Wirtschaftspädagogikpreis 2009/2010: Zweiter Platz geht an Diplom-Handelslehrerin Nicole Schu

Stiftung Wirtschaft und Erziehung zu Gast am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der JGU

02.07.2010

Die Stiftung Wirtschaft und Erziehung hat heute zum zweiten Mal ihren Wirtschaftspädagogikpreis vergeben und war dafür zu Gast am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Dipl.-Hdl. Nicole Schu, Absolventin des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik der JGU, belegte den 2. Platz, der mit einem Preisgeld von 2.000 Euro verbunden ist. Bereits bei der Vergabe des ersten Wirtschaftspädagogikpreises im Jahr 2008 hatten zwei Mainzer die beiden zweiten Plätze belegt. "Ich freue mich, dass wir uns zur Verleihung des Wirtschaftspädagogikpreises 2009/2010 in Mainz treffen und erneut eine Mainzer Studentin zu den Gewinnern zählt", so Prof. Dr. Klaus Breuer vom Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik der JGU bei der Preisverleihung. Der Wettbewerb war von der Stiftung Wirtschaft und Erziehung bundesweit ausgeschrieben worden und hatte "Didaktische Innovationen in der kaufmännischen Berufsausbildung" als Themenstellung.

Im Rahmen dieses Themas zeichnet die Stiftung exzellente Examensarbeiten aus, die dazu beitragen, die Innovationsfreudigkeit und -fähigkeit in der kaufmännischen Berufsbildung zu steigern. Mit ihrem Preis will die Stiftung Wirtschaft und Erziehung die Ausbildung von Wirtschaftspädagogen fördern, die in diesem polyvalenten Studiengang gleichermaßen für eine Tätigkeit als Handelslehrer an kaufmännischen Schulen wie auch als Führungskräfte in Betrieben der Wirtschaft ausgebildet werden. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Den ersten Platz belegte Dipl.-Hdl. Cordula Wild. Sie ist Absolventin der Professur für Wirtschaftspädagogik der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Dipl.-Hdl. Nicole Schu hat in ihrer Diplomarbeit das Thema "Jahresarbeitspläne als Instrumente der Dokumentation schulischer Qualitätsarbeit und der Förderung selbst regulierten Lernens" bearbeitet. Die Qualitätsarbeit an berufsbildenden Schulen verfolgt Nicole Schu über das in der Zwischenzeit höchst erfolgreich abgeschlossene Referendariat aktiv weiter. Sie arbeitet aktiv an der wissenschaftlichen Begleitung zum Schulversuch "Transfer von Eigenverantwortung, QuaIitätsmanagement und Lehr- und Lernkultur an berufsbildenden Schulen (EQuL)" mit, die von den beiden Mainzer Lehrstühlen für Wirtschaftspädagogik getragen wird.

"Der Preis spiegelt auch die Arbeit der Lehrstühle für Wirtschaftspädagogik und deren aktive Beteiligung an Innovationen wider", sagte Breuer. An der Johannes Gutenberg-Universität besteht, nach dem Auslaufen des Studiengangs für die Diplom-Handelslehrer, jetzt ein Bachelor- und ein Masterstudiengang für Wirtschaftspädagogik, wobei die ersten Bachelor-Studierenden ihr Studium in diesem Semester beenden. Der Master wird im Wintersemester 2010/2011 die ersten Studentinnen und Studenten aufnehmen. Der Mainzer Lehrstuhl führt damit die bundesweit bewährte Ausbildung für Wirtschaftspädagogen im Rahmen der neuen Studiengänge nach den Bologna-Reformen fort.