Fachbereichsrat der Universitätsmedizin Mainz bestellt Christian Mang zum Honorarprofessor

Anerkennung und Würdigung für langjährige, umfassende und engagierte Tätigkeit im Fach Pharmakologie

10.09.2010

In Würdigung seiner wissenschaftlichen Leistungen und seiner ausgiebigen und kontinuierlichen Beteiligung an der Lehre im Institut für Pharmakologie hat der Fachbereichsrat der Universitätsmedizin Mainz Dr. med. Christian Frank Mang zum Honorarprofessor bestellt. In seinen Lehrveranstaltungen an der JGU vertritt Mang ein breites Spektrum pharmakologischer Themen: Neben der Allgemeinen Pharmakologie und Toxikologie zählen die Querschnittsbereiche Klinische Pharmakologie, Rehabilitative Medizin und klinisch-pharmakologische Differentialtherapie zu seinen Spezialthemen.

Christian Frank Mang studierte ab 1987 Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, erhielt hier 1994 die Teilapprobation als Arzt und wurde noch im selben Jahr mit der Schrift "Schadgasexposition von Alveolarmakrophagen. In-vitro-Versuche zur Zelltoxizität und Sauerstoffradikalfreisetzung bei hohen SO2- und NO2-Konzentrationen" zum Dr. med. promoviert. Nach seiner Tätigkeit als Arzt im Praktikum in Lüdenscheid und am Zentrum für Kardiovaskuläre Pharmakologie in Mainz erlangte Mang seine Approbation als Arzt. Seither ist Mang regelmäßig und sehr erfolgreich im Rahmen von Lehraufträgen im Pharmakologischen Institut der Universitätsmedizin Mainz tätig. Im Rahmen der studentischen Lehrevaluationen schneidet Mang kontiunierlich mit Spitzenergebnissen ab. So erhielt er im Jahr 2008 auch den "Preis der Lehre" der Studierenden und des Dekans des Fachbereichs Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Mangs wissenschaftliche Arbeiten konzentrieren sich in den Bereichen der kardiovaskulären wie vegetativen Pharmakologie, nicht zuletzt der Entzündungspharmakologie. Zunächst beschäftigte er sich mit der Wirkung von Angitensinrezeptor-Antagonisten. Später folgte eine Reihe von Arbeiten zur Modulation der Acetylcholinfreisetzung durch verschiedene Substanzen an vegetativen Organen. Zuletzt brachte sich Mang in die Forschung zur Bedeutung des Stickstoffmonoxyds in der Gefäßregulation und der Entzündungsreaktion ein. Eine Reihe seiner wissenschaftlichen Arbeiten sind auf sehr großes Interesse gestoßen, ablesbar an der beachtlichen Zahl von Zitierungen.

Seit 2004 betreibt Mang seine akademische Tätigkeit parallel zur ärztlichen Tätigkeit in eigener Privatpraxis.