PANORAMA. Forschen, Lehren, Lernen.
Frische Forschung und viele GesprächeDie Bandbreite der Themen war groß bei den 41. Joint Sessions of Workshops am Institut für Politikwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Ob europäische Minderheitenpolitik, Protestbewegungen wie der Arabische Frühling oder Klimawandel – insgesamt kamen 33 Themen zur Sprache. Andreas Jungherr und Pascal Jürgens etwa diskutierten über den Microblogging-Dienst Twitter. |
Kleingeld war groß bei den RömernZwar passt die Münzsammlung des Arbeitsbereichs Alte Geschichte am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in einen einzigen Tresor, aber sie hält durchaus Überraschungen bereit – zumindest für den Laien. Riesiges römisches Kleingeld ruht neben einem Reigen von Kaiserdarstellungen. Alexander der Große und Kleopatra sind hier in Silber, Gold und Bronze zu bewundern. |
Die Sammlung wächst und wächstDas Herbarium der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist kaum bekannt. Dabei enthält es viele teils seltene Pflanzen- und Pilzarten, von denen einige bis heute nicht ausreichend klassifiziert sind. Hier ruht eine große Sammlung rheinland-pfälzischer Pilze und Pflanzen aus dem Naturschutzgebiet Mainzer Sand neben Exotischem aus Costa Rica oder Ruanda. PD Dr. Gudrun Kadereit zeigt, was das Herbarium zu bieten hat. |
Der Natur auf der SpurRoboter suchen neue Wirkstoffe gegen Krebs oder Alzheimer oder sie prüfen die Wirkung von Nanopartikeln auf den Menschen: Im Mainz Screening Center arbeiten Univ.-Prof. Dr. Roland Stauber und seine Kollegen an einer ganzen Palette von Fragestellungen. Das Screening Center ist der Schnittpunkt eines weitverzweigten Netzwerks aus verschiedensten Institutionen. |
Im Spionagejet auf WolkenjagdZwei der wichtigsten Faktoren im Klimageschehen geben noch immer Rätsel auf: die Wolken und die Aerosole in der oberen Erdatmosphäre. Univ.-Prof. Dr. Stephan Borrmann ist beidem auf der Spur. Ein neues Großprojekt im Himmel über Indien steht nun an. Die Europäische Union unterstützt das Vorhaben mit 2,75 Millionen Euro. |
Expedition in ein Universum der KunstRegelmäßig lädt die Kunsthochschule Mainz zum Rundgang durch ihr Haus. In den Ateliers sind vier Tage lang die Arbeiten von rund 140 Studierenden zu sehen. Es gibt reichlich Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion oder einfach zum Schauen und Staunen. |
Ein Warhol unterm Hammer56 Studierende luden zur großen Versteigerung ins Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Ihre fiktiven Auktionshäuser Phoenix und Galla boten Werke von Otto Dix und Salvador Dalí, von Andy Warhol und George Grosz zum Verkauf – und an die sechs Millionen Euro bot das Publikum. Ein Riesenerfolg, auch wenn das Geld nicht wirklich floss. |
Aus Schülern werden MinisterFür drei Tage zog die Europäische Union nach Kaub: 27 Schüler schlüpften beim Planspiel "EU+" in die Rollen von EU-Abgeordneten, um mit viel Engagement den Beitritt Serbiens und der Türkei in die Gemeinschaft zu verhandeln. Möglich machten das Univ.-Prof. Dr. Arne Niemann mit seinen Mitarbeiterinnen vom Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), das Weiterbildungszentrum Ingelheim und die Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und der Europäischen Union. |
Mollusken erzählen vom KlimaMammut und Muschel, Libelle und Koralle: Die Paläontologische Sammlung des Instituts für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeichnet sich durch ihre ungeheure Bandbreite aus. Was ihr fehlt, ist ein Kurator. Denn rund eine Millionen Exponate lassen sich nicht mal eben so nebenbei verwalten. |
"Hört doch mal richtig zu!"Die Themen der Bildungswissenschaften sind vielfältig. Davon kann sich jeder beim 2. Tag der Bachelorarbeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am 1. Februar 2013 überzeugen. Das JGU Magazin bietet schon einmal einen Vorgeschmack, was Studierende und Lehrende an diesem Tag erwartet: Aynur Güler und Farah Siddiqui erzählen von ihrem Versuch zu einem wichtigen Element des Englischunterrichts. |
