Weitere Forschungsplattformen

Die Vielfalt und Interdisziplinarität der Forschung an der Johannes Gutenberg-Universität wird an zahlreichen internen Initiativen deutlich, in denen sich Forschende organisieren. Diese sind teils formelle, teils informelle Forschungseinrichtungen, in denen interdisziplinär gearbeitet wird. Zu diesen Einrichtungen gehören beispielsweise Interdisziplinäre Forschungsplattformen oder ein breitgefächertes Spektrum an Interdisziplinären Arbeitskreisen.

Interdisziplinäre Forschungsplattformen ...
Interdisziplinäre Arbeitskreise ...
Deutsche Resilienz-Zentrum (DRZ) ...
Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) ...

Interdisziplinäre Forschungsplattformen

Zusätzlich zu den thematisch ausgerichteten Forschungszentren und Forschungsschwerpunkten gibt es an der Johannes Gutenberg-Universität aus eigenen Mitteln finanzierte Interdisziplinäre Forschungsplattformen, die sich der interdisziplinären Zusammenarbeit widmen. Sie werden aus eigenen, universitären Mitteln finanziert. Zurzeit arbeiten in zwei interdisziplinären Forschungsplattformen ein breitgefächertes Spektrum an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen. In einem Fall gehen sie Fragen der Interkulturalität nach, im anderen arbeiten sie an der Schnittstelle zwischen medizinischen und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen.

Interdisziplinäre Arbeitskreise

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz fördert nach transparenten Kriterien Arbeitsgruppen, deren Forschungsziele dem fachlichen Universitätsprofil in besonderer Weise entsprechen. Dazu gehören die vom Senat auf Zeit eingerichteten Interdisziplinären Arbeitskreise (IAK).

Die IAK haben sich im Laufe der Jahre bewährt: es gibt sie seit 1986, sie dienen unter anderem als Keimzelle zur Bildung größerer Strukturen und zur Schaffung einer kritischen Masse, um bei Drittmittelgebern verstärkt Widerhall zu finden. Zur Zeit sind folgende IAK aktiv:

Deutsches Resilienz-Zentrum (DRZ)

Das Deutsche Resilienz Zentrum (DRZ) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und ihrer Universitätsmedizin, die sich die Erforschung der Resilienz – also der "seelischen Widerstandskraft" – zum Ziel gesetzt hat. In dieser im Sommer 2014 gegründeten, fachübergreifenden Einrichtung der JGU arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Neurowissenschaften, Medizin, Psychologie und Sozialwissenschaften zusammen. Das DRZ widmet sich so auf innovative Art einer Frage von überregionaler Bedeutung. Es schließt eine wichtige Lücke in der deutschen Forschungslandschaft und ist europaweit das erste Zentrum dieser Art. Die zentralen Anliegen des DRZ sind es, Resilienzmechanismen neurowissenschaftlich zu verstehen, darauf aufbauend mit Präventionsstrategien vorzubeugen und darauf hinzuwirken, Lebensumfelder so zu verändern, dass Resilienz gestärkt wird.

  Martina Diehl
Geschäftstelle Deutsches Resilienz-Zentrum
Langenbeckstr. 1, Geb. 701
55131 Mainz
Tel +49 6131 17-8080

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Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed)

Innerhalb der biomedizinischen Wissenschaften in Deutschland gibt es eine auffällige Diskrepanz zwischen international wettbewerbsfähiger Grundlagenforschung und unzureichend entwickelter, patientenorientierter klinischer Forschung. Daraus entsteht die Notwendigkeit für die Etablierung von Graduiertenprogrammen, um junge Medizinerinnen und Mediziner sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler sowohl in der biomedizinischen Grundlagenforschung als auch der translationalen Forschung auszubilden.

Die Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) möchte diesen Herausforderungen durch Bereitstellung einer integrierten, multidisziplinären Ausbildung in allen Aspekten der translationalen Medizin Rechnung tragen. Das Ausbildungsprogramm ist gegliedert in eine Pre-TransMed-, eine Core-TransMed- und eine Post-TransMed-Phase. Neben der Möglichkeit des Erwerbs eines MD-PhD/PhD-Grades und ihrem klaren Fokus auf translationale Forschung wird TransMed einzigartige und hoch innovative Ausbildungsinhalte anbieten, die dieses Programm bundesweit mit Alleinstellungsmerkmalen ausstatten.

TransMed wird gemeinsam getragen von den Fachbereichen Universitätsmedizin, Biologie, Chemie/Pharmazie/Geowissenschaften sowie Sozialwissenschaften/Medien/Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

  Dr. Petra M. Schwarz
Geschäftsführende Programmkoordinatorin
Langenbeckstr. 2, Geb. 907, Raum 568
55131 Mainz
Tel +49 6131 17-9149

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