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Schulgeschichte
Sophie
Scholl
Schulgebäude am Feldbergplatz
Schulgebäude in der Karmeliterstrasse
Sophie Scholl
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100-Jahr-Feier
1996
Die heutige Sophie-Scholl-Schule
wurde im Jahre 1896 vom „Verein Mainzer Frauenarbeitsschule" gegründet.
Die Gründer waren sozial engagierte Frauen und Männer, die eine
berufliche Bildung auch für Mädchen anbieten wollten, zu damaligen
Zeit alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
Zunächst wurden Kurse in Nähen,
Schneidern, Bügeln, Kunstarbeiten, Buchführung, Stenographie,
Französischer und Englischer Handelskorrespondenz sowie für Lehrer
- Anwärterinnen in verschiedenen angemieteten Räumen geboten,
später kamen Kochkurse und die Kindergärtnerinnenausbildung dazu.
Nach dem ersten Weltkrieg übernahm
die Stadt Mainz die Schule, die Gebäude an der Karmeliterstrasse und
später am Feldbergplatz wurden bezogen.
Unter den Nationalsozialisten wurde
die Schule zur Katharina-Grünewald-Schule", die „Erziehung zur deutschen
Frau und Mutter" stand im Vordergrund. Bei der ersten Deportation Mainzer
Juden wurde die Turnhalle der Feldbergschule als Sammelplatz benutzt.
Erst 1971 wurden die vorher selbständigen
Schulen an der Karmeliterstrasse und am Feldbergplatz zusammen gefasst,
allerdings bis heute nicht auch räumlich vereinigt.
Im November 1996 wurde die Schulgeschichte
in Projekten erarbeitet und am Tag der Offenen Tür vorgestellt. Seit
Mai 1999 trägt die Schule nun den Namen "Sophie-Scholl-Schule"

Bühnenbild
Modenschau bei der 100-Jahr-Feier
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