4.000 Lackmusstreifen der GeschichteDas Gesangbucharchiv der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) enthält die weltweit wohl bedeutendste Sammlung und Forschungsstelle zur christlichen Gebrauchsliteratur. In Gesangbüchern spiegelt sich Geschichte auf einzigartiger Weise. Prof. Dr. Hermann Kurzke lädt ein zu einer Reise durch die Jahrhunderte. |
Mehr als nur MedikamenteDie Apotheke der Universitätsmedizin Mainz gehört zu den modernsten und größten ihrer Art. Von hier aus wird die Universitätsmedizin mit Arzneimitteln, Medizinprodukten und Laborbedarf versorgt. Hunderttausende von individuell zubereiteten Präparaten entstehen hier. Dienstleistung und Logistik, Forschung und Lehre finden sich unter einem Dach – einem sehr unauffälligen allerdings. |
Doktor spielen für den ErnstfallIm Skills Lab der Universitätsmedizin Mainz lernen Studierende von Studierenden all das, was im Regelstudium manchmal zu kurz kommt. Ob Intubation oder Katheterlegen, Ultraschalluntersuchung oder Anamneseübung: Das Angebot ist vielfältig und schließt eine Lücke in der Lehre. |
Netze knüpfen für die KarriereEs blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück: das Coaching-Center für Nachwuchswissenschaftlerinnen. Ursprünglich war das Projekt des Frauenbüros der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auf ein Jahr angelegt, doch es hat sich derart bewährt, dass es nicht mehr wegzudenken ist aus der Frauenförderung der Hochschule. Anlass genug, das Jubiläum mit einer Tagung zum Thema "Chancen in und mit Frauennetzwerken – Frauennetzwerke stellen sich vor" zu feiern. |
Ein klarer Kopf in der
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Die Rebellion der AmeisenDass Ameisen andere Ameisen als Sklaven halten, ist schon länger bekannt. Doch Univ.-Prof. Dr. Susanne Foitzik vom Institut für Zoologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat festgestellt, dass diese Sklaven durchaus das Zeug zur Rebellion haben. Und sie kann erklären, wie sich diese Fähigkeit im Lauf der Evolution entwickelt hat. |
Rheinhessische Steinzeit frisch serviertVielleicht zog der Mensch bereits vor 800.000 Jahren durch Rheinhessen. Hinweise gibt es, bewiesen ist es allerdings nicht. Auf jeden Fall aber jagte der Neandertaler hier den Wisent und der Homo sapiens schuf rätselhafte Frauenfiguren. Im Museum Alzey zeigen zwei Absolventen des Instituts für Vor- und Frühgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Ausstellung über "Pioniere – Jäger – Künstler. Die ältere Steinzeit in Rheinhessen". |
Wenn die Medien auch nicht weiter wissenNoch sind wissenschaftliche Untersuchungen zur Finanzkrise dünn gesät. Das beginnt sich gerade erst zu ändern. Oliver Quiring, Hans Mathias Kepplinger, Mathias Weber und Stefan Geiß vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun mit "Lehman Brothers und die Folgen" ein Buch vorgelegt, das die Medienberichterstattung zur Finanzkrise unter die Lupe nimmt. |
Ein Platz auf der dOCUMENTA (13)Neun Studentinnen der Kunsthochschule Mainz reisten zur dOCUMENTA (13). Univ.-Prof. Andrea Büttner hatte die Initiative übernommen, sie vermittelte ihre Schülerinnen von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nach Kassel. Dort nahmen sie als Künstlerassistenz des Kanadiers Gareth Moore an der wichtigsten Schau zeitgenössischer Kunst teil. |
Der mit dem Ball tanztOhne den Fußball läuft bei Thomas Rist gar nichts – ob in einer Freistunde, beim Spaziergang über den Campus oder im Interview. Immer spielt der Ball mit, denn neben seinem Sportstudium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist der 29-Jährige einer von Deutschlands erfolgreichsten Freestyle-Fußballern. |
Der heiße Draht zur UniversitätDie Hotline des Studierendenservice der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist die erste Anlaufstelle für Fragen rund ums Studium. Hier gehen bis zu 1.500 Anrufe am Tag ein. Die Service-Hotline der JGU war die erste ihrer Art an einer deutschen Universität. In diesem Jahr feiert sie ihr 10-jähriges Bestehen. |
Wissenschaft im 10-Minuten-TaktEs ging um gut ausgestattete Erpel, faule Gene und warme Motoren, aber auch um Statistik, Epigenetik und Politiktheorien: Beim 8. Mainzer Science Slam präsentierten drei Vertreter der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und ein Transporttechnologe aus Russland ihre Fachdisziplinen. Es galt, mit Witz und pointiertem Vortrag die Gunst des Publikums zu gewinnen. |
