ZIS-Mitglied Regina Heilmann ist neue Geschäftsführerin von SIETAR Deutschland
Interkulturelle Zusammenarbeit und kulturelle Diversität
08.04.2010
Mit Dr. Regina Heilmann besetzt ein langjähriges Mitglied des Zentrums für Interkulturelle Studien (ZIS) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die neu geschaffene Stelle der Geschäftsführerin bei SIETAR Deutschland e.V. Der Verein ist eine der bundesweit größten Organisationen für Personen, die auf dem Gebiet der interkultuellen Zusammenarbeit und der kulturellen Diversität tätig sind. Im ZIS war Heilmann in den letzten Jahren mit dem Forschungsschwerpunkt "Orientbilder im Film" aktiv."Nach meinem Magisterstudium in Heidelberg, Tübingen und Freiburg und ersten Arbeitserfahrungen erschien mir die Forscherinitiative 'Cinema, Media and the Middle East' der Mainzer Kulturgeographie als ideal für eine Dissertation im Bereich des Orientalismus-Diskurses, um sowohl das Feld der historischen als auch der angewandtsorientierten Kulturwissenschaften zu bearbeiten", beschreibt Heilmann ihren Weg zum Mainzer ZIS. Nach ihrer Dissertation schrieb Heilmann nach wie vor Beiträge über den antiken wie rezenten Orient in Form von Rezeptions- und Medienthemen, absolvierte Weiterbildungen im Bereich Projektmanagement, interkulturelles Forschungsmanagement und PR-Arbeit. Unter anderem entwickelte sie im Auftrag der Stadt Mannheim für mittelständische Betriebe und kommunale Behörden einen Basisworkshop zu Interkulturalität/Interkulturelle Kompetenzen. Seit März 2010 wirkt Heilmann nun als SIETAR-Geschäftsführerin. Die neu geschaffene Stelle soll die SIETAR-Mitglieder und den Vorstand noch stärker in ihrem Ziel unterstützen, interkulturelles Zusammenleben und Arbeiten zu fördern und voranzubringen. Für das Mainzer ZIS, das vielfältige Kooperationen mit Partnern aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft unterhält, ist so eine direkte Verbindung zu SIETAR sehr erfreulich.
SIETAR Deutschland agiert als Kontaktbörse, wissenschaftliches Forum und Kooperationsmakler für Interkulturalisten in Politik, öffentlicher Verwaltung, Gesundheits- und Sozialwesen, Universitäten und Wirtschaftsunternehmen. Die ca. 700 Mitglieder der Vereins arbeiten als BeraterInnen, TrainerInnen und Coaches, als ForscherInnen und Lehrbeauftragte zu interkulturellen Themen oder sind in Unternehmen und öffentlichen oder sozialen Diensten damit beschäftigt, die Zusammenarbeit und das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen zu verbessern.