Chancengleichheit in den Koordinierten Programmen der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Bei der Bewertung von Förderanträgen (SFB, SFB/Transregio, GRK, FOR) spielen Aspekte der Chancengleichheit mittlerweile eine erhebliche Rolle. Es können (und sollen) Mittel für Gleichstellungsmaßnahmen beantragt werden und zwar bis zu einer Höhe von jährlich 15.000 Euro für GRK und FOR bzw. 30.000 Euro für SFB.

Ein maßgeblicher Grund für die Relevanz von Chancengleichheitsmaßnahmen ist die im Wissenschaftssystem nach wie vor bestehende sog. leaky pipeline: 2013 standen demnach 51 Prozent Absolventinnen 21 Prozent Professorinnen gegenüber (nur W3/C4: 17 Prozent).

 

Zur Antragstellung und Durchführung von Chancengleichheitsmaßnahmen finden Sie als Antragstellerin oder Antragsteller auf dieser Seite Informationen: Im Downloadbereich ein Ablaufschema zur Beantragung, einen kurzen Textbaustein zur Chancengleichheit an der JGU sowie statistische Kennzahlen nach Fachbereichen bei Planung und Controlling.

Die Maßnahmenplanung zielgruppengerecht und passgenau für die jeweilige Fächerkultur und Personenzusammensetzung zu modellieren, ist eine Herausforderung bei der Antragstellung.

Zur Antragstellung im Allgemeinen beraten Sie die Forschungsreferentinnen der Stabsstelle Forschung und Technologietransfers, zu Chancengleichheitsmaßnahmen unterstützen Sie die Frauenreferentinnen im Büro für Frauenförderung und Gleichstellung.