Übersicht der Artikel in der Kategorie Transfer

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Transfer 21 Artikel
Promotionsstipendien zu Konfigurationen von Mensch, Maschine und Geschlecht Fristablauf: 01.09.2016
Zu vergeben sind ab dem 01.01.2017 für maximal 3 Jahre 15 Georg-Christoph-Lichtenberg- Promotionsstipendien in dem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanzierte Promotionsprogramm "Konfigurationen von Mensch, Maschine und Geschlecht. Interdisziplinäre Analysen zur Technikentwicklung (KoMMa.G)". Dieses untersucht in transdisziplinärer Perspektive, wie Mensch- Maschine-Konfigurationen entstehen, die Ungleichheit und Ungerechtigkeit unterstützen, und zielt auf Vorschläge zur Veränderung. Dabei wird die Kategorie Geschlecht in den Mittelpunkt gestellt. Die Promovierenden und ihre BetreuerInnen arbeiten über die Disziplingrenzen hinweg in vier Forschungsfeldern: Abstraktion und Modellierung, Kreativität und Design, Materialisierung - Virtualisierung - Repräsentation sowie Netzwerke und Emotionen. Gefördert werden sowohl anwendungsorientierte natur-, technik- und ingenieurwissenschaftliche Vorhaben als auch technikreflektierende Projekte aus den Sozial-, Geistes- und Medienwissenschaften. Beteiligt sind die Technische Universität Braunschweig (federführend), die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird ein überdurchschnittlich guter, zur Promotion befähigender Hochschulabschluss in einem der beteiligten Fächer sowie die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Kommunikation auch in englischer Sprache erwartet. Erwartet wird zudem die Bereitschaft, sich im Rahmen der Arbeit des Kollegs mit Themen und Methoden der Gender Studies auseinanderzusetzen, sowie eine Neugierde auf transdisziplinäres Arbeiten, d.h. die Bereitschaft, sich auch über den eigenen fachlichen Hintergrund hinausgehend mit ingenieur-, technik- und naturwissenschaftlichen bzw. geistes-, sozial- oder medienwissenschaftlichen Inhalten und Methoden zu beschäftigen. Der Fokus liegt auf vier Forschungsfeldern, in denen die Graduierten und ihre BetreuerInnen über die Grenzen zwischen Geistes-, Sozial- und Medienwissenschaften und Natur-, Technik- und Ingenieur­wissenschaften hinweg arbeiten: Abstraktion und Modellierung Kreativität und Design Materialisierung/Virtualisierung/Repräsentation Netzwerke und Emotionen.
https://www.tu-braunschweig.de/kommag/ausschreibung

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Promotionsstipendien
Stipendien zum Thema \"Menschenrechte im 20. Jahrhundert\" der Fritz Thyssen Stiftung Fristablauf: 01.09.2016
Der interdisziplinäre Arbeitskreis "Menschenrechte im 20. Jahrhundert" der Fritz Thyssen Stiftung vergibt auch in diesem Jahr Stipendien für Forschungsprojekte, die sich in dezidiert historischer Perspektive mit der Entwicklung der Menschenrechte im 20. Jahrhundert auseinandersetzen. Von den Stipendiaten wird erwartet, dass sie an den halbjährlich stattfindenden Treffen des Arbeitskreises teilnehmen, dem Historiker, Rechts- und Politikwissenschaftler angehören. Die Bearbeitung eines geförderten Projekts findet unter fachlicher Betreuung durch Mitglieder des Arbeitskreises an deren Institutionen statt. Promotionsprojekte werden mit monatlich 1.500 Euro gefördert, eine Verlängerung um ein zweites und gegebenenfalls drittes Jahr ist möglich. Die Höhe eines Post-Doc-Stipendiums beträgt 1.800 Euro monatlich. Hier ist eine Verlängerung um höchstens ein weiteres Jahr in begründeten Fällen möglich. Als Nebenleistung kann zur Deckung von Sach- und Reisekosten (z.B. für Bücher, Informationsreisen zu anderen Arbeitsgruppen), die in unmittelbarem Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Arbeit stehen, ein pauschaler Zuschuss von EUR 200,- monatlich gewährt werden. Darüber hinausgehende, wesentliche Ausgaben können nur aufgrund eines vorherigen Antrags berücksichtigt werden. Für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres kann Stipendiaten eine Zulage in Form einer monatlichen Pauschale gezahlt werden (EUR 400,- für das erste Kind, jeweils EUR 100,- für jedes weitere Kind). Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, bis zum 1. September 2016 eine kurze Projektskizze (1 Seite) mit Lebenslauf einzureichen.
http://www.fritz-thyssen-stiftung.de/arbeitskreise/arbeitskreis-menschenrechte/aktuelles/dritte-stipendienausschreibung/

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Hessischer Gründerpreis Fristablauf: 07.09.2016
Junge hessische Unternehmen und Existenzgründer, die nicht länger als fünf Jahre auf dem Markt sind, können sich jährlich für den Hessischen Gründerpreis bewerben. Er zeichnet erfolgreiche Gründungen aus, dabei kommt es nicht nur auf Umsatz oder Gewinn an. Aber es werden nur Existenzgründungen ausgezeichnet, die am Markt agieren und deren Gründer für den Lebensunterhalt nicht auf staatliche Mittel angewiesen sind. Kategorien: * Mutige Gründung Start aus einer schwierigen persönlichen Situation, insbesondere – aber nicht nur – Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. * Geschaffene Arbeitsplätze Die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze ist hier das wichtigste Kriterium. * Innovative Geschäftsidee Innovative Produkte oder neuartige Dienstleistungen werden prämiert. Bewerbungen sind eigeninitiativ und auf Vorschlag möglich bis zum 7. September 2016.
http://gruendertage-hessen.de/grunderpreis/

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(Promotions-)Stipendien an der Graduate School \"Global Intellectual History\" Fristablauf: 15.09.2016
Das Graduiertenkolleg der FU Berlin "Global Intellectual History" vergibt 12 Promotionsstipendien sowie ein Post-Doc-Stipendium. Untersucht werden intellektuelle Reaktionen auf Verknüpungsprozesse vom 18. bis zum 20. Jahrhundert in ihren sozialen, kulturellen und politischen Kontexten: die grenzüberschreitende Verbreitung von Ideen, Ansprüche auf universale Gültigkeit sowie entsprechende Gegenbewegungen. Erfolgreiche Bewerber verfassen eine Dissertation im Bereich "Global Intellectual History (18th to 20th century)" und nehmen aktiv an weiteren Aktivitäten teil, die mit dem Promotionsprogramm verbunden sind. Das Stipendium orientiert sich an der Gehaltsgruppe TV-L 13 und läuft über einen Zeitraum von drei Jahren.
http://www.global-history.de/gih

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Fellowships für etablierte Forschende für die Geschichte Osteuropas und verwandter Fächer Fristablauf: 15.09.2016
Für das akademische Jahr 2017 sind erneut Fellowships am Imre Kertész Kolleg der Universität Jena für eine Dauer von drei bis zu zwölf Monaten an herausragende und etablierte Wissenschaftler/ innen aus dem Bereich der Geschichte des östlichen Europas und benachbarter Fächer bei einschlägigem Forschungsthema (z. B. Soziologie, Anthropologie, Politikwissenschaft, Philosophie, Literatur-, Sprachwissenschaft) zu vergeben. Die Fellowships dienen der Durchführung einer größeren wissenschaftlichen Arbeit, die mit dem Forschungsprofil des Kollegs korrespondiert. Für die Dauer des Fellowships besteht Residenzpflicht in Jena. Die Fellowships werden je nach akademischer Position im Heimatland mit € 3.000 bis € 5.300 monatlich vergütet. Alternativ können die Kosten für eine Vertretung übernommen werden. Das Kolleg stellt einen vollständig ausgestatteten Arbeitsplatz und Hilfskraftunterstützung zur Verfügung und ist bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft in Jena behilflich.
http://www.imre-kertesz-kolleg.uni-jena.de/index.php?id=16&l=1%20AnD%201%3D1--#c4972

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Promotionsstipendien \"Koloniale Fotografien aus Deutsch-Südwestafrika im Museum für Völkerkunde Hamburg\" Fristablauf: 26.09.2016
Das Historische Seminar in der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Universität Hamburg vergibt zum 1.12. 2016 zwei Promotionsstipendien für das Projekt "Koloniale Fotografien aus Deutsch-Südwestafrika im Museum für Völkerkunde Hamburg". Eines der beiden Stipendien ist für eine(n) Bewerber(in) aus Namibia vorgesehen. Das Museum für Völkerkunde Hamburg besitzt eine reichhaltige Sammlung an Fotografien aus der Kolonialzeit zu Afrika. Die Gerda-Henkel-Stiftung fördert die Aufarbeitung des Bestandes zu Deutsch-Südwestafrika (Namibia) durch die Finanzierung von zwei Promotionsstipendien. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Jürgen Zimmerer. Zwei NachwuchswissenschaftlerInnen soll so die Möglichkeit gegeben werden, in enger Abstimmung untereinander und mit anderen WissenschaftlerInnen, die zu anderen kolonialen Fotografien des Museums für Völkerkunde sowie zur "Visualisierung des Kolonialen" in Hamburg arbeiten, eigene Schwerpunktsetzungen zu entwickeln und Dissertationen zu verfassen. Deutsch-Südwestafrika ist als Schauplatz des 'ersten Genozids des 20. Jahrhunderts', als 'erster Rassenstaat der deutschen Geschichte' und als einzige ehemalige deutsche Siedlungskolonie in Afrika verstärkt im öffentlichen Bewusstsein. Mit dem hiesigen Projekt soll einen Beitrag zur visuellen Erinnerung und Repräsentation des deutschen Kolonialismus geleistet werden, aber auch zu Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte kolonialer Fotografie. Mögliche Themen umfassen die Repräsentation europäischer wie afrikanischer Menschen, Kulturen und Traditionen ebenso wie die Konstruktion eines spezifischen Bildes von kolonialer Herrschaft im Allgemeinen und der Siedlergesellschaft im Besonderen. Die Visualisierung bestimmter 'Rassenkonstruktionen' gehört ebenso dazu wie Bilder des Genozids und vom Überleben und der Neukonstituierung der Opfergesellschaften. Das Stipendium wird zunächst auf 12 Monate vergeben, mit der Möglichkeit es bis zu zweimal um jeweils ein Jahr zu verlängern. Die Höhe des Stipendiums beträgt 1.400 EUR/Monat. Die Gewährung von Auslandzuschlägen und Reisezuschüssen ist auf Antrag und bei dem Vorhandensein entsprechender Mittel möglich. Gute bis sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind Voraussetzung, Kenntnisse des Sütterlin sowie der für das jeweilige Projekt eventuell notwendigen weiteren Sprachen ein Plus. Einschlägige Kenntnisse postkolonialer Theorie, der deutschen und europäischen Kolonialgeschichte in Afrika sowie zur Geschichte der Fotografie - im Sinne der Technikgeschichte ebenso wie der Visual History - sind ebenso erwünscht wie länderspezifische Forschungs- und Arbeitserfahrung. BewerberInnen aus Namibia werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert
http://www.hsozkult.de/grant/id/stipendien-13566

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Forschungsstipendien für Post-Docs am Käthe Hamburger Kolleg Bochum Fristablauf: 30.09.2016
Das Käte Hamburger Kolleg Dynamics in the History of Religions between Asia and Europe am Center for Religious Studies (CERES) der Ruhr-Universität Bochum (Germany) schreibt für das akademische Jahr 2017/18 Forschungsstipendien für drei bis 6 Monate aus. Diese richten sich insbesondere an Forschende, die Fallstudien zu Begegnungen von Religionen mit Fokus auf eine bestimmte geografische Region, Zeitspanne und eine bestimmte Konstellation bei der Begegnung von zwei Religionen durchführen. Anlass, historische und soziale Umstände der jeweiligen Begegnung sollen berücksichtigt werden. Die jeweiligen Umstände (z.B. jeweilige Doktrin, Praktikan, Kosmologie) sollen dabei eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere sollten die Begegnungen auf eurasischem Bereich stattgefunden haben. Die Stipendien sind mit monatlich bis zu 5800 Euro dotiert. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen im Anschluss an die Erarbeitung veröffentlicht werden und dabei an bereits erarbeitet Konzepte des Kollegs anknüpfen. Es besteht darüber hinaus Residenzpflicht in Bochum.
http://khk.ceres.rub.de/en/fellowships-2017-2018/

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Kurzzeit-Stipendien für Promovierende in historischen Fachrichtungen an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel Fristablauf: 01.10.2016
Die in Wolfenbüttel errichteten Stiftungen, Dr. Günther Findel-Stiftung zur Förderung der Wissenschaften und die Rolf und Ursula Schneider-Stiftung zur Förderung der Geschichtswissenschaften, vergeben Stipendien an besonders befähigte akademische Nachwuchskräfte (Doktorandinnen und Doktoranden). Das internationale Programm steht allen historisch orientierten Fachrichtungen offen. Gefördert werden Projekte, die einen engen Bezug zu den Beständen der Herzog August Bibliothek aufweisen. Die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel ist eine der wichtigsten Forschungsbibliotheken Europas. Ihre einzigartigen Buch- und Manuskriptbestände sowie Sondersammlungen (u.a. zu Graphiken, Gemälden und Karten) sind weltweit bekannt. Es werden Stipendien in Höhe von EUR 1.100 monatlich für 2 bis 10 Monate vergeben. Die Unterbringung der Stipendiaten während dieser Zeit erfolgt in den Gästehäusern der Bibliothek. Die Miete ist aus dem Stipendium zu entrichten. Es wird eine Materialkostenpauschale von monatlich EUR 100 gewährt. Ein Reisekostenzuschuss kann beantragt werden, wenn die Kosten nicht von dritter Seite übernommen werden können. Es besteht eine Residenzpflicht in Wolfenbüttel.
http://www.hab.de/de/home/wissenschaft/stipendienprogramme/doktoranden--und-nachwuchsfoerderung.html

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Promotionsstipendium für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart Fristablauf: 01.10.2016
Das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart schreibt ein Promotionsstipendium aus. Die Förderung soll zum frühestmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 1. November 2016 beginnen. Das eingesandte Forschungsprojekt soll sich auf die Forschungsschwerpunkte des Instituts beziehen, im aktuellen Forschungskontext situiert sein, Forschungshypothesen und -ziele klar umreißen, Quellenbestände benennen sowie einen Zeit- und Arbeitsplan enthalten. Außerdem sollen eine Übersicht zum bisherigen Studienverlauf und zu den -abschlüssen sowie ein tabellarischer Lebenslauf und ein Gutachten von einem Hochschullehrer oder einer Hochschullehrerin beigefügt werden. Die Promotion wird in der Regel vom Institutsleiter oder seinem Stellvertreter betreut. Das Stipendium in Höhe von EUR 1.200 monatlich (zuzüglich eines Beitrags zur Krankenversicherung und Sachmittel) wird zunächst für ein Jahr vergeben und kann um zwei weitere Jahre verlängert werden. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen werden individuell betreut, in die internationalen und nationalen Tagungen bzw. Arbeitskreise sowie Kooperationen des Instituts mit einbezogen. Außerdem findet regelmäßig eine eigene Doktorandenfortbildung statt, in der aktuelle Methoden und Theorien der Geschichte diskutiert werden.
http://www.igm-bosch.de/content/language1/html/index.asp

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Promotionsstipendien des DHI Paris Fristablauf: 01.10.2016
Das Deutsche Historische Institut Paris im Verbund der Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) an. Das Institut widmet sich der Durchführung und Veröffentlichung von Forschungen zur französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Forum Transregionale Studien (Berlin) ist der geographische Fokus auf das subsaharische Afrika erweitert worden. Nach einer ersten positiven Erfahrung seit Ende 2015 wird dazu ein Forschungsprojekt mit ca. 15 Mitarbeitenden mit Hauptsitz in Dakar (Senegal) eingerichtet, das die Bürokratisierung von afrikanischen Gesellschaften untersucht. Die Projektleitung vor Ort übernimmt Dr. Susann Baller. Zu diesem Zweck hat das DHIP eine akademische Partnerschaft mit dem CREPOS der Universität Cheikh Anta Diop (UCAD, Dakar, Senegal) aufgebaut. Das Projekt ist in einer internationalen Zusammenarbeit mit dem Seminar für Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, Point Sud-Bamako/Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Centre de recherches internationales de Sciences Po, Paris und dem Lehrstuhl für vergleichende Afrikastudien der Universität Mohamed VI Polytechnique (Rabat) eingebettet. DHIP und CREPOS vergeben für das Projekt bis zu vier gemeinsame Doktoranden-Stipendien für eine Dauer von 24 Monaten (bei erfolgreicher Evaluation um weitere 12 Monate verlängerbar). Das Angebot wendet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen, die bereits als Doktorand/in eingeschrieben sind oder (in Kürze) die dafür ausreichende Qualifikation haben. Anforderungen an die Bewerber/innen Die Ausschreibung richtet sich an (zukünftige) Doktorierende, die ein Dissertationsvorhaben erfolgreich durchführen können, das im Zusammenhang mit der thematischen Gesamtausrichtung des Projektes "Die Bürokratisierung afrikanischer Gesellschaften" steht. Das Thema wird in Hinblick auf die Bereiche Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft und Religion in Afrika und der afrikanischen Diaspora untersucht. Dabei besteht ein explizites - aber nicht ausschließliches - Interesse an nichtstaatlichen bürokratischen Praktiken und Erfahrungen, zum Beispiel im informellen Sektor oder im Vereinswesen. Projekte können unter anderem Formalisierungs- und Datenerhebungsprozesse oder die Räume, Materialität und Vorstellungswelten bürokratischer Praktiken etc. betrachten. Der regionale Schwerpunkt sowie die untersuchte Zeitperiode und Epoche sind offen und beschränken sich nicht auf den Senegal. Die Bewerber/innen müssen ebenfalls bereit sein, an der fachlichen und logistischen Organisation von Forschungsaktivitäten und Veranstaltungen zur Wissenschaftsvermittlung im Rahmen des Programms mitzuwirken. Gesucht werden somit Nachwuchswissenschaftler/innen mit Teamfähigkeit und Eigeninitiative. Bedingungen - Die Einstellung erfolgt in Form eines Stipendiums mit einer Dauer von zwei Jahren, die bei erfolgreicher Evaluation um 12 Monate verlängert werden kann. - Die Doktorierenden werden sich mehrheitlich in Dakar aufhalten, dem Zentrum des Projekts, wo sie die logistische Unterstützung des Programms sowie das damit verbundene internationale Netzwerk nutzen können. Sie können mit Reisekostenzuschüssen Forschungsaufenthalte in Europa und in Afrika wahrnehmen und an Kolloquien oder anderen wissenschaftlichen Veranstaltungen außerhalb des Senegals teilnehmen. - Die Doktorierenden führen ihr Forschungsvorhaben in Form einer Dissertation durch und nehmen an den gemeinsamen wissenschaftlichen Aktivitäten des Gesamtprogrammes teil (Seminare, Summer Schools, Kolloquium etc.). Sie verfassen zweimal jährlich Kurzberichte über ihre Aktivitäten im Rahmen des Programms. - Die Doktorierenden unterstützen die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen im Rahmen des Programms. Bewerbungsvoraussetzungen - Die Ausschreibung richtet sich an junge Nachwuchswissenschaftler/innen, die bereits als Doktorierende eingeschrieben sind oder die dafür notwendige Qualifikation haben. Die Einschreibung in einer der Partnerinstitutionen wird begrüßt. - Wer sich in der Abschlussphase des Masters befindet, kann sich ebenfalls bewerben, wenn die Betreuungszusage der zukünftigen Betreuer/innen für die Dissertation vorliegt. - Mögliche Disziplinen sind Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft oder Ethnologie bzw. verwandte Disziplinen.
http://www.dhi-paris.fr/institut/ueberblick.html

Weitere Kategorien: Internationales - Andere Förderinstitutionen - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Promotionsstipendien