Förderung der Internationalität

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz versteht sich als europäische und internationale Hochschule. Davon zeugen die zahlreichen Kooperationen in Forschung und Lehre mit dem Ausland, der mit 14 % vergleichsweise hohe Anteil ausländischer Studierender und die große Zahl ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Im Jahr 2007 belegte die Universität Mainz den ersten Platz unter allen deutschen Hochschulen beim Studierendenaustausch im Rahmen des ERASMUS-Austauschprogramms der Europäischen Union und erhielt dafür im Juni 2008 das DAAD-Qualitätssiegel "E-Quality 2007". Auch im Bereich der Forschung wird ein derartig erfreuliches Ergebnis angestrebt, da Internationalität ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal im internationalen Wettbewerb ist.

Im Rahmen des inneruniversitären Forschungsförderungskonzepts sind spezifische Maßnahmen zur Förderung der Internationalisierung vorgesehen. Diese zielen insbesondere darauf ab, die Zahl der ausländischen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler an der Universität zu erhöhen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem verstärkten Bemühen um Humboldt-Preisträger und -Stipendiaten. Darüber hinaus stehen im Rahmen der Grundförderung auch Mittel zur Unterstützung der Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen und für Reisen zu wissenschaftlichen Veranstaltungen zur Verfügung. Schließlich besteht die Möglichkeit, renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland für einige Monate an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu holen. Längere Aufenthalte herausragender Wissenschafterinnen und Wissenschaftler werden durch Fellowships des Gutenberg Forschungskollegs ermöglicht.