Das neue Jahr beginnt mit 'juli'

Absolventinnen der Uni Mainz publizieren internationale Zeitschrift für Kinder- und Jugendliteraturforschung

04.02.2009

Wissenschaftliche Magazine für Pädagogik, für Psychologie und Soziologie und für Literaturwissenschaft existieren in großer Zahl. Absolventinnen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, Elemente aus all diesen Wissensbereichen in einer Publikationsreihe zu verbinden. Jetzt stellten sie erstmals die interdisziplinäre und internationale Fachzeitschrift juli - Zeitschrift für Kinder- und Jugendliteraturforschung vor. "Mit juli schlagen wir eine Brücke zwischen reinen Literaturwissenschaftlern und reinen Pädagogen", erklärt Anglistin Marion Rana, eine der fünf jungen Herausgeberinnen des neuen Magazins. Dem ersten call for papers folgten renommierte Forscherinnen und Forscher: Prof. Gudrun Marci-Boehncke, Leiterin der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendliteratur, und Julia Fritz, Mitarbeiterin in der Forschungsstelle für Jugend-Medien-Bildung, stellen in der juli-Erstausgabe ihre qualitative Studie zum Medien-Lesen mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten vor. Weitere Themen der Ausgabe: Gender in der Kinder- und Jugendliteratur, die Rolle von Mädchenmagazinen im Leben heranwachsender Frauen, rassistische und antisemitische Betrachtungen in der Kinder- und Jugendliteratur.

"Durch seine interdisziplinären und internationalen Beiträge vernetzt juli Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen und Prägungen", beschreibt Marion Rana das Anliegen der neuen Zeitschrift. Tatsächlich bringt bereits die erste Ausgabe das Wissen von Literaturwissenschaftlern, Soziologen, Pädagogen und Psychologen aus Deutschland, der Schweiz, Portugal und Tschechien zusammen.

juli erscheint zweimal jährlich und ist zum Preis von €9,80 im Direktvertrieb über die Homepage erhältlich.