existiert. Einzuordnen sind wir im links-undogmatischen Spektrum, mit Parteien haben wir nichts am Hut. Hochschul- und Bildungspolitik stellen selbstverständlich einen Schwerpunkt unserer Arbeit dar. Gegen den vorherrschenden Trend hin zum ökonomisch verwertbaren Studium setzten wir die Vorstellung eines freien und selbstbestimmten Studierens für alle ohne Gängelungen und mit ausreichender materieller Basis. Für dieses Ziel kämpfen wir in den studentischen Gremien (AStA, StuPa) ebenso wie in der akademischen Selbstverwaltung (Senat und Versammlung). Unser Engagement geht jedoch über das Feld der Hochschulpolitik hinaus: Wir sind der Meinung, dass Universität und Gesellschaft nicht isoliert voneinander betrachtet und verändert werden können. Wissenschaft muss stets in gesellschaftlicher Verantwortung stehen - umgekehrt gilt es, wichtige gesellschaftliche Probleme wie z.B. Rassismus, Sexismus, Militarisierung, Armut und die fortschreitende Vernichtung der Lebensgrundlagen im Wissenschaftsbetrieb zu thematisieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Gesellschaftliche Veränderungen müssen unserer Meinung nach darauf hin wirken, alle Formen politischer Ungleichheit und der Ausbeutung zwischen den Menschen zu beseitigen. Die Überwindung der im Kapitalismus angelegten Herrschaftsverhältnisse versuchen wir einen Schritt voranzutreiben. Konkret bedeutet dies, dass wir gegen jede Form der Diskriminierung eintreten, dass wir die ungerechte Verteilung gesellschaftlichen Reichtums nicht als gegeben hinnehmen, dass wir Bildung als Menschenrecht ansehen und jedes Ausschlussverfahren beim Zugang zu ihr entschieden bekämpfen.

kritische linke tritt ein für

  • die radikale Demokratisierung der Hochschule
  • die Bekämpfung von Zulassungsbeschränkungen, Studiengebühren, Zwangsberatungen und sonstigen Gängelungen
  • eine Öffnung der Hochschule statt einer Förderung von Eliten
  • ein selbstbestimmtes und interessengeleitetes Studium, das sich nicht am Leistungsfetischismus orientiert, wie er von der Wirtschaft gefordert wird
  • die tatsächliche Umsetzung der grundrechtlich garantierten Gleichberechtigung
    gegenwärtig immer noch gesellschaftlich benachteiligter Gruppen wie Frauen, Behinderte, Schwule, AusländerInnen u.a.

 

 


Bild: Wir sind scharf wie ne PeperonieSelbstbestimmt
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Interesse? Nächsten Termin eines Gruppentreffens erfragen und vorbeischauen!
Kontakt:
kritische-linke@uni-mainz.de

 

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