Die Angst, im Zentrum zu stehen: Uni startet Studie zur sozialen Phobie

Poliklinische Institutsambulanz sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit sozialen Ängsten für ein Wahrnehmungsexperiment

30.09.2010

Menschen mit einer sozialen Phobie haben große Angst davor, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen oder sich in sozialen Situationen peinlich zu verhalten. Sie reagieren daher besonders empfindlich darauf, ob und wie sie angeschaut werden und sie fühlen sich schneller angeschaut als andere Menschen. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass die Blickwahrnehmung von Sozialphobikern im Vergleich zu Nicht-Sozialphobikern unterschiedlich ist. Die Poliklinische Institutsambulanz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz will dies nun genauer erforschen und sucht noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine neue Studie.

"Wir hoffen, dass wir mit unseren Untersuchungen dazu beitragen können, das Krankheitsbild noch besser zu verstehen und die Therapiemöglichkeiten weiter zu verbessern", erklärt Dipl. Psych. Julia Spiegel. Für die Studie werden Menschen mit sozialen Ängsten gesucht, die an einem Wahrnehmungsexperiment teilnehmen möchten.

Bei zwei ca. 45-minütigen Versuchen werden u.a. einige Bilder am Computer subjektiv eingeschätzt und Fragebögen ausgefüllt. Die Experimente finden im Abstand von 1-2 Wochen statt, die Terminabsprache ist sehr flexibel möglich. Die Teilnehmer erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Ein Abbruch des Experiments ist zu jedem Zeitpunkt ohne Angabe von Gründen möglich. Sämtliche Daten werden streng vertraulich behandelt. Interessenten können sich per oder telefonisch (06131 39-39100) Kontakt aufnehmen.

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Bild in Originalgröße ansehen Foto: Thomas Hartmann

Kontakt Kontakt
Dipl. Psych. Julia Spiegel
Poliklinische Institutsambulanz für Psychotherapie
Johannes Gutenberg-Universität
D 55099 Mainz
Tel +49 6131 39-39100

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