Hinab in den Keller zur Musik AfrikasAm Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lagern mehr als 10.000 Tonträger. Das Archiv für die Musik Afrikas, das AMA, beherbergt eine einzigartige Sammlung. Hier finden sich alte Schellackplatten aus Tansania, LPs aus Mali und frische CDs aus dem Senegal. Archivleiter Dr. Hauke Dorsch lädt ein zur Führung durch vielgestaltige Klangwelten. |
Mehr Frauen in die Führung – aber wie?Das Teilprojekt "Frauen in Führungspositionen" des gesamtuniversitären Projekts "JGU-Leadership – Wandel gestalten" lud zu Vortrag und prominent besetzter Podiumsdiskussion ein. Es gab viel Kritik an männlichen Machtstrukturen, die Frauen den Aufstieg immer noch schwer machen. |
Deutschland würde mehrheitlich Obama wählenGenau eine Woche vor der finalen Entscheidung im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf wurden im größten Hörsaal auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Chancen für Barack Obama und seinen republikanischen Gegenkandidaten Mitt Romney diskutiert. Deutschland votiert scheinbar eindeutig für Obama, aber wie sehen es die Amerikaner? |
Jura-Studentinnen hinter GitternDie Knastgruppe am Lehrstuhl für Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug und Strafrecht der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat eine lange Geschichte – eine Erfolgsgeschichte. Studierende erfahren, wie es zugeht hinter Gittern, und Untersuchungshäftlinge bekommen Kontakt nach draußen. |
Von Ressourcen, Konflikten und dem Blick auf Europa3.500 Teilnehmer, 400 Referenten, 99 engagierte Helfer vor Ort und zwei Jahre intensive Vorbereitungszeit: Der 49. Deutsche Historikertag an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wurde zum Großereignis. Vier Tage lang ging es bei einem der größten geisteswissenschaftlichen Kongresse Europas um "Ressourcen – Konflikte" und um einiges mehr. |
Mythen erobern die ModerneDr. Irene Berti ist sich sicher: "Die Echos der antiken Welt finden sich überall, denn die moderne Kultur klaut viel. Die Vergangenheit ist aktuell." Genau dies machten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsverbunds IMAGINES zum Thema: Bei der Konferenz "Magic and the Supernatural from the Ancient World" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ging es um Zauberinnen und Zombies, um Fabelwesen und um eine Superheldin. |
Studierende reißen Sprachbarrieren einWer einen Behördengang vor sich hat, aber nicht ausreichend Deutsch spricht, kann sich in der Region Germersheim an den Dolmetscherpool wenden. Hier helfen 30 Studierende des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bei Terminen mit sozialen Diensten, dem Jugendamt oder anderen Behörden. Anfang des Jahres wurde der Pool gegründet, ab 2013 erhält er finanzielle Unterstützung durch den Integrationsbeauftragten, um seine Arbeit fortsetzen zu können. |
Die Jugendfeuerwehr probt den ErnstfallNach einer Verpuffung im ehemaligen Werkstattgelände des Max-Planck-Instituts für Chemie auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kommt es zum Brand. Mehrere Studierende sind verletzt oder vermisst. Durch starken Wind dehnt sich der Brand aus. Weitere Einsatzkräfte werden dringend benötigt. – So die fiktive Ausgangslage einer Großübung der Mainzer Jugendfeuerwehr auf dem Universitätscampus. |
Alte Pflanzen frisch aus dem BeetOb Mombacher Winter, Gonsenheimer Treib oder Hunsrücker Puffbohne – im Bauerngarten auf dem Gelände des Botanischen Gartens wachsen seltene Nutzpflanzen und regionale Sorten, die beinahe in Vergessenheit geraten sind. Auf 100 Quadratmetern findet sich eine ungeheure Vielfalt mit mancher Überraschung: Hier blüht der Salat, und eine Zwiebel wacht über die Möhren. |
Ein Portal in die wunderbare Welt der UniversitätDer Verein Campus Mainz e.V. öffnet mit seinem Internetportal neue Wege der Kommunikation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Er bündelt Informationen und hilft bei Problemen. Aber nicht nur das: Hier arbeiten Studierende daran, dass der Campus in all seinen Facetten wahrgenommen wird. Auf www.campus-mainz.net gibt es mit wenigen Klicks ganz viel zu entdecken. |
