Johannes Gutenberg-Universität Mainz startet mit Deutschlandstipendium

Vergabe der ersten Stipendien an besonders begabte und leistungsfähige Studierende zum Sommersemester 2011

21.01.2011

Als eine der ersten Universitäten bundesweit beteiligt sich die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am "Deutschlandstipendium" der Bundesregierung. Nach der Verordnung zum Stipendienprogramm-Gesetz können im kommenden Jahr maximal 0,45 Prozent der Studierenden gefördert werden, was an der JGU einer Anzahl von etwa 160 Stipendien entspricht. Mittel- bis langfristig sollen bundesweit bis zu 8 Prozent aller Studierenden ein Stipendium erhalten. Die Deutschlandstipendien werden zur einen Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte von privaten Förderern getragen.

Knapp die Hälfte der Stipendien für das Sommersemester 2011 sind bereits eingeworben bzw. der Universität in Aussicht gestellt. Die Universität ist bestrebt, alle Stipendien zu vergeben, daher sind neue Förderer herzlich willkommen! "An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz trägt das private Engagement unserer Förderer und Stifter durch die Vergabe von Stipendien an besonders qualifizierte Studierende bereits entscheidend dazu bei, dass wir Forschung und Lehre auf höchstem Niveau betreiben können", erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch. "Wir sehen das Deutschlandstipendium als Chance für unsere Hochschule und für unsere Region, diese aktiv gelebte Stipendienkultur weiter auszubauen und zu festigen." Mit dem Deutschlandstipendium sollen besonders begabte und leistungsstarke Studierende unterstützt werden, die einkommensunabhängig monatlich 300 Euro über einen Zeitraum von mindestens zwei Semestern erhalten, wobei Förderer und Bund je 150 Euro übernehmen.

"Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten zählen in erster Linie belegbare Spitzenleistungen in Schule und/oder Studium. Daneben kann auch die Bereitschaft, soziale Verantwortung in der Familie, im Verein oder in einer sozialen Einrichtung zu übernehmen, hinzugezogen werden. Weiteres Auswahlkriterium kann der familiäre Hintergrund der Bewerberinnen und Bewerber sein", erklärt der Kanzler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Götz Scholz. So sollen junge Talente gefördert werden, die bereit sind, über ihre fachliche Qualifikation hinaus Verantwortung in Wirtschaft und Wissenschaft zu übernehmen. Gleichzeitig will das Stipendienprogramm jungen Menschen, die sich aus ökonomischen Gründen kein Studium leisten können, neue Perspektiven eröffnen. Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten liegt bei der Hochschule.