Neue Runde des Potential-Assessment-Verfahrens "tasteMINT" für Oberstufenschülerinnen startet

Teilnehmerinnen durchlaufen für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium typische Anforderungssimulationen / Anmeldung bis 18. März

10.03.2011

Das Potential-Assessment-Verfahren "tasteMINT" des Ada-Lovelace-Projekts Mainz bietet vom 24.-26. März 2011 zwölf Oberstufenschülerinnen die Möglichkeit, bestimmte Anforderungssimulationen, die für ein Studium im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) typisch sind, einzeln und im Team zu durchlaufen. Die Teilnehmerinnen werden von fachkundigen Assessorinnen und Assessoren der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Fachhochschule Mainz begleitet, die ihnen im Anschluss eine genaue, individuelle Rückmeldung zu den beobachteten Kompetenzen und Fähigkeiten geben.

Anmeldungen sind per  noch bis zum 18. März 2011 möglich.

Bei tasteMINT geht es nicht so sehr um das vorhandene Fachwissen, sondern in erster Linie um generelle Herangehensweisen und Lösungsstrategien: Wie nähere ich mich einer Problemlösung, auch wenn nicht alle Fakten bekannt sind? Wann brauche ich ein Team, wann ist Einzelleistung gefragt? Wie genau, wie systematisch, wie effizient arbeite ich? Wie kann ich mich einbringen und/oder durchsetzen? Im Rahmenprogramm des "tasteMINT"-Assessment-Verfahrens erhalten die Schülerinnen ganz konkrete Informationen über Studienmöglichkeiten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich an Fachhochschule und Universität sowie über spätere Berufsmöglichkeiten. In einer Diskussionsrunde mit Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts erhalten die Teilnehmerinnen außerdem aus erster Hand Informationen über die Studienfächer Mathematik, Physik, Chemie und Technisches Gebäudemanagement.

Das 3-tägige Potential-Assessment-Verfahren hat sich als innovatives Verfahren der MINT-Studienorientierung für junge Frauen erwiesen. Es vermittelt nicht nur Informationen und Einblicke in MINT-typische Berufe und Studienfächer, sondern greift in besonderer Weise auch die Selbstzweifel junger Frauen über ihre MINT- und Technikkompetenz auf und hilft bei deren Überwindung. In Mainz wird das Angebot als Kooperationsprojekt zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Fachhochschule Mainz durchgeführt. Dabei rekrutieren sich die Assessorinnen aus Mitarbeiterinnen und Studentinnen von Universität und Fachhochschule. Auch das Rahmenprogramm wird von beiden Seiten mitgestaltet. Auf diese Weise gewinnen die Teilnehmerinnen einen breiten Überblick über mögliche MINT-Studienfächer an Universität und Fachhochschule, lernen beide Institutionen kennen und können ins Gespräch kommen mit Studierenden an Universität und Fachhochschule.

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