Trinationale Summer School 2009 in Mainz: The South in Global Perspectives

Kooperationsprojekt der Mainzer Amerikanisten in Zusammenarbeit mit der Georgia State University in Atlanta und der Universität Peking

19.07.2009

Mit Bick auf das national und international renommierte Profil der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Bereich der American Studies und den Stärken der Georgia State University, Atlanta, USA sowie der chinesischen Universität Peking im Bereich der Southern Studies zielt das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Kooperationsprojekt auf ein interdisziplinäres Programm unter der Überschrift "American Studies in a Global World". Zum Auftakt des Projekts findet die erste Tri-National Summer School vom im Juli 2009 an der JGU zum Thema "The South in Global Perspectives" statt. Im Rahmen dieser trinationalen Summer School werden Verflechtungen, Interdependenzen und Allianzen in Vergangenheit und Gegenwart aus komparativer Sichtweise diskutiert. Doktoranden sollen innerhalb der Fragestellung der Summer School gemeinsam mit einschlägig ausgewiesenen Gastwissenschaftlern ein Projekt aus dem Themenbereich "New Southern Studies and Global Contexts" erarbeiten und vorstellen.

Im Rahmen der Summer School lehren renommierte Forscherpersönlichkeiten, die Mainz seit mehreren Jahren verbunden sind (Charles Wilson, Kelly Gene Cook Sr. Professor of History und Director des Center for the Study of Southern Culture, University of Mississippi), als Fulbright Professoren in Mainz gewirkt haben (etwa Katie McGee, Center for the Study of the South, University of Mississippi) oder die Mainzer Amerikanistik und Doktorandenausbildung kennen (Günter Lenz, Humboldt Universität). Andere Kontakte, etwa zu John Edgar Wideman (Brown University), einem der führenden Gegenwartsautoren der afroamerikanischen Literatur, sind das Ergebnis von Dissertationen Mainzer Studierender. Die Auswahl an Gastwissenschaftlern ist somit auch ein Spiegelbild der internationalen Forschungsbemühungen der Mainzer Amerikanistik im Bereich der Interkulturalitätsforschung und der transnationalen Amerikanistik. Hierzu zählen auch die langjährigen Kontakte zur Georgia State University, Atlanta und die Forschungsbeziehungen zum Center for Autobiography Studies, School of Foreign Languages der Universität Peking.

In den kommenden drei Jahren treffen sich 20 Doktoranden und renommierte Fachwissenschaftler aus Deutschland, den USA und China in den jeweiligen Ländern zu Summer Schools und erörtern in Theorie und Praxis Forschungsprojekte aus dem Bereich der transnationalen Amerikanistik. Die geplanten Summer Schools werden im Rahmen des vom DAAD geförderten "binational PhD-Network", durch Mittel des Forschungszentrums für Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz (SOCUM) sowie das Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS) finanziert.