Mainz - Eine Stadt baut auf Wissen

Baustellenparty auf dem Campus und in der Stadt eröffnet "Mainz - Stadt der Wissenschaft 2011"

16.01.2011



PRESSEMITTEILUNG DER LANDESHAUPTSTADT MAINZ UND "MAINZ - STADT DER WISSENSCHAFT 2011"


"Einiges befindet sich in unserer jungen 'Stadt der Wissenschaft 2011' noch im Aufbau, dennoch gibt es bereits viel zu entdecken, experimentieren und erforschen. Die Mainzerinnen und Mainzer können sich auf große Veranstaltungen, wie das Projekt zeit.fenster, das die Geschichte im Stadtraum inszeniert, den Wissenschaftssommer mit Wissenschaftsshows, tollen Vorträgen und Ausstellungen, die Aufführung des Mainzer Hoffestes von 1184 und vieles mehr sowie die Spektrale als große Sommerausstellung zum Thema Licht und Farbe freuen", stimmt Oberbürgermeister Jens Beutel die Besucherinnen und Besucher der Baustellenparty auf das Wissenschaftsjahr ein.

Mit Magie, Licht, Musik und einem Bühnengespräch in atemberaubender Kulisse eröffneten der Mainzer Oberbürgermeister zusammen mit der Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Doris Ahnen, dem Sprecher der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch und dem Generalsekretär des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, Prof. Dr. Andreas Schlüter, die Baustellenparty und "Mainz - Stadt der Wissenschaft 2011".

"In der rheinland-pfälzischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft erleben wir derzeit eine beispiellose Dynamik. Initiativen und Netzwerke entstehen, Institute werden neu gegründet und es vergeht fast keine Woche ohne einen Spatenstich, eine Grundsteinlegung oder ein Richtfest für neue Wissenschafts- oder Forschungsgebäude. Ganz besonders deutlich wird diese Dynamik hier in der Landeshauptstadt Mainz, die schon lange einen wichtigen Platz auf der wissenschaftlichen Landkarte Deutschlands einnimmt und diesen als 'Stadt der Wissenschaft' in diesem Jahr weiter festigt", so Ministerin Doris Ahnen.

Der Titel "Stadt der Wissenschaft 2011" wurde der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt am 25. März 2010 durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verliehen. Generalsekretär Prof. Dr. Schlüter: "Mainz ist ein herausragender und lebendiger Wissenschaftsstandort. Überzeugt hat das große Engagement der Stadt und der durch konkrete Projekte gestützte Beitrag von Wissenschaft und Wirtschaft zur Stadtentwicklung und zum heutigen und künftigen Wohlergehen aller Bürger in Mainz."

Baustellenparty: Entdeckungsreise auf den Spuren der Wissenschaft

Auf der Baustellenparty konnten die Bürgerinnen und Bürger die Faszination Wissenschaft live erleben und sich gleichzeitig einen Überblick über die Veranstaltungen und Projekte der "Stadt der Wissenschaft 2011" verschaffen. "Mit diesem Jahresprogramm möchten wir eine noch engere Einbindung der Hochschulen und der weiteren Wissenschaftseinrichtungen in die Stadt erzielen", so der Sprecher der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ Universitätspräsident, Prof. Dr. Georg Krausch, "denn in vielen Projekten werden wir das Wissen, das die Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler generieren, zum Nutzen der Stadt und der Bevölkerung in die Praxis überführen. Das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für die Bedeutung von Wissenschaft in der Stadt wird auf diese Weise weiter wachsen."

Mit dem kostenlosen Shuttlebus, zu Fuß oder mit dem eigenen PKW gingen 12.000 Bürgerinnen und Bürger auf Entdeckungsreise: Im Neubau Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verzauberten Fabian Kelly und "Die Physikanten" das Publikum mit ihren Wissenschaftsshows und magischer Unterhaltungskunst, Experimente und Exponate aus Physik, Chemie und Mathematik luden Kinder und Jugendliche zum Mitmachen ein und der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) präsentierte in Rundfahrten das umfangreiche Bauprogramm von 2005-2015 auf dem Gutenberg-Campus.

In der neuen Fachhochschule erklärte Architektin Kirstin Volmer die Baustelle des FH-Kindergartens, im Foyer bekamen die Besucherinnen und Besucher einen ersten Eindruck der "Projektbaustellen" der FH: vom Transfercafé über das Kommunikationslabor hin zu der geplanten 3-D-Installation des mittelalterlichen Kaufhauses am Brand.

In der Universitätsmedizin demonstrierte ein großes Modell die geplanten neuen Bauten, Medizinerinnen und Mediziner erläuterten, wie man sich adäquat auf einer Baustelle verhält, wie man sich vor Unfällen schützen kann und was im Falle eines Unfalls bei der Erstversorgung dringend zu beachten ist.

200 Besucherinnen und Besucher erkundeten in Führungen die Baustelle der Coface Arena, die Infobox informierte über die besondere Bauform, die effektive Steuerung des Wärme- und Kältebedarfs über eine moderne Haustechnik und viele weitere Neuerungen im Stadion.

Unter dem Motto "Gezeitenwechsel" präsentierte der Zollhafen in verschiedenen Führungen die Leuchtturmprojekte Kunsthalle und Weinlager sowie die Pläne für die gesamte Entwicklung des neuen Stadtgebietes.

