Forschung und Technologietransfer
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz zählt zu den forschungsstarken Hochschulen in Deutschland. In zehn Fachbereichen mit mehr als 150 Instituten und Kliniken, der Hochschule für Musik sowie der Kunsthochschule Mainz forschen und lehren rd. 2.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter rund 480 Professorinnen und Professoren. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist damit das Zentrum der wissenschaftlichen Forschung in Rheinland Pfalz und ist eng mit regionalen, überregionalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft vernetzt.
Ein wesentlicher Maßstab für die Forschungsleistungen der JGU ist die Höhe der eingeworbenen Drittmittel. Diese beliefen sich im Jahr 2009 auf über 80 Mio. Euro, wobei die Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft - insbesondere mit derzeit neun Sonderforschungsbereichen, acht Graduiertenkollegs und elf Forschergruppen - einen Schwerpunkt bildet. Im aktuellen Ranking der DFG belegt die Johannes Gutenberg-Universität bei den Drittmitteleinwerbungen pro Wissenschaftlerin und Wissenschaftler in den Naturwissenschaften Platz 1.
Im Shanghai Academic Ranking of World Universities konnte die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ihre Position in den letzten fünf Jahren kontinuierlich verbessern und hält derzeit Platz acht unter den deutschen Universitäten. Um den zukünftigen Anforderungen an eine nationale wie internationale Forschungsuniversität gerecht zu werden und um im Wettbewerb um die Forschungsförderung zu bestehen, ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bestrebt, ihr wissenschaftliches Profil weiter zu schärfen und die Spitzenforschung zu stärken.