Mainzer Neuroimmunologin Jula Huppert erhält den Gerhard Thews Preis

Auszeichnung für erfolgreiche Multiple-Sklerose-Forschung

30.12.2010

Erstmalig hat die Universitätsmedizin Mainz in diesem Jahr den Gerhard Thews Preis, benannt nach dem langjährigen Leiter des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie der Universitätsmedizin, vergeben. Die mit €1.000 dotierte Auszeichnung geht an die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Jula Huppert. Der Gerhard Thews Preis soll fortan jährlich für die beste medizinische und naturwissenschaftliche Doktorarbeit am Institut für Physiologie und Pathophysiologie vergeben werden.

Jula Huppert erforschte in ihrer Doktorarbeit einen neuen Ansatz zum Verständnis der Entstehung von Multipler Sklerose. Die gebürtige Göppingerin konnte an einem Zellkulturmodell im Reagenzglas die molekularen und zellulären Mechanismen aufklären, die zu einer sog. Zytokin IL-17 induzierten Störung der Blut-Hirn-Schrankenfunktion führen. Huppert zählt zur Arbeitsgruppe des jetzigen Direktors des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie, Univ.-Prof. Dr. Heiko Luhmann.

"Auf Grundlage dieses Forschungsergebnisses lassen sich langfristig neue Therapieformen bei Multipler Sklerose erforschen", ist Univ.-Prof. Dr. Heiko Luhmann überzeugt. "Die Leistung von Dr. Jula Huppert ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Eine kontinuierliche Ausweitung des Grundlagenverständnisses bietet aber nicht nur die Basis künftiger therapeutischer, sondern auch präventiver Strategien", unterstreicht der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban.

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