Lernen im Land der Freiheit und der schmalen StraßenDie deutsche Sprache ist nicht schwer und es kann sehr viel Spaß machen, Deutsch zu lernen - so das Credo von Michaela Küper und ihrem Team. Beim 64. Internationalen Sommerkurs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben 115 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 31 Nationen nicht nur die Sprache, sondern auch das Land entdeckt. |
Erlebnisreise in den Botanischen GartenAm heißesten Tag des Jahres lud der Botanische Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zum Sommerfest. Tausende schauten sich auf dem Gelände um, erlebten Konzerte und Kindertheater, schwankten zwischen Couscous und Bratwurst – oder stürmten den beliebten Pflanzenbasar. |
In weißen Laborkitteln auf Expedition zu den FarbenDas NaT-Lab der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat seine neuen Räume im Neubau des Instituts für Physikalische Chemie bezogen – und muss gleich einen ersten großen Praxistest bestehen: Vier Tage lang sind Schülerinnen und Schüler hier den Farben auf der Spur. Mit vielen Experimenten erleben sie Chemie, Biologie und Physik mal ganz anders als im normalen Unterricht. |
Kein Graben zwischen Ausländern und DeutschenDie Unterscheidung zwischen Ausländern und Migranten einerseits und Deutschen andererseits ist nicht mehr zeitgemäß. Das ergibt eine Zwischenbilanz der "Migrationsstudie Mainz" des Geographischen Instituts und des Zentrums für Interkulturelle Studien (ZIS) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), an der Hunderte von Studierenden mitarbeiteten. |
Archivierte SiedlungsgeschichteEthnologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Goethe-Universität Frankfurt haben in Burkina Faso und Ghana die Siedlungsgeschichte von mehr als 200 Dörfern, die zuvor lediglich mündlich tradiert worden war, umfassend erhoben. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftler nun an das Nationalarchiv von Burkina Faso übergeben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur dauerhaften Bewahrung kulturellen Erbes. |
Mainz 05 kürt sich zum KarnevalsvereinWie manifestiert sich regionale Identität in einer zunehmend globalisierten Welt? Dieser Frage ging Kulturanthropologin Dr. Christina Niem in ihrer Antrittsvorlesung an der JGU nach. Unter dem Titel "Repräsentation von Region oder Wettstreit regionaler Identitäten? Zwei rheinland-pfälzische Bundesligavereine im Vergleich" widmete sie sich dem 1. FSV Mainz, dem 1. FC Kaiserslautern und ihren Fanclubs. |
"Ist das überhaupt Wissenschaft?"Große Bögen schlagen kann Friedemann Schrenk, der 13. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. Das bewies der Paläoanthropologe zum Abschluss seiner Vorlesungsreihe "Out of Africa" ein weiteres Mal. Von fossilen Zähnen über rassistische Denker und genetische Erkenntnisse führte sein Weg bis zur Mitgliederwerbung für die Freunde der Universität Mainz. |
Das Land der großen UnterschiedeDas erste Handbuch zur Geschichte von Rheinland-Pfalz ist da. Bisher gab es so ein Werk noch nicht, 40 Autorinnen und Autoren eroberten hier Neuland. Mitherausgeber Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener, Professor für Zeitgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), und Dr. Pia Nordblom, Koordinatorin der Handbuch-Arbeitsstelle an der JGU, erzählen von den Herausforderungen des Mammutprojekts. |
Ausgezeichneter Nachwuchs, vergessene SammlungenAm Dies academicus feiert die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihre Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. 14 herausragende Dissertationen wurden diesmal ausgezeichnet. Im Festvortrag beschäftigte sich Dr. Andreas Brandtner, Direktor der Universitätsbibliothek, mit einem Thema, das nach langer Flaute wieder in Schwung kommt: den universitären Sammlungen. |
Die Geschichte vom geschichtslosen KontinentDie Wiege des Menschen steht in Afrika, dennoch gilt der Kontinent immer noch allzu vielen als geschichtslos. Mit diesem Vorurteil will Prof. Dr. Andreas Eckert aufräumen. Gutenberg-Stiftungsprofessor Friedemann Schrenk hatte ihn zur Vorlesungsreihe "Out of Africa: Zur Globalgeschichte des Homo sapiens" eingeladen, um ein schiefes Afrika-Bild zurechtzurücken. |
