Christoph Bläsi, bisher Erlangen, besetzt neu geschaffene Buchwissenschaft-Professur
Neuberufung zum Sommersemester 2009
13.05.2009
Das Institut für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz konnte zum Sommersemester 2009 Professor Dr. Christoph Bläsi (49), bisher Erlangen, auf eine neu geschaffene, die vierte Professur berufen.Christoph Bläsi, von der Ausbildung her Computerlinguist, war über zehn Jahre lang im Bereich des digitalen Publizierens und des strategischen Informationsmanagements bei verschiedenen Verlagen tätig und wird das Portfolio der Mainzer in Forschung und Lehre arrondieren: Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Buch- bzw. Medienwirtschaft sowie beim Digitalen Publizieren.
Die Mainzer Buchwissenschaft mit ihren über 600 Studierenden wird neben der Erweiterung des Lehrangebotes dadurch insbesondere im Forschungs-schwerpunkt "Medienkonvergenz" der Universität Mainz verstärkt; auch wird Christoph Bläsi bestehende Forschungsthemen, z.B. den Einsatz von mobilen Endgeräten zur Produktivitäts- und Serviceverbesserung in der mittelstän-dischen Medienwirtschaft, weiter bearbeiten. Institutsleiter Stephan Füssel, gleichzeitig Sprecher des neuen Forschungsschwerpunkts, freut sich über die Unterstützung: "Mit der Berufung Bläsis können wir unseren Anspruch 'Buchwissenschaft von Gutenberg bis zum e-book' noch besser erfüllen und aktuelle Forschungsfragen fundiert bearbeiten."
Neben Bläsi hat gerade auch die Musik- und Wirtschaftswissenschaftlerin Beatrix Obal als Wissenschaftliche Mitarbeiterin auf einer zusätzlich geschaffenen Mitarbeiterstelle ihre Tätigkeit aufgenommen: Sie wird sich schwerpunktmäßig um die Betreuung und Erschließung der vom Institut übernommenen vier Verlagsarchive (u.a. Rowohlt) kümmern. Der "Geschichte des Buchhandels in der BRD", einem weiterer Forschungsschwerpunkt der Proff. Ute Schneider und Stephan Füssel, stehen damit sehr gute Quellen und zusätzliche personelle Ausstattung zur Verfügung.

