Heinz Kölbl wird mit der Ernst Graefenberg-Medaille ausgezeichnet

Höchste Auszeichnung des Berufsverbandes der Frauenärzte Rheinland-Pfalz

11.09.2009

Der Mainzer Gynäkologe Univ.-Prof. Dr. Heinz Kölbl hat die Ernst Graefenberg-Medaille vom Berufsverband der Frauenärzte Rheinland-Pfalz (BVF) erhalten. Der BVF würdigte damit Kölbls "herausragende Verdienste um die Frauengesundheit" sowie sein "Engagement in der Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen Fachärzten und dem klinischen Bereich". Verliehen wurde die Auszeichnung vom Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Berufsverbandes, Sanitätsrat Dr. Werner Harlfinger, anlässlich des 16. Rheinland-Pfälzischen Gynäkologentags und der 181. Tagung der Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe am vergangenen Wochenende in Mainz.

Die Landesverband verleiht die Ernst-Graefenberg-Medaille damit zum vierten Mal. Die Medaille ist benannt nach dem deutschen Arzt Dr. Ernst Graefenberg (1881 - 1957). Der jüdische Arzt arbeitete bis zu seiner Auswanderung nach New York in Berlin als Gynäkologe. Bekannt ist Graefenberg durch seine Studien der weiblichen Geschlechtsorgane - insbesondere mit Blick auf Verhütung und auf den weiblichen Orgasmus. Nach ihm sind die Graefenberg-Zone ("G-Punkt") und der Graefenberg-Ring benannt. Der Graefenberg-Ring ist der Vorläufer der Spirale. Unter anderem hat Graefenberg auch den ersten Eisprungtest entwickelt.


 

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Univ.-Prof. Dr. med. Heinz Kölbl
Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten
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