Mineralien sterben nichtIn einem schlichten Raum mit 60er-Jahre-Charme lagert beim Institut für Geowissenschaften die Mineralogische Sammlung. Hier funkeln in schlichten Vitrinen Rubine, Smaragde, Gold und vieles mehr. Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister hütet diese Schätze, ergänzt sie um neue Stücke – und verbrennt auch schon mal einen Diamanten im Dienst der Wissenschaft. |
Nachwachsende RohstoffeDas Zauberwort zur Energiewende heißt "Nachwachsende Rohstoffe". Sie scheinen die Rettung zu sein: umweltneutral, vielfältig verwendbar und eben immer wieder nachwachsend. Doch lösen sie wirklich alle Probleme? Dr. Ralf Omlor, Kustos des Botanischen Gartens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), plädiert anlässlich der Themenwoche "Nachwachsende Rohstoffe – Pflanzen, Produkte, Perspektiven" für einen differenzierteren Blick auf ein komplexes Thema. |
Meave Leakey zu Besuch bei Verwandten in MainzDie berühmte britische Paläoanthropologin Meave Leakey kam auf Einladung von Gutenberg-Stiftungsprofessor Friedemann Schrenk nach Mainz. Bei ihrer Vorlesung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ließ sie sechs Millionen Jahre Menschheitsgeschichte Revue passieren. Doch zuvor traf sie im Naturhistorischen Museum ihre Ahnen. |
Europa tagt in MainzZum dritten Mal trafen sich Studierende aus der ganzen Welt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), um das Europäische Parlament zu imitieren. Bei der Model European Union Mainz (MEUM) können die Teilnehmer die Gesetzgebungsverfahren der EU hautnah nachvollziehen. Der europäische Gedanke soll so noch tiefere Wurzeln schlagen. |
Containerboot wird zum KunstobjektDie Licht- und Klanginstallation "resonate" war ein Riesenerfolg auf der Frankfurter Luminale. Täglich wollten rund 2.000 Besucher das zum Kunstwerk umgebaute Containerboot sehen. Möglich wurde das Projekt durch eine Kooperation der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit der Fachhochschule (FH) Mainz. Studenten des Fachbereichs Gestaltung taten sich mit Kaspar König von der Hochschule für Musik zusammen. |
Nicht nur Minister stolpern über PlagiateDie Universitätsbibliothek (UB) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) beleuchtet am 30. Mai in einer hochkarätig besetzten Tagung ein hochaktuelles Thema: "Plagiate & Co – Wissenschaftliches Fehlverhalten ist (k)ein Kavaliersdelikt." Zuvor äußert sich UB-Direktor Dr. Andreas Brandtner schon mal zum Phänomen des Plagiarismus und zum Ziel der Tagung. |
Die Suche nach dem "missing link" wird "abgeblasen"Am Beginn der Menschwerdung steht nicht etwa das große Gehirn, sondern der aufrechte Gang. Prof. Dr. Friedemann Schrenk, 13. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur, führt seine Zuhörer zum Auftakt der Vorlesungsreihe "Out of Africa: Zur Globalgeschichte des Homo sapiens" zu den Wurzeln der Menschheit. |
Ein Mann macht Lust auf lästige LehreBesonders an Massenuniversitäten sollte die Lehre stärker in den Vordergrund treten, meint Dr. Malte Persike vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Gerade erst wurde er vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und von der Hochschulrektorenkonferenz mit dem Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre ausgezeichnet – und das, obwohl er etwas lehrt, wovor es seinen Studierenden graut: Psychologische Methodenlehre. |
Bürger zahlen 103 Milliarden Euro für ihren SportDen Deutschen ist ihr Sport teuer – doch wie teuer, das ahnte vor der Studie von Holger Preuß kaum jemand. Der Universitätsprofessor für Sportsoziologie und Sportökonomie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) legt Zahlen vor, die die wirtschaftliche Bedeutung des Sports eindrucksvoll belegen: Mindestens 103 Milliarden Euro geben die Bürger jedes Jahr dafür aus. |
Sechs Jahre filmen am FlussDie Videoinstallation "fliozan" lädt dazu ein, sich im faszinierenden Netz deutscher Flusslandschaften zu verlieren. Sechs Jahre arbeitete Prof. Dr. Harald Schleicher von der Kunsthochschule der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) an dem monumentalen Werk. Nun ist es in Duisburg zu sehen. |
