Drei Millionen Euro für die Nachwuchsförderung

Universitätsmedizin Mainz fördert junge Forscher mit dem Ziel, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern

20.10.2010

Das Mainzer Forschungsförderungsprogramm MAIFOR der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität geht in die 8. Runde. Im Jahr 2010 bewilligt der Fachbereich Universitätsmedizin 81 von 132 Förderanträgen. Über die Hälfte (56%) der geförderten Projekte haben Nachwuchsforscherinnen beantragt. Das Gesamtfördervolumen von MAIFOR beträgt in diesem Jahr rd. €3 Millionen.

"Damit haben wir das Ziel einer Förderung v.a. junger Nachwuchswissenschaftlerinnen erreicht", unterstreicht der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, mit Blick auf den Anteil der Frauen in Höhe von 56% an der Gesamtförderung. "Mit MAIFOR optimieren wir generell die Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige und international wettbewerbsfähige, interdisziplinär ausgerichtete Forschung", so der Wissenschaftliche Vorstand weiter. Das Nachwuchsförderungsprogramm ziele dabei sowohl auf die Förderung der Grundlagenforschung als auch auf die Förderung der klinischen, patientennahen Forschung ab. "Ich bin davon überzeugt, dass die rd. €3 Millionen umfassende Förderung ein gutes Investment darstellt, da wir unserem Forschernachwuchs dadurch den Weg ebnen, zukünftig öffentliche Fördergelder bspw. durch die Europäische Union einzuwerben", ergänzt Prof. Urban.

Der Startschuss für das MAIFOR-Programm fiel im Jahr 1999. Seitdem gab es für 632 von insgesamt 1.366 Projektförderanträgen grünes Licht. Während sich in den Jahren zuvor die Förderdauer zumeist auf ein Jahr beschränkte, liegt der Fokus in 2010 zu 100% auf Projekten mit einer Laufzeit von 2 Jahren. "Das gibt unseren Nachwuchswissenschaftlern die Chance, bei den Projekten umfassender zu forschen. Wir versprechen uns davon aussagekräftige Forschungsergebnisse, die im Idealfall einen konkreten therapeutischen Nutzen nach sich ziehen", macht Prof. Urban deutlich.