Besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und qualifizierte Mitarbeiterinnen der Uni ausgezeichnet
Preisverleihung im Rahmen des Anreizsystems zur Frauenförderung
19.01.2009
Im Rahmen des Anreizsystems zur Frauenförderung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben Universitätspräsident Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch und Vizepräsident Univ.-Prof. Dr. Jürgen Oldenstein heute in einem kleinen Festakt besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und qualifizierte Mitarbeiterinnen der Hochschule geehrt. Den Preis für besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen in Form einer halben Stelle erhielt Dr. Annette Hilt vom Philosophischen Seminar. Die Preise für besonders qualifizierte Mitarbeiterinnen aus Technik, Verwaltung und Bibliothek in Höhe von €1.300 gingen an Anke Eckel, Verwaltungsangestellte in der Abteilung Immobilien, und an Alice Habermeier, technische Assistentin im Institut für Pharmakologie.Das Anreizsystem zur Frauenförderung existiert seit dem Wintersemester 1998/99 an der Universität Mainz. Mit dem Preis für besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen sollen junge Wissenschaftlerinnen in der Postdoc-Phase oder in der Abschlussphase der Habilitation bzw. zur Weiterqualifikation nach der Habilitation gefördert werden. Dies erfolgt in Form eines befristeten Beschäftigungsverhältnisses. Die Preisträgerin Dr. Annette Hilt wird die gewährte Mitarbeiterstelle nutzen, um ihre Habilitation zur Phänomenologischen Anthropologie weiter voranzubringen. In dem Preisvorschlag heißt es, dass Hilt mit ihrer Arbeit für die transdisziplinären Projekte des Arbeitsbereichs "Praktische Philosophie" eine wertvolle Bereicherung sei.
Mit dem Preis für Mitarbeiterinnen aus Technik, Verwaltung und Bibliothek wird Engagement in der Weiterbildung honoriert, das Mitarbeiterinnen in Eigeninitiative, außerhalb der Arbeitszeit und eigenfinanziert erbracht haben - aufgabenbezogen und aufstiegsorientiert. Die Preisträgerin Anke Eckel hat in eigener Initiative und auf eigene Kosten ein dreisemestriges berufsbegleitendes Studium an der Verwaltungs- und Fachakademie Frankfurt absolviert mit dem Abschluss der Immobilienökonomin. Dadurch kann sie auch komplexe Problemstellungen in ihrer Abteilung bearbeiten und ihren Vorgesetzten bei vielen Projekten wesentlich entlasten. Die zweite Preisträgerin in dieser Sparte, Alice Habermeier, hat durch weitgehend eigenfinanzierten Besuch von Kursen, Fachtagungen und Fachmessen in ihrer Freizeit sowie Literaturstudium und Austausch mit Wissenschaftlern im In- und Ausland die Etablierung und Weiterentwicklung anspruchsvoller Nachweismethoden ermöglicht. Mit ihrer Fachkompetenz und ihrem Engagement hat sie entscheidend dazu beigetragen, dass ihre Vorgesetzte im Institut für Pharmakologie eine international anerkannte Arbeitsgruppe aufbauen konnte.