Wulf Vater-Dihydropyridine-Forschungspreis für Sven Moosmang

Arbeit über "Funktion von L-Typ-Kalziumkanälen im Gehirn und Herz-Kreislauf-System" ausgezeichnet

30.10.2006

Zum achten Mal wurde in den Räumen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz der Forschungspreis der an der Johannes Gutenberg-Universität etablierten Wulf Vater-Dihydropyridine-Stiftung vergeben. Der Preisträger in diesem Jahr ist Dr. Sven Moosmang vom Institut für Pharmakologie der Technischen Universität München. Der Preis wurde aufgrund der einhelligen Empfehlung mehrerer Fachgutachter dem Preisträger zugesprochen. In seiner prämierten Habilitationsschrift beschreibt Dr. Moosmang ein neues Modellsystem zum Nachweis der Bedeutung eines speziellen L-Typ-Kalziumkanals für Lernvorgänge und Gedächtnisbildung im Hippocampus des Gehirns. Die Erkenntnisse ergänzen die bereits erforschten Vorgänge in dieser Hirnregion sehr wesentlich und sind zwischenzeitlich in hochrangigen Fachzeitschriften publiziert.

Die jährliche Auslobung des Forschungspreises der Wulf Vater-Dihydropyridine-Stiftung wurde 1996 über die Einrichtung einer Stiftung an der Johannes Gutenberg-Universität durch Dr. Wulf Vater ermöglicht. Sie dient der Förderung der mit seinem wissenschaftlichen Lebenswerk untrennbar verbundenen Grundlagenforschung und therapeutischen Anwendung der Dihydropyridine. Hierbei handelt es sich um Arzneimittel, die vor 30 Jahren ein neues Zeitalter der Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen eingeleitet haben, wie vom Vorsitzenden der Preiskommission, Prof. Dr. Peter Vaupel von der Mainzer Universität, ausgeführt wurde.

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Preisträger Dr. Sven Moosmang (2.v.l.) mit Prof. Dr. Peter Vaupel (.l.), Univ.-Prof. Dr. Johannes Preuß (2.v.r.), Vizepräsident der JGU, und Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban (r.), Dekan des Fachbereichs Medizin

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Universitätsmedizin Mainz
Prof. Dr. med. Peter Vaupel
Abt. Pathophysiologie
Institut für Physiologie und Pathophysiologie
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D 55131 Mainz
Tel +49 6131 39-25929
Fax +49 6131 39-25774

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