Start einer groß angelegten Studie zu den Auswirkungen der FIFA Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika

Mainzer Sportwissenschaftler Prof. Dr. Holger Preuß zur Datensammlung vor Ort

16.06.2010

Im Rahmen einer groß angelegten Untersuchung zu den ökonomischen und politisch-sozialen Auswirkungen der FIFA Weltmeisterschaft 2010 ist Prof. Dr. Holger Preuß vom Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz derzeit in Südafrika vor Ort. Im Rahmen dieser Studie werden sowohl Besucher der Fußballweltmeisterschaft als auch - gemäß bottom-up design - Einwohner Südafrikas in den WM-Austragungsorten Cape Town, Johannisburg, Pretoria, Durban und Port Elizabeth befragt. Ziel ist die präzise Ermittlung der Auswirkungen (Impact) dieses ersten Mega-Sportevents auf afrikanischem Boden auf Grundlage eines von Preuß entwickelten und an die FIFA WM 2010 angepassten Instrumentariums zur Impactmessung. Dabei geht es um die wirtschaftlichen Effekte der WM für Südafrika und die einzelnen Austragungsorte sowie um Reise- und Konsummuster der Besucher der Weltmeisterschaft.

Kooperationspartner des Projekts sind die Städte Kapstadt mit ihren vier Universitäten, Durban (University of KwaZulu-Natal), Johannisburg (University of Johannesburg), Pretoria (University of Pretoria) und Port Elizabeth (Walter Sisulu University). Weitere Kooperationspartner sind die Drexel University in Philadelphia, USA, sowie die beiden finnischen Hochschulen JAMK University of Applied Sciences und HAAGA-HELTA University of Applied Sciences.

Neben Prof. Dr. Holger Preuß, der wegen seiner großen Erfahrung in der Messung des Impacts von Mega-Sportevents die Forschungsleitung innehat, zählen Prof. Dr. Kamilla Swart (Cape Peninsula University of Technology), Prof. Urmilla Bob (University of KwaZulu-Natal) und Prof. Dr. Turco (Drexel University) zu den Köpfen des Forschungsteams. Auch die Beratungsagentur Grant Thornton ist an der Untersuchung beteiligt.