Birgit Schamari zur Honorarprofessorin an der Universität Mainz bestellt

Studierende profitieren von reichem Erfahrungsschatz

26.07.2010

Auf Antrag des Journalistischen Seminars bestellt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit großer Freude die erfahrene Programmchefin, Reporterin, Redakteurin und Moderatorin Birgit Schamari zur Honorarprofessorin. Bereits seit dem Wintersemester 1999/2000 ist Schamari fest in das Journalistische Seminar der JGU eingebunden, nimmt Schamari regelmäßig einen Lehrauftrag im Aufbaustudiengang Journalistik bzw. im Masterstudiengang Journalismus wahr, in dem sie sehr erfolgreich eine der beiden Radiolehrredaktionen leitet. "Birgit Schamari versteht es nicht nur, theoretische Zusammenhänge gut verständlich zu machen und beispielhaft zu illustrieren. Als erfahrene Journalistin kann sie die Studierenden auch hervorragend in die Praxis der Radioarbeit einführen", so Prof. Dr. Stefan Aufenanger. Diesen hervorragenden Ruf als Radioausbilderin genießt Schamari insbesondere auch aufgrund ihrer erfolgreichen Gastdozentur an der European Business School (EBS); außerdem war sie viele Jahre für die Volontärsausbildung im "Zeitfunk" des Hessischen Rundfunks verantwortlich.

Birgit Schamari studierte von 1963-1969 Volkswirtschaftslehre und Soziologie in Marburg und Frankfurt, wo sie ihr Studium als Diplom-Volkswirtin abschloss. Zunächst war sie als Redakteurin beim "Volkswirt", der späteren "Wirtschaftswoche" beschäftigt, bevor sie 1974 zum Hessischen Rundfunk wechselte, um hier als Reporterin, Moderatorin und Redakteurin, schließlich als Chefin vom Dienst und stellvertretende Leiterin der Abteilung "Zeitfunk" zu arbeiten. Schamari übernahm im September 1997 den Aufbau und schließlich die Leitung der Hörfunkwelle "hr chronos", des ersten voll digitalisierten Programms des Hessischen Rundfunks. Als Programmchefin des neuen HR-Programmbereichs Wirtschaft, Arbeit, Technik, Wissenschaft stellte sich ihr ab 2000 als Chefin u.a. die Aufgabe, zahlreiche Fachredaktionen zusammenzufassen und für alle HR-Wellen nutzbar zu machen. Wenige Jahre später startete sie den Aufbau des Informationsradios "hr info", dessen Programmchefin sie bis zu ihrem altersbedingten Ausscheiden war.