Mainzer Asthmaforscherinnen gewinnen Forschungspreise
Wissenschaftlerinnen in der Asthmaforschung ausgezeichnet
11.10.2010
Nachwuchspreise im Bereich der Lungenheilkunde für 2 junge Diplombiologinnen der Universitätsmedizin Mainz: Nina Dehzad gewann den mit €2.000 dotierten "Annual Inflammatory Airway Diseases and Clinical Allergy Grant" der European Respiratory Society (ERS). Beim diesjährigen PneumoUpdate-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Lungenheilkunde, bei dem hervorragende Forschungsarbeiten aus der Pneumologie, der Lungenheilkunde, im Fokus standen, belegte zudem Helen Martin den mit €1.250 dotierten 1. Platz.Nina Dehzad identifizierte die Funktion eines sog. Botenstoffs bei der Entstehung eines durch Umweltallergene ausgelösten Asthmas. "Diese Forschungsergebnisse tragen dazu bei, dass wir die Wirkungsweise des allergischen Asthmas verstehen", so PD Dr. Christian Taube, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Experimentelle Pneumologie an der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, zu der auch Nina Dehzad gehört. An Dehzads Forschung lässt sich die Suche nach einer neuen Therapieform anknüpfen.
Helen Martin erforschte einen neuen Ansatz, mit dem sich die Entstehung des sog. Asthma Bronchiale, eine chronische Erkrankung der Atemwege, verhindern lässt. "Auch auf Basis dieser Forschungserkenntnis haben wir möglicherweise die Chance, einen neuen Therapieansatz zu entwickeln", erklärt PD Dr. Christian Taube. Insbesondere erfolge die Evaluierung des Effekts einer neuen Substanz, die regulatorische T-Zellen aktiviert, als neue therapeutische Strategie. Genau wie Nina Dehzad zählt Helen Martin zur Arbeitsgemeinschaft Experimentelle Pneumologie an der III. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz.