Der Vizepräsident für Studium und Lehre

Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie

Der Vizepräsident für Studium und Lehre ist für alle Bereiche des Studiums und der Lehre sowie für Angelegenheiten der Vereinbarung von Familie und Beruf sowie der wissenschaftlichen und hochschuldidaktischen Weiterbildung zuständig. Ebenfalls zu seinem Geschäftsbereich zählen u.a. Grundsatzfragen des Hochschulpakts und des Qualitätspakts Lehre und andere Förderinitiativen im Bereich Studium und Lehre, das Bibliothekswesen sowie die Schnittstelle Schule – Universität. Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie ist seit 16. Januar 2018 Vizepräsident für Studium und Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Stephan Jolie, 1965 geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft an den Universitäten Frankfurt am Main und München. Im Anschluss an seine Promotion im Jahr 1995 war er bis 2002 wissenschaftlicher Assistent für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Im Jahr 2004 habilitierte er sich im Fach Germanistik mit besonderer Berücksichtigung der Älteren deutschen Literatur am Fachbereich Neuere Philologien der Goethe-Universität Frankfurt. Nach Vertretungsprofessuren an den Universitäten Frankfurt, Erlangen-Nürnberg und der FU Berlin folgte er 2007 dem Ruf auf die Professur für Literatur der älteren Epochen am Deutschen Institut im Fachbereich 05: Philosophie und Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Für die erfolgreiche Wahrnehmung des Amts des Vizepräsidenten bringt Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie umfangreiche und vielseitige Erfahrungen durch sein Engagement in den universitären Gremien ein. So war er von 2011 bis 2017 Dekan des Fachbereichs 05: Philosophie und Philologie. Insbesondere engagierte sich Jolie im Bereich der Internationalisierung von Studium und Lehre. So ist er seit 2007 Dijon-Beauftragter des Deutschen Instituts. Er war federführender Antragsteller und Koordinator der Erasmus+ Strategic Partnership "TALC_me: Textual und Literary Cultures in Medieval Europe" (gefördert durch die EU 2014-2017), in deren Mittelpunkt unter anderem Chancen, Perspektiven und Herausforderungen internationaler Studiengänge in den Geistes- und Kulturwissenschaften standen. Einen weiteren Schwerpunkt setzte er in der strategischen Weiterentwicklung der innovativen Lehre an der JGU. So realisierte er beispielsweise innovative Lehrprojekte als szenische Darbietungen in Kooperation mit dem Staatstheater Mainz.