Neues Bildbearbeitungszentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz nimmt Arbeit auf

Eröffnung des Arbeitsbereichs Digitale Dokumentation im Institut für Kunstgeschichte

11.02.2009

Das Institut für Kunstgeschichte ist Koordinator des neuen Bildbearbeitungszentrums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der hier angesiedelte Arbeitsbereich Digitale Dokumentation (ADD) ist im Jahr 2008 durch den Zusammenschluss des Zentralen Fotolabors der JGU mit dem Fotolabor des Instituts für Kunstgeschichte entstanden und präsentiert sich heute in seinen neuen Räumlichkeiten. Professionell ausgebildetes Personal übernimmt hier vielfältige Aufgaben im Bereich analoger und digitaler Foto- und Reprodokumentation für die gesamte Universität und im Besonderen für den neu definierten universitären Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften (HKW) sowie das Institut für Kunstgeschichte.

Mit dem Wechsel vom analogen zum digitalen Medium vollzog sich seit Ende der 1990er-Jahre auch allmählich ein Wechsel in den Fotolaboren der Hochschule. Dank des großen Engagements der Mitarbeiter in beiden Einzellaboren ist es gelungen, moderne Entwicklungen auch an der Universität mitzugehen. So wurde im Jahr 2003 die Datenbanksoftware ImageAccess implementiert. Das System ist mit mittlerweile fast 300.000 Bildern und einer komplexen Instituts-, Gruppen- und Nutzerverwaltung ein wichtiger Bestandteil der campusweiten und interdisziplinären Lehre und Forschung an der JGU.

In den letzten beiden Jahren ist der Arbeitsbereich Digitale Dokumentation mit hochwertigen Geräten im Wert von über 100.000 Euro ausgestattet worden. Eine besondere Anschubfinanzierung erhielt der ADD durch den Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften. Der Arbeitsbereich verfügt inzwischen über drei Arbeitsplätze, die für die Bildbearbeitung professionell ausgestattet sind.