Spende für die Nachsorgebetreuung ehemals krebskranker Kinder und Jugendlicher
Mundipharma fördert Nachsorge-Ambulanz des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz mit €1.000
07.09.2010
Mit einer Geldspende in Höhe von €1.000 unterstützt das Limburger Unternehmen Mundipharma das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz. Primär soll diese Fördersumme der neuen Nachsorge-Ambulanz für ehemalige Kinderkrebspatienten der Klinik, die im April 2010 eingerichtet wurde, zugute kommen. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende die Nachsorge-Ambulanz für ehemals an Krebs erkrankte Patienten unterstützen können. Denn Mundipharma versteht sich nicht nur als Anbieter von innovativen Therapien, sondern möchte auch durch die Unterstützung weiterführender Angebote die Lebensqualität von Patienten nachhaltig verbessern", so Dr. Sylvia Ostermaier von Mundipharma im Rahmen der Spendenübergabe."Heute können 75% der krebskranken Kinder geheilt werden. Daher wird die langfristige Nachbetreuung dieser Patienten immer wichtiger. Denn gerade diese Gruppe von nun erwachsenen Patienten, die an Tumoren in verschiedenen Organen erkrankt waren, bedürfen einer besonders umfänglichen Nachsorge - und diese geht über eine übliche Nachsorgeperiode von 5 Jahren hinaus. Wir danken Mundipharma sehr für diese Spende, denn sie stellt eine wertvolle Unterstützung unserer Arbeit dar", betonen der frühere Leiter der Mainzer Kinderonkologie, Univ.-Prof. Dr. Peter Gutjahr, und sein Nachfolger, PD Dr. Jörg Faber.
Die neu ins Leben gerufene Nachsorge-Ambulanz am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin entstand aus langjähriger Erfahrung mit krebskranken Kindern, die inzwischen Erwachsene sind. Ziel dieser Einrichtung ist die ganzheitliche und langfristige Nachsorge und Betreuung einst krebskranker Kinder und Jugendlicher über eine übliche Nachsorgeperiode von 5 Jahren hinaus. Dieses langfristige drittmittelfinanzierte Projekt soll helfen, nebenwirkungsärmere Therapien zu finden sowie v.a. Spätfolgen und Komplikationen wiederum früh zu erkennen.
