Technologietransfer

Von der Forschung in die Anwendung, von der Idee zum Unternehmen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kooperieren – regional, national und weltweit – erfolgreich mit Unternehmen und anderen Einrichtungen aller Größen und Branchen. Eine wichtige Rolle spielen dabei sowohl bilaterale Projekte zwischen Unternehmen und einzelnen Instituten der Universität als auch Verbundprojekte mit mehreren Partnern aus Forschung und Industrie.

Der JGU eröffnet die Zusammenarbeit mit der Industrie die Möglichkeit, zusätzliche Drittmittel zu erhalten. Im Jahr 2012 warb sie durch Kooperationen mit Industrieunternehmen Drittmittel in Höhe von rund 25 Millionen Euro ein. In solche Kooperationen sind in der Regel Absolventinnen und Absolventen eingebunden, die auf diese Weise an industrierelevante Forschungsthemen herangeführt werden und Gelegenheit haben, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen.

Aktive Unterstützung bei Kooperationsvorhaben der JGU mit Unternehmen leistet die Stabsstelle Forschung und Technologietransfer der JGU. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist sie zentrale Ansprechpartnerin für Unternehmen und Verbände und vice versa. Zu den Aufgaben des Technologietransfers zählen das Führen von Kooperationsverhandlungen zwischen Firmen, Verbänden, Körperschaften und Wissenschaft sowie die Mitwirkung bei Vertragsverhandlungen und -formulierungen.

Um die Ergebnisse der Forschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, präsentiert sich die JGU regelmäßig auf Messen und Ausstellungen, die durch den Technologietransfer organisiert werden. Im Jahr 2013 stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Mainz ihre – zum großen Teil patentrechtlich abgesicherten – Forschungsergebnisse auf den Fachmessen CeBit, Hannover Messe Industrie und Biotechnica vor. Bei der Verwertung schutzrechtsfähiger wissenschaftlichen Ergebnisse arbeitet die JGU eng mit der IMG Innovations-Management GmbH zusammen, welche die Universität bei der Patentierung und Vermarktung von Diensterfindungen unterstützt. Seit der Änderung des Arbeitnehmererfindungsgesetzes im Jahr 2002 wurden der JGU mehr als 250 Erfindungsmeldungen vorgelegt, von denen 125 unbeschränkt in Anspruch genommen und zum Patent angemeldet wurden. Im selben Zeitraum konnten durch die Übertragung bzw. die Auslizenzierung von bestehenden Schutzrechten an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft Einnahmen in Höhe von 1,6 Millionen Euro erzielt werden.

Der Stabsstelle Forschung und Technologietransfer angegliedert ist das hochschulübergreifende Gründungsbüro (ein Projekt der Hochschule Mainz, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universitätsmedizin Mainz). Gründungsinteressierte Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Beschäftigte und Alumni erhalten hier vielfältige Informationen  und individuelle Beratung zu Hochschulausgründungen, allgemeinen Unternehmensgründungen, Unternehmensübernahmen und Fördermöglichkeiten.

Ein besonders gelungenes Beispiel für eine enge Kooperation im Hochschulbereich stellt das Transfernetz Rheinland-Pfalz dar, das seit 2012 alle Universitäten und Fachhochschulen des Landes Rheinland-Pfalz zusammenfasst. Ziel dieses Netzwerkes ist die Effektivitäts- und Effizienzsteigerung des Wissens- und Technologietransfers durch abgestimmte Maßnahmen, ein gemeinsames Wissens- und Technologiemarketing sowie ein intensives Technologie- und Know-how-Screening.

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Wolfgang Stille

Dr. Wolfgang Stille
Referent für Technologietransfer
Vertretung der Leitung
- Patentfragen, Arbeitnehmererfinderrecht
- Forschungskooperationen und -verträge, Trennungsrechnung
- Außenkontakte zu Wirtschaft und Verbänden
- Messen und Ausstellungen
- Existenzgründungen (siehe auch Gründungsbüro)
Tel +49 6131 39-26866


Foto aus dem Institut für Chemie
Kontakt Kontakt
Dr. Wolfgang Stille
Referent für Technologietransfer
Forschung und Technologietransfer (FT)
Forum universitatis 2
D 55128 Mainz
Tel +49 6131 39-26866
Fax +49 6131 39-24741

Technologieangebot: Spezies-unabhängiges Nachweisverfahren für biologisches Material (nested SAPD-PCR)

Nested SAPD-PCR

Hier stellen wir Ihnen abwechselnd zum Patent angemeldete Diensterfindungen aus der JGU zur Lizenznahme bzw. zum Kauf vor.

Dieses schnelle und einfache Verfahren zur Ermittelung der genetischen Verwandtschaft beliebiger Organismen bietet hohe Reproduzierbarkeit und geringe Materialkosten. Es ist Spezies-unabhängig und mehrfach erfolgreich getestet worden.


Die JGU bietet Unternehmen auch Dienstleistungen und Kooperationen in vielen anderen Bereichen an. Eine Übersicht finden Sie hier.
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