Im Naturhistorischen Museum wurden Kinder an Malstationen kreativ. Führungen durch das sich im Umbau befindende Haus gaben Aufschluss über die geplanten Neuerungen und künftige Sonderausstellungen. Ab 17 Uhr hieß es dann: Lights on! Mit einer Lichtshow, in deren Mittelpunkt das "Stadt der Wissenschaft"-Logo stand, erweckte Peter Liste der bst Becker Studio Technik GmbH mit einer Lichtinstallation die Fassade und den Glasturm des Naturhistorischen Museums zum Leben.

Am künftigen Bauplatz des neuen Archäologischen Zentrums präsentierte Dr. Gerd Rupprecht von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesarchäologie, die ersten Ergebnisse der archäologischen Grabung mit baulichen Überresten des historischen Neutores.

Und von der Plattform des Laubenheimer Steinbruchs aus erstreckte sich ein guter Blick auf das Areal des - ebenfalls geplanten - UmweltBildungsZentrums. Hier lauschten die Besucherinnen und Besucher außerdem spannenden Kurzvorträgen zu der Geologie des Steinbruchs und der Geschichte des Kalkabbaus.

Hintergrund: Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft würdigt das besondere Engagement der Landeshauptstadt Mainz zur Förderung von Wissenschaft und deren Vernetzung mit Wirtschaft und Kultur. Er wird dabei unterstützt von der Deutschen Bank.

Stadt der Wissenschaft 2011 ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Mainz zusammen mit den Mainzer Wissenschafts-, Forschungs- und Kultureinrichtungen, der Wirtschaft sowie dem rheinland-pfälzischen Landesministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.emz2.de.

 

BILDERGALERIE

E=MZ² - Energie hoch zwei: Mainz ist STADT DER WISSENSCHAFT 2011 und startet das Aktionsjahr mit einer Baustellenparty auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Foto: Stefan F. Sämmer) BAUEN FÜR DIE ZUKUNFT - so lautet das Motto der Baustellenparty auf dem JGU-Campus. (Foto: Stefan F. Sämmer) Die Baustellenparty auf dem JGU-Campus bietet ihren Besuchern Mitmachexperimente, Wissenschaftsshows und einen Blick in die bunte Welt der Naturwissenschaften. (Foto: Stefan F. Sämmer) Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft kürte Mainz zu Deutschlands STADT DER WISSENSCHAFT 2011. (Foto: Stefan F. Sämmer) Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz informiert im Rahmen der Baustellenparty über das aktuelle Campus-Bauprogramm 2005-2015. (Foto: Stefan F. Sämmer) Das im April 2009 eingeweihte Hörsaalgebäude Chemie und Physik ist Teil des Bauprogramms 2005-2015 und bringt die Einrichtungen in den Naturwissenschaften näher zusammen. (Foto: Stefan F. Sammer) (v.l.) Dr. Frank Wittig (SWR-Moderator), Prof. Dr. Gerd Schwandner (Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg), Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, Jens Beutel (Oberbürgermeister der Stadt Mainz) und Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch (Foto: Stefan F. Sämmer) Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, Universitätspräsident und Sprecher der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ Prof. Dr. Georg Krausch und Oberbürgermeister Jens Beutel (v.l.) eröffnen das Aktionsjahr Die Plasmakugel fasziniert nicht nur Wissenschaftsministerin Doris Ahnen (hinten Mitte) und Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch (3.v.r.). (Foto: Stefan F. Sämmer) Die Plasmakugel fasziniert die kleinen und großen Besucher der JGU-Baustellenparty gleichermaßen. (Foto: Stefan F. Sämmer) Die Wissenschafts-Comedy-Gruppe DIE PHYSIKANTEN unterhält die Besucher der Baustellenparty mit spektakulären Experimenten, atemberaubenden Phänomenen und verblüffenden Effekten. (Foto: Stefan F. Sämmer) Im Experiment DIE PHYSIKANTEN verbinden Wissen mit Witzigkeit - und das Publikum lernt mit einem staunenden Lachen. (Foto: Stefan F. Sämmer) In ihrem Experiment Nun wird das Fass mit einer Gießkanne begossen, was den Wasserdampf im Fass abkühlt und wieder in flüssiges Wasser umwandelt. So sinkt der Druck im Fassinneren und der Luftdruck außen ist stark genug, das Ölfass zu zerquetschen. (Foto: Stefan F. Sämmer) In seiner Show Zauberer Fabian Kelly überzeugt ganz ohne Sprache, dafür mit erstaunlichen Effekten spannend inszeniert. (Foto: Stefan F. Sämmer) Fabian Kelly begeistert das Publikum der JGU-Baustellenparty mit magischer Unterhaltungskunst in Perfektion. (Foto: Stefan F. Sämmer) Wissenschaftstalk im Foyer: Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister vom Institut für Geowissenschaften der JGU spricht mit SWR-Moderator Dr. Frank Wittig über die Farb-Trickkiste der Edelsteine. (Foto: Stefan F. Sämmer) Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister erklärt, wie Edelsteine Licht brechen, streuen und reflektieren. (Foto: Stefan F. Sämmer) Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts begeistern insbesondere Mädchen für die bunte Welt der Naturwissenschaften. (Foto: Stefan F. Sämmer) An einem Fahrradergometer des NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler der JGU können Kinder und Jugendliche durch Muskelkraft Strom erzeugen. (Foto: Stefan F. Sämmer) Am Stand der Die Exponate der Ausstellung Das Institut für Physik der JGU präsentiert den interessierten Besuchern sein Magnetschwebebahn-Projekt. (Foto: Stefan F. Sämmer)