STANDPUNKTE. Wissenschaft nimmt Stellung.

Univ.-Prof. Dr. Stephan Goertz (Foto: Stefan F. Sämmer)MORALTHEOLOGIE

Kirche in der Kritik

Die katholische Kirche kommt nicht aus den Schlagzeilen, die noch dazu überwiegend negativ sind: Die Debatten um die "Pille danach", um Missbrauch und um das Arbeitsrecht im Kirchendienst schlagen hohe Wogen, die Stimmung ist aufgeladen, radikale Positionen drängen sich in den Vordergrund. Univ.-Prof. Dr. Stephan Goertz, Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), bezieht Stellung.


Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel (Foto: Peter Pulkowski)UNIVERSITÄTSMEDIZIN

Fluglärm macht die Menschen krank

Ein Kardiologe geht gegen den Fluglärm auf die Barrikaden: Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, kritisiert scharf den Expansionsdrang der Frankfurter Flughafens. In einer wissenschaftlichen Studie weist er nach, wie gefährlich die dröhnenden Flieger für die Gesundheit sind.


Dr. Dr. Ilkan Ilhilic (Foto: Peter Pulkowski)MEDIZIN UND PHILOSOPHIE

Ein Muslim, Türke und Mainzer im Deutschen Ethikrat

Die Ernennung hat Aufsehen erregt: Dr. Dr. Ilhan Ilkilic vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz ist der erste Muslim im Deutschen Ethikrat. Er sieht sich in dieser Rolle als Vermittler zwischen den Kulturen und den wissenschaftlichen Disziplinen.


(Foto: Stefan F. Sämmer)JGU-LEADERSHIP

Führung soll weiblicher werden

Prominenter Besuch beim Projekt "JGU-Leadership – Wandel gestalten": Die Management-Trainerin Sabine Asgodom sprach bei einem ersten Netzwerktreffen von 55 weiblichen Führungskräften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) über "Führen mit S.E.E.L.E." Sie sollte Diskussionen anstoßen und erntete begeisterten Applaus.


(Foto: Peter Pulkowski)EUROKRISE

Keine Panik, noch stimmt der Kurs

Die Eurokrise ist in aller Munde. Eine Nachricht jagt die andere. Deutschland bürgt für Milliarden, Griechenland steht trotz Rettungsschirm im Regen, Spanien und Italien wackeln, die Finanzmärkte schwanken zwischen Nervosität und Hysterie. In dieser Zeit bewahrt sich der Mainzer Volkswirtschaftler Univ.-Prof. Dr. Philipp Harms einen sachlichen Blick auf die Lage.


(© N'Socialist Soundsystem)MUSIKWISSENSCHAFT

Rechte Töne dringen in neue Musikgenres vor

Der Rumpelrock der 1980er ist passé. Rechte Musik erobert mittlerweile die verschiedensten musikalischen Genres. Diese Entwicklung beobachtet Dr. Thorsten Hindrichs vom Musikwissenschaftlichen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit Sorge. Er mahnt eine gesellschaftliche Auseinandersetzung auf breiter Basis an.


(Foto: Peter Pulkowski)DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR AMERIKANISTIK

Siri Hustvedt mag keine Grenzen

Sie las aus ihren Büchern, diskutierte unermüdlich und debattierte zum Finale mit Fachleuten verschiedenster Disziplinen: Die US-amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt war der Star  auf der 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Doch sie war nicht die einzige, die den mehr als 300 Gästen aus aller Welt etwas zu sagen hatte. 76 Referenten präsentierten Beiträge rund um das Thema "American Lives".


(Foto: Peter Pulkowski)STIFTUNGSPROFESSUR 2012

Und manchmal knallt der Ball eben gegen die Museumsmauern 

Afrikanische Museen sind längst nicht mehr nur Aufbewahrungsorte für verstaubte Exponate. Sie haben sich zum Schmelztiegel der Gesellschaft entwickelt. Hier diskutieren die Menschen politische Fragen, sie bilden sich fort oder treiben Sport. Drei Fachleute berichteten auf Einladung des Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessors Friedemann Schrenk von dieser Entwicklung.


(Foto: Peter Pulkowski)SOCIAL MEDIA

Privatsphäre ist eine Illusion

Ob Partyfotos, Beziehungsstatus oder sexuelle Orientierung – Selbstoffenbarung ist im Social Web an der Tagesordnung und User unterscheiden dabei kaum zwischen guten Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen. Dadurch geht die Privatsphäre verloren. Am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beschäftigt sich Juniorprof. Dr. Leonard Reinecke mit der Frage, wie Nutzer von sozialen Netzwerkplattformen wie Facebook mit Selbstoffenbarung und dem Schutz der Privatsphäre umgehen.


(Foto: Peter Pulkowski)SYRIEN

"So eine Form von Desinformation habe ich noch nie erlebt"

Günter Meyer ist ein gefragter Gesprächspartner, wenn es um die Krise in Syrien geht. Die Medienvertreter geben sich bei dem Universitätsprofessor vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Klinke in die Hand. Der Orient-Experte versucht, gegen den Mainstream der Berichterstattung anzuschwimmen. Er kritisiert, dass einseitig Stimmung gemacht wird für die Oppositionellen.


(Foto: Peter Pulkowski)FUKUSHIMA

Medien schürten Ängste, Fachleute blieben ungehört

Was ist damals in Fukushima geschehen? Welche Rolle spielten die Medien? Wo liegen die Risiken der Atomkraft? Dr. Gabriele Hampel, Betriebsleiterin des Forschungsreaktors TRIGA, plädiert für eine sachliche Auseinandersetzung mit solchen Fragen. Das Symposium "Strahlenschutz - Ein Jahr nach Fukushima" ist da ein Schritt in die richtige Richtung.


(Foto: Stefan F. Sämmer)DOPING IM BREITENSPORT

Dopingkontrolle ist nur ein Feigenblatt

Mit einem Nachweisverfahren für Gendoping hat Univ.-Prof. Dr. Dr. Perikles Simon Aufsehen erregt: Was zuvor als unmöglich galt, ist ihm und seinen Mitarbeitern gelungen. Auf solche Forschungen stürzen sich die Medien, wenn es um Schlagzeilen geht. Im Gespräch jedoch setzt der Leiter der Abteilung Sportmedizin, Prävention und Rehabilitation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) etwas andere Schwerpunkte.


(Foto: Peter Pulkowski)WIRTSCHAFTSWEISE

Die Euro-Zone braucht einen Schuldentilgungspakt

Beatrice Weder di Mauro präsentierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) das Jahresgutachten der fünf Wirtschaftsweisen. Das Gremium, zu dem sie seit 2004 gehört, schlägt als Weg aus der Krise einen Schuldentilgungspakt für die Euro-Zone vor.


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