Mechthild Dreyer zur Vizepräsidentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gewählt

Mechthild Dreyer folgt Jürgen Oldenstein im Juli 2010 im Vizepräsidentenamt

30.04.2010

Zur künftigen Vizepräsidentin hat der Senat der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in seiner heutigen Sitzung mit großer Mehrheit Prof. Dr. Mechthild Dreyer gewählt. Die Dekanin des Fachbereichs 05 - Philosophie und Philologie an der Universität Mainz tritt zum 3. Juli 2010 die Nachfolge von Prof. Dr. Jürgen Oldenstein an, dessen zweite Amtszeit endet. "Unter anderem als stellvertretende Vorsitzende unseres Hochschulrats, als Dekanin des Fachbereichs 05 und als Beauftragte des Präsidenten für das Projekt 'Pro Geistes- und Sozialwissenschaften' hat Prof. Dreyer ihre hohe Kompetenz im Hochschulmanagement und damit für dieses Amt unter Beweis gestellt", gratuliert der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, der künftigen Vizepräsidentin, die für den Bereich Studium und Lehre zuständig sein wird.

Mechthild Dreyer, 1955 geboren, studierte Katholische Theologie, Philosophie und Pädagogik an der Universität Bonn. Nach Abschluss des Theologiestudiums (Dipl.-Theol.) war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Christliche Religionsphilosophie/Fundamentaltheologie der Universität Freiburg im Breisgau. Nach der Promotion 1984 im Fach Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Uni Bonn war sie bis 1988 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Katholische Theologie der FU Berlin, danach wissenschaftliche Assistentin am Philosophischen Seminar B der Uni Bonn. 1995 habilitierte sie sich hier im Fach Philosophie an der Philosophischen Fakultät und war bis 1999 stellvertretende Direktorin des Albertus-Magnus-Instituts, Bonn. 1999 folgte sie dem Ruf auf die Professur für das Fach Philosophie, insbesondere Scholastische Philosophie im Fachbereich 05 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Für die erfolgreiche Wahrnehmung des Amts der Vizepräsidentin kann Mechthild Dreyer umfangreiche und vielseitige Erfahrungen durch ihr Engagement in den universitären Gremien und wissenschaftlichen Ausschüssen einbringen. So war sie von 2004-2008 stellvertretende Vorsitzende des Hochschulrats der JGU, von 2005-2008 Sprecherin des Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrums (HKFZ) Mainz-Trier. Seit 2008 fungiert sie als Mitglied des Koordinationsausschusses des Forschungsschwerpunkts Historische Kulturwissenschaften der Universität Mainz, seit 2008 als Dekanin des FB 05 und seit 2009 als Beauftragte des Präsidenten für das Projekt "Pro Geistes- und Sozialwissenschaften".

Die künftige Vizepräsidentin wird in ihrer Amtszeit im Bereich Studium und Lehre Akzente setzen: "Auf der Grundlage unseres Konzepts der strategischen Ausrichtung der Lehre und der Weiterentwicklung der Lehrkompetenz, für das die Johannes Gutenberg-Universität Mainz gerade den Exzellenzpreis Studium und Lehre Rheinland-Pfalz erhalten hat, werden wir Maßnahmen mit innovativen Elementen zur weiteren Verbesserung der Lehre an unserer Universität einleiten", so Prof. Dr. Dreyer, "denn Ziel ist es, den Studierenden qualitativ gute Bedingungen für ihr Studium zu bieten - eine Kernaufgabe einer jeder Universität."

Entsprechend dem Landeshochschulgesetz hat der Senat auf Vorschlag des Präsidenten die neue Vizepräsidentin gewählt.