Universität bildet Mechaniker vom Feinsten ausAn die Uni geht es zum Studieren, das ist jedem klar. Doch wer weiß schon, dass die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auch einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region ist? Jetzt hat die Werkstatt am Institut für Physik ihren Ausbildungsbereich für Feinwerkmechaniker modernisiert und stellt ihre neuen CNC-Maschinen vor. |
Bilder einer unbekannten UniversitätHinter dem Namen "campus digital" stecken fünf versierte Hobbyfotografen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, möglichst viele Facetten der Universität aufs Bild zu bannen. Alle sechs Monate zeigt die Gruppe eine neue Ausstellung. Gerade hat sie ihre Schau "labore" eröffnet. |
Ein Wochenende mit Hirnforscher Hans FlohrIm Januar trafen sich Medizin- und Theologiestudenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu einem Wochenendseminar, bei dem es um den Dialog zwischen Hirnforschung und Fundamentaltheologie ging. Da prallten Weltbilder aufeinander. Die Studierenden profitierten vom Austausch der beiden Disziplinen. |
Misserfolge beflügeln die WissenschaftMit ihrem "Journal of Unsolved Questions" stießen Leonie Mück und Thomas Jagau 2011 in eine Marktlücke. Die beiden Doktoranden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) waren erstaunt, welch ein positives Echo sie von verschiedensten Seiten für ihre Zeitschrift bekamen. Doch obwohl das Interesse groß ist, scheint die Zukunft ihres "Journals für ungelöste Fragen" ungewiss. |
Ein Schatz klärt auf über den jüdischen Alltag im 18. JahrhundertDie Geniza der alten Weisenauer Synagoge bietet einen tiefen Einblick in die jüdische Kultur und den Alltag der Gemeinde. Seit zweieinhalb Jahren durchforscht Univ.-Prof. Dr. Andreas Lehnardt von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Hinterlassenschaften aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Er bringt einzigartige Funde ans Tageslicht. |
Jesus kannte keine SchokoladeNicht mal zwei Jahre alt ist die Grüne Schule im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Und schon hat sie sich als Bildungseinrichtung für jung und alt etabliert. Im Jahr 2011 kamen rund 4.700 Besucher. Zudem zeichneten die UNESCO, das Land Rheinland-Pfalz und die Architektenkammer diese ungewöhnliche Einrichtung aus. |
Nacht der Hausarbeiten erlebt großen AnsturmDie Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lud zur ersten "Nacht der Hausarbeiten" ein. Der Andrang war unerwartet groß, die Studierenden nahmen die vielfältigen Angebote gern an – und Direktor Dr. Andreas Brandtner zeigte sich hoch zufrieden. |
Gutenbergs Lettern reisen um den GlobusEine Weltkarte der etwas anderen Art, ein Bilderbogen der Uni-Geschichte und eine Wandplastik: Das sind die prämierten Ideen, die Mitglieder der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zum Motto des Zukunftskonzepts "The Gutenberg Spirit: Moving Minds – Crossing Boundaries" entwickelten. |
Poesie für die SinneIm LyrikLabor entstehen aus Gedichten multimediale Erlebniswelten. Poesie wird sicht- und hörbar, sie bekommt manchmal sogar einen Geruch oder einen Geschmack. Dieses ungewöhnliche Lehrprojekt entstand im Jahr 2011. Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Fachhochschule Mainz arbeiten hier zusammen, um Lyrik in neue Formen zu gießen. |
IFuL verführt Studenten zum Blick über den TellerrandDie Integration des Studium generale in die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge ist in vollem Gange. Der Arbeitsbereich Interdisziplinäre Forschung und Lehre (IFuL) soll mit seinen Angeboten die Studierenden anregen, über den Tellerrand ihre Fachs zu schauen, eigene Methoden zu hinterfragen und fremde Arbeitsweisen kennenzulernen. |
Der Mensch kommt aus AfrikaFriedemann Schrenk ist der 13. Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur. In seiner Vorlesungsreihe zum Sommersemester 2012 wird sich der Paläoanthropologe mit der Entwicklung des Menschen beschäftigen. Unter dem Titel "Out of Africa: Zur Globalgeschichte des Homo sapiens" will er räumliche, biologische und kulturelle Verflechtungen aufzeigen, die zum heutigen Menschen führten